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Regensburg im Porträt: kreative Köpfe & Kulturstadt

Regensburg im Porträt: Künstler, Musiker & kreative Köpfe – Ausblick 2026

Regensburg richtet den Blick nach vorn: 2026 stehen neue Kulturorte, Reallabore im Stadtraum, eine sichtbare Förderung kreativer Köpfe und spartenübergreifende Formate auf der Agenda. Dieser Ausblick bündelt geplante Vorhaben, Mitmachmöglichkeiten und Informationsquellen.

Vorschau 2026: Schwerpunkte und Vorhaben

  • Stärkung der kreativen Szene durch eine neu ausgerichtete Kulturpreisverleihung mit Fokus auf Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst.
  • Ausbau des „Labors der kreativen Köpfe“ als Smart-City-Reallabor zur ergebnisoffenen Erprobung von Kultur- und Stadtentwicklungsprototypen im öffentlichen Raum.
  • Planerische Schritte zu neuen Kreativflächen, darunter die Öffnung eines Lagerhaus-Areals für Ateliers, Proberäume und Studios.
  • Reallabore im Obermünsterviertel zur Mischung von Wohnen, Kultur und öffentlichem Leben.
  • Prüfung und mögliche Aktivierung eines kleinen Kirchengebäudes als Kulturort für Konzerte, Ausstellungen und Performances.
  • Weiterentwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebiets für digitale und „grüne“ Branchen mit Schnittstellen zur Kultur- und Kreativwirtschaft.
  • Gezielte Sichtbarmachung lokaler Kultur über städtische Kanäle, Plattformen und partizipative Formate.

Kulturpreis 2026: Bühne für Regensburgs Kreativszene

Die Stadt bereitet für 2026 eine Kulturpreisverleihung vor, die Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker sowie Akteurinnen und Akteure der Darstellenden Kunst würdigt. Vorgesehen sind ein Hauptpreis und mehrere Förderpreise, die innovative künstlerische Praxis, Vernetzung und Vermittlung hervorheben.

Nominierung und Beteiligung

  • Geplant ist eine transparente Ausschreibung mit klaren Kriterien (z. B. künstlerische Qualität, lokale Wirksamkeit, ko-kreative Ansätze).
  • Interessierte können voraussichtlich Vorschläge einreichen oder sich im Rahmen eines offenen Verfahrens bewerben.
  • Begleitformate wie öffentliche Showcases oder Artist Talks sind in Planung, um die Vielfalt der Projekte erlebbar zu machen.

„Labor der kreativen Köpfe“: Nächste Schritte im Stadtraum

2026 wird das Labor als Reallabor weiterentwickelt. Ziel ist es, Prototypen für eine lebenswerte, sozial ausgewogene und kulturell vielfältige Stadt gemeinsam mit Verwaltung, Kreativwirtschaft und Stadtgesellschaft zu testen.

Geplante Reallabor-Module

  • Co-Design im Quartier: Moderierte Beteiligungsworkshops mit Kulturschaffenden, Anwohnenden und Verwaltung.
  • Temporäre Installationen: Licht, Klang, Möblierung und Kunstaktionen zur Erprobung von Nutzungsvarianten.
  • Evaluation im Betrieb: Kurzfeedbacks vor Ort, digitale Umfragen und offene Gesprächsformate.

Die Ergebnisse fließen in städtische Strategien ein, etwa bei Mobilität, Aufenthaltsqualität, Nachtkultur, Kulturvermittlung und digital unterstützter Teilhabe.

Neue Räume 2026: Kreativareal, Obermünsterviertel & Kirche als Bühne

Kreativareal im Lagerhaus-Kontext

Für 2026 sind planerische Schritte vorgesehen, um ein Lagerhaus-Areal für Kultur- und Kreativwirtschaft zu öffnen. Ziel: bezahlbare, flexible Flächen für Ateliers, Proberäume, Studios und Werkstätten sowie Begegnungs- und Veranstaltungsräume.

  • Nutzungskonzepte mit offenen Ateliertagen und Werkstatteinblicken.
  • Vernetzungsangebote zwischen Musik, Design, Film, Games, Literatur und Darstellender Kunst.
  • Schrittweise Aktivierung, begleitet von Zwischennutzungen.

