Marc Storace

Marc Storace

Quelle: Wikipedia

Marc Storace: Die unverwechselbare Rockstimme zwischen Malta, Schweiz und Hard-Rock-Geschichte

Ein Sänger, der aus jeder Bühne ein Statement macht

Marc Storace gehört zu jenen Rockstimmen, die man nach wenigen Takten erkennt. Geboren am 7. Oktober 1951 in Sliema auf Malta und später in der Schweiz aufgewachsen, formte er seine Musikkarriere schon in den 1960er Jahren und entwickelte früh jene Mischung aus rauer Energie, Melodie und Bühnenpräsenz, die ihn später zur prägenden Figur des Schweizer Hard Rock machte. Als Sänger, Songwriter, Solo-Künstler und Gastmusiker hat er über Jahrzehnte hinweg ein Werk aufgebaut, das weit über eine einzelne Bandrolle hinausgeht. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Storace?utm_source=openai))

Von Malta in die Schweizer Rockszene: die frühen Jahre

Storaces künstlerische Laufbahn begann nicht im Rampenlicht, sondern in einer Phase des Suchens, Lernens und stilistischen Formens. In den frühen 1970er-Jahren etablierte er sich mit TEA, einer Schweizer Progressive-Rock-Band, deren fünf LPs ihm bereits früh den Ruf eines kraftvollen Frontmanns einbrachten. Die offizielle Biografie beschreibt diese Zeit als den Start einer außergewöhnlichen Karriere, in der seine kräftigen, rohen Vocals und seine Bühnenpräsenz schnell zum Markenzeichen wurden. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Diese frühe Phase ist wichtig, weil sie Storace nicht als bloßen Hard-Rock-Interpreten zeigt, sondern als Sänger mit Gespür für Dramaturgie, Dynamik und Textwirkung. Er war Teil einer Generation, in der Rockmusik in der Schweiz erst ihre eigene Identität fand, und trug dazu bei, dass sich aus einem regionalen Umfeld eine international anschlussfähige Klangsprache entwickelte. Sein Weg führte ihn anschließend über weitere Stationen in Malta und internationalen Projekten zu jener Rolle, die ihn dauerhaft bekannt machte. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Der Durchbruch mit Krokus: Metal-Rendezvous mit der Rockgeschichte

1979 wurde Marc Storace von Krokus-Gründer Chris Von Rohr für ein Probenwochenende in der Schweiz eingeladen; daraus entstand eine der folgenreichsten Personalentscheidungen der Schweizer Rockgeschichte. Mit Storace am Mikrofon nahm Krokus 1980 das Album Metal Rendez-Vous auf, das mit Singles wie „Bedside Radio“, „Tokyo Nights“ und „Heatstrokes“ den internationalen Durchbruch brachte. Von da an öffneten sich für die Band die Türen des internationalen Rockbusiness, mit Tourneen durch die USA, Japan, Europa und Südamerika sowie Gold- und Platinauszeichnungen. ([en.wikipedia.org](https://en.wikipedia.org/wiki/Marc_Storace?utm_source=openai))

Storaces Stimme wurde zur Identifikationsfigur einer Band, die sich im Spannungsfeld zwischen klassischem Hard Rock, Heavy Metal und stadiontauglicher Eingängigkeit bewegte. Krokus verkaufte laut offizieller Band- und Künstlerbiografie über 15 Millionen Alben; diese Zahl beschreibt nicht nur kommerziellen Erfolg, sondern auch die enorme Reichweite einer Ästhetik, die auf Hooklines, druckvolle Gitarren und eine direkt ansetzende Refrainkultur setzte. Storace prägte diese Phase als Frontsänger über Jahrzehnte und wurde damit zu einer festen Größe der europäischen Rockgeschichte. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Mehr als Frontmann: Soloarbeit, Duette und Filmkompositionen

Storaces Karriere endet nicht bei Krokus, sondern entfaltet sich gerade in der Vielseitigkeit. Nach weiteren Bandphasen, Reunion-Aktivitäten und Nebenprojekten arbeitete er als Solokünstler, veröffentlichte Duette, trat in akustischen Formaten auf und war als Gastsänger in zahlreichen Bands und Projekten gefragt. Die Biografien nennen zudem seine Arbeit an Filmmusik für schweizerisch-deutsche Produktionen und seine Mitwirkung in Filmen wie Anuk und Handyman, was seinen künstlerischen Radius deutlich über die klassische Rockbühne hinaus erweitert. ([imdb.com](https://www.imdb.com/name/nm2719586/?utm_source=openai))

