Zeitreise durch Regensburg mit alten Fotos erleben
Zeitreise durch Regensburg: Künftige Fotowalks, Führungen und Erlebnisse planen
Diese Seite richtet sich an alle, die in den kommenden Wochen und Monaten Regensburg neu erleben möchten – mit selbst organisierten Fotowalks, zukünftig buchbaren thematischen Stadtführungen und familienfreundlichen Erkundungen, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Beziehung setzen.
Worum es geht: Ihre zukünftige Zeitreise im Stadtraum
Stellen Sie sich vor, Sie stehen demnächst am Neupfarrplatz, an der Donauuferpromenade oder vor der Porta Praetoria – und rekonstruieren mit eigenen Fotos historische Blickachsen. Diese Anleitung hilft Ihnen, künftige Touren zu planen, passende Orte auszuwählen, Bildvergleiche vorzubereiten und respektvoll zu dokumentieren.
Ihr Plan für die nächsten Monate: So werden künftige Erlebnisse konkret
- Schwerpunkt festlegen: Wählen Sie für Ihren nächsten Termin ein Thema (Altstadt-Architektur, Donau & Brücken, Mobilität im Wandel, Campus & moderne Stadt).
- Motivliste erstellen: Notieren Sie 3–6 Standorte, die Sie bei der nächsten Begehung in identischer Perspektive fotografieren möchten.
- Route und Dauer festlegen: Planen Sie 60–120 Minuten pro Route, inklusive Zeit zum Vergleichen, Fotografieren und Notieren.
- Rechte und Rücksicht beachten: Öffentliche Wege nutzen, Persönlichkeitsrechte achten, keine Hauseingänge blockieren, sensible Orte respektvoll behandeln.
- Optional Führung buchen: Für ein zukünftiges Datum eine Stadtführung mit Fokus auf historische Bildmotive in Erwägung ziehen.
Fünf zukünftige Fotowalk-Routen in Regensburg
1) Altstadt-Nord: Neupfarrplatz – Wahlenstraße – Goldener Turm
- Start: Neupfarrplatz (große, gut erreichbare Fläche).
- Fokus: Vertikale Silhouetten und Fassadendetails rund um den Goldenen Turm; Schaufenster- und Platznutzung im Wandel.
- Aufgabe für Ihren nächsten Termin: Fotografieren Sie den Turm frontal und aus seitlicher Gassenperspektive, jeweils mit identischer Brennweite.
2) Gassengefüge: Hinter der Grieb – Haidplatz
- Start: Ecke „Hinter der Grieb“.
- Fokus: Sanierte Fassaden, Straßenmöblierung, Lichtführung in engen Räumen.
- Aufgabe: Serienaufnahme: Gasse in drei Höhen (Boden-, Augen-, Überkopf-Perspektive) für späteren Vergleich.
3) Donauufer & Holzlände
- Start: Uferpromenade mit Blick auf die Donau.
- Fokus: Ufergestaltung, Schifffahrt, Freizeitnutzung, jahreszeitliche Wasserstände.
- Aufgabe: Zwei Standpunkte wählen (weitwinklig am Ufer, tele-nah an Brückendetails) und als wiederkehrende Vergleichspunkte vormerken.
4) Steinerne Brücke & Porta Praetoria
- Start: Zugang zur Steinernen Brücke.
- Fokus: Übergang vom Verkehrs- zum Aufenthaltsraum, Blickachsen über die Donau, römische Spuren am Tor.
- Aufgabe: Panorama aus 3–5 Teilbildern, anschließend Detailstudien von Mauerwerk und Geländer.
5) Moderne Stadtblicke: Campus & neue Quartiere
- Start: Universitätsumfeld oder ein neu entstandenes Quartier.
- Fokus: Offene Räume, Wegeführung, Materialwechsel zwischen Alt und Neu.
- Aufgabe: Sequenz „Ankommen – Aufenthalt – Übergang“ in drei Bildern festhalten.
Methoden für künftige Bildvergleiche
- Standort fixieren: Nächstes Mal Kreidemarkierung am Boden oder GPS-Koordinate notieren; Brennweite im Foto benennen.
- Konstante Belichtung: Zeitgleich oder bei ähnlichem Licht fotografieren (früher Vormittag oder spätnachmittags).
- Serien-Tagebuch: Nach jedem Termin 3–5 Beobachtungen protokollieren (z. B. Nutzung, Beschilderung, Vegetation, Verkehrsaufkommen, Möblierung).
- Vergleichspunkte: Horizontlinie, Gebäudekanten, Geländer, Pflasterfugen als Fixpunkte wählen.
- Ethik & Respekt: Personen nur mit Einwilligung identifizierbar abbilden; religiöse und historische Orte taktvoll dokumentieren.
Zukünftige Familien- und Gruppenangebote
Planen Sie für einen kommenden Nachmittag eine gemeinsame „Zeitkapsel“: Jedes Familienmitglied wählt ein Motiv, fotografiert es identisch und schreibt zwei Sätze, warum es wichtig ist. Die Ergebnisse werden anschließend zusammengetragen und als Jahreskalender für das nächste Jahr gestaltet.
- Gruppen-Tipp: Rollen verteilen (Kartenleser:in, Fotograf:in, Notizführer:in).
- Barrierearm planen: Startpunkte mit Bänken und öffentlichen WCs bevorzugen; Strecken mit Kopfsteinpflaster entsprechend einkalkulieren.
Saisonale Planung für die Zukunft
- Frühjahr: Fassaden und Begrünung im Austrieb dokumentieren; weiches Licht nutzen.
- Sommer: Schattenwürfe und Besucherströme als Bestandteil der Motivgeschichte einplanen.
- Herbst: Farbkontraste zwischen Mauerwerk und Laub betonen; Polfilter bereithalten.
- Winter: Strukturen durch niedrig stehende Sonne; rutschfeste Schuhe und kurze Routen vorsehen.
Checkliste für Ihren nächsten Termin
- Geladener Akku, leere Speicherkarte bzw. Notizbuch und Stift
- Smartphone mit Karten-App und Offline-Backup
- Wettergerechte Kleidung, rutschfeste Schuhe
- Respektvoller Umgang mit Anwohner:innen und Besucher:innen
- Geplante Route inkl. Treffpunkt und Zeitfenster
Rechte, Sicherheit und Zugänglichkeit bei zukünftigen Touren
- Bildrechte: Öffentliche Gebäude sind in der Regel unproblematisch; für erkennbar abgebildete Personen Einwilligung einholen.
- Privatgelände: Nur mit Genehmigung betreten; Einfahrten und Türen freihalten.
- Sicherheit: Abstand zu Straßenverkehr wahren; bei Brücken und Uferbereichen Geländer nicht übersteigen.
- Barrierefreiheit: Alternativrouten ohne Stufen vorbereiten; Pausenpunkte einplanen.
Quellen und weiterführende Hinweise für Ihre Vorbereitung
- Stadt Regensburg – Stadtgeschichte & Denkmäler — Überblicksseiten zu Geschichte und Baukultur (accessed 2025-12-03)
- UNESCO – Welterbe Regensburg — Kontext zum Welterbe-Status und Schutzgedanken (accessed 2025-12-03)
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege — Hinweise zu Denkmalschutz und verantwortungsvollem Erkunden (accessed 2025-12-03)
- Deutsche Digitale Bibliothek — Recherchezugang zu historischen Bildquellen (accessed 2025-12-03)