Obermünsterviertel als Reallabor

Im Obermünsterviertel werden 2026 Reallabore zur Nutzungsmischung, Kultur im Nahraum und testweisen Aktivierungen öffentlicher Flächen vorbereitet. Geplant sind kleine Bühnen, temporäre Treffpunkte und quartiersbezogene Kulturformate.

Kirche als Kulturort

Die mögliche Wiederbelebung eines kleinen Kirchengebäudes in zentraler Lage wird 2026 weiter geprüft. Perspektivisch können dort Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Performances stattfinden – mit besonderer Atmosphäre und niederschwelligen Zugängen.

Nachhaltiges Gewerbegebiet: Kultur trifft digitale und grüne Branchen

Für 2026 ist die Weiterentwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebiets vorgesehen, in dem digitale und ökologische Innovationen auf kreative Kompetenzen treffen. Design, User Experience, Storytelling und visuelle Kommunikation sollen komplexe Technologien und Nachhaltigkeitsthemen verständlich machen.

  • Kooperationen zwischen Start-ups, Kulturakteurinnen und -akteuren und Forschungseinrichtungen.
  • Formate zur Wissensvermittlung: Showcases, öffentliche Testläufe, Science-&-Culture-Talks.
  • Synergien mit Smart-City-Bausteinen (Open Data, barrierearme digitale Dienste).

Musik, Theater, Bürgerbühne 2026: Kultur zum Mitmachen

2026 wird Regensburg auf genreübergreifende Musikformate, experimentelle Spielorte und Beteiligung im Theater setzen. Bürgerbühnen-Produktionen und ko-kreative Projekte sollen Menschen verschiedener Generationen und Stadtteile zusammenbringen.

  • Konzerte an ungewöhnlichen Orten (Industriebauten, Kirchenräume, Freiflächen) sind als akzentsetzende Reihen in Vorbereitung.
  • Bürgerbühne: Geplante Produktionen mit offener Besetzung und professioneller Begleitung.
  • Vermittlungsangebote: Einführungen, Werkstattgespräche, offene Proben und digitale Formate.

Sichtbarkeit & Beteiligung: So bleibst du 2026 informiert

  • Städtisches Kulturportal: Zentrale Hinweise zu Ausschreibungen, Terminen, Vergaben und Reallabor-Ankündigungen.
  • Smart-City-Kanäle: Updates zu Reallaboren, Prototypen und Mitmachformaten.
  • Soziale Medien: Kuratierte Hinweise auf Kulturprojekte, Bewerbungsfristen und Beteiligungsverfahren.
  • Newsletter: Regelmäßige Previews zu Kulturpreis, Kreativareal und Quartiersformaten.

Mitmachen 2026: Konkrete Schritte für Kreative und Publikum

  1. Ausschreibungen prüfen: Kriterien, Fristen und Förderlinien für Kulturpreis, Reallabore und Zwischennutzungen.
  2. Projektideen einreichen: Kurzkonzepte für temporäre Installationen, Performances oder partizipative Formate.
  3. Netzwerken: Teilnahme an offenen Sprechstunden, Quartiersrunden und Fachtreffen.
  4. Sichtbar werden: Offene Proben, Studio-Visits und Pop-up-Präsentationen anbieten.
  5. Feedback geben: Evaluationen in Reallaboren unterstützen und Erfahrungen teilen.

Quellen & weiterführende Informationen

  1. Stadt Regensburg – Kulturportal — Offizielle Informationen zu Kultur, Förderungen und Veranstaltungen (accessed 2026-01-23)
  2. Stadt Regensburg – Smart City — Reallabore, Beteiligung und digitale Stadtentwicklung (accessed 2026-01-23)
  3. Bundesprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ — Rahmen und Beispiele für Reallabore in Kommunen (accessed 2026-01-23)
  4. UNESCO – Creative Cities (Übersicht) — Internationale Orientierung für Kultur- und Kreativstrategien (accessed 2026-01-23)
  5. Freistaat Bayern – Kultur — Hinweise zu Kulturpolitik und Förderkulissen (accessed 2026-01-23)

Last reviewed: 2026-01-23

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