Diese Vielseitigkeit macht ihn für Musikliebhaber besonders interessant: Storace ist nicht nur der Mann für den großen Refrain, sondern auch ein Musiker mit Gespür für Atmosphäre, Timing und erzählerische Zuspitzung. Seine Stimme funktioniert im harten Bandkontext ebenso wie in reduzierten Arrangements oder projektbezogenen Kontexten. Gerade daraus ergibt sich sein Ruf als verlässlicher, charakterstarker Interpret, der musikalische Identität nie dem Zufall überlässt. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Die Rückkehr als Solokünstler: Storace seit 2021

Seit 2021 tritt Marc Storace unter dem Namen Storace als Solokünstler auf. Sein Debütalbum Live And Let Live erschien Ende 2021 und markierte den bewussten Schritt in eine neue Phase seiner Musikkarriere, nachdem Krokus das Aufnehmen neuer Musik beendet und die Live-Präsenz reduziert hatte. Bereits 2022 stand Storace mit neuer Band auf Tour, was seine Entscheidung unterstreicht, die Bühne weiterhin als zentralen Ort seiner künstlerischen Arbeit zu begreifen. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Die aktuelle Ausrichtung zeigt einen Künstler, der seine eigene Handschrift nicht verwässert. Statt Nostalgie allein setzt Storace auf konturierte Hard-Rock-Songs, klare Produktion und eine Live-Energie, die direkt auf den Saal zielt. Dass diese Phase keine bloße Fußnote ist, beweist die enge Verzahnung von Albumarbeit, Bandaufbau und Tourplanung, die auf der offiziellen Website dokumentiert wird. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Crossfire: aktuelles Album, neue Härte, vertraute Signatur

Mit Crossfire veröffentlichte Storace am 22. November 2024 ein neues Studioalbum über Frontiers Music Srl. Das Label beschreibt die Platte als Hard Rock in Reinform; als Songwriter arbeiteten Marc Storace, Tommy Henriksen von der Alice Cooper Band und Drummer Pat Aeby zusammen, produziert wurde das Album von Henriksen, gemischt von Olle Romo. Die Tracklist zeigt eine konzentrierte, riffbetonte Ausrichtung mit Titeln wie „Screaming Demon“, „Rock This City“, „Adrenaline“ und „Hell Yeah“. ([frontiers.it](https://www.frontiers.it/album/6007?utm_source=openai))

Die Rezeption fiel entsprechend deutlich aus: Metal Hammer vergab 5,5 von 7 Punkten und betonte, dass das neue Album des früheren Krokus-Frontmanns exakt nach Krokus klinge – ein Hinweis darauf, wie konsequent Storace seiner eigenen stilistischen DNA treu bleibt. Auch weitere Interviews und Pressetexte aus dem Umfeld von Frontiers unterstreichen, dass Crossfire als kraftvolles Hard-Rock-Statement gedacht ist und nicht als beiläufiges Spätwerk. ([metal-hammer.de](https://www.metal-hammer.de/reviews/storace-crossfire/?utm_source=openai))

Diskographie, Erfolge und kultureller Einfluss

Storaces Diskographie spiegelt eine seltene Verbindung aus Beständigkeit und Wandel. Zu seinen wichtigsten Stationen zählen die TEA-Alben der 1970er-Jahre, das Krokus-Durchbruchswerk Metal Rendez-Vous von 1980, das Blue-Album von 1991 mit dem Titel „You Can’t Stop The Rainfall“, das Solo-Debüt Live And Let Live von 2021 und das Folgealbum Crossfire von 2024. Dazu kommen Gastauftritte, Kollaborationen und Projekte, die seine Relevanz über Jahrzehnte hinweg aufrechterhielten. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Sein kultureller Einfluss liegt nicht nur in Chart-Erfolgen, sondern in der Modellfunktion für Schweizer Rock überhaupt. Mit Krokus schrieb Storace Schweizer Musikgeschichte, tourte mehrfach durch die USA und war Teil einer Band, deren internationale Präsenz in der Schweiz lange ohne Beispiel blieb. In Fachmedien wird er als Stimme bezeichnet, die den hiesigen Hard Rock mitgeprägt hat, und in Porträts wird betont, wie sehr seine Präsenz Generationen von Rockfans geprägt hat. ([blick.ch](https://www.blick.ch/people-tv/musik/rockstar-marc-storace-das-schicksal-hat-mich-in-die-schweiz-gefuehrt-id17111682.html?utm_source=openai))

Stil, Stimme und Bühnenwirkung

Marc Storaces Gesangsstil lebt von einer markanten Reibeisenstimme, die Härte mit melodischer Präzision verbindet. Gerade im Hard Rock ist das entscheidend: Seine Stimme trägt nicht nur den Refrain, sondern strukturiert auch Spannung, Angriff und Auflösung eines Songs. Dieser Zugriff macht ihn zu einem Sänger, dessen Performance nie beliebig wirkt, sondern immer als Ausdruck einer klaren musikalischen Haltung erscheint. ([blick.ch](https://www.blick.ch/people-tv/musik/rockstar-marc-storace-das-schicksal-hat-mich-in-die-schweiz-gefuehrt-id17111682.html?utm_source=openai))

Auch kompositorisch ist Storaces Arbeit bemerkenswert, weil sie sich an einem klaren Ziel orientiert: eingängige, druckvolle Songs mit großer Live-Wirkung. Das zeigt sich in seinen Krokus-Jahren ebenso wie in den neueren Soloarbeiten. Wer seine Entwicklung betrachtet, erkennt einen Musiker, der Hard Rock nicht nur als Genre, sondern als kulturelle Form des Auftritts versteht. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Aktuelle Projekte und Live-Präsenz 2026

Auf der offiziellen Website wird Storace weiterhin als aktiver Live-Künstler geführt, mit Terminen im Sommer und Herbst 2026. Dazu gehören unter anderem ROXSA Festival am 11. Juli 2026, Headbangers Open Air am 24. Juli 2026, Summerstage Openair Regensburg am 7. August 2026, Rock am Märetplatz am 8. August 2026, Zeeltje Festival am 15. August 2026 sowie ein Marc-Storace-Geburtstagskonzert am 10. Oktober 2026 in Pratteln. Diese Planung zeigt: Die Bühnenpräsenz bleibt das Herz seiner künstlerischen Identität. ([storace.ch](https://www.storace.ch/de/home-1/))

Für die Gegenwart ist besonders wichtig, dass Storace nicht als Rückblick-Figur auftritt, sondern als arbeitender Musiker mit neuer Band, aktuellen Releases und kontinuierlicher Live-Aktivität. Genau darin liegt seine anhaltende Faszination: Er verwaltet keine Legende, sondern spielt sie weiter. Das macht ihn für alte Fans ebenso relevant wie für neue Hörerinnen und Hörer, die authentischen Hard Rock in konzentrierter Form suchen. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Fazit: Ein Rocker mit Geschichte, Gegenwart und ungebrochener Energie

Marc Storace ist spannend, weil er mehr verkörpert als die Rolle eines Sängers einer erfolgreichen Band. Seine Karriere verbindet maltesische Herkunft, Schweizer Rockgeschichte, internationale Tourerfahrung, Soloarbeit und eine bis heute sichtbare Live-Wucht. Wer seine Musik hört, erlebt nicht nur Hard Rock, sondern die Biografie eines Künstlers, der über Jahrzehnte hinweg mit Stimme, Haltung und Disziplin überzeugt hat. ([en.storace.ch](https://en.storace.ch/home/bio?utm_source=openai))

Gerade heute lohnt es sich, Storace live zu erleben: wegen der markanten Stimme, der klaren Songdramaturgie und der Energie einer Band, die auf den Punkt spielt. Er bleibt eine der prägenden Rockstimmen Europas – und ein Künstler, dessen Präsenz auf der Bühne die Geschichte des Hard Rock mit jeder Performance neu bestätigt. ([storace.ch](https://www.storace.ch/de/home-1/))

Offizielle Kanäle von Marc Storace:

Quellen: