
Regensburg
Landshuter Str. 4, 93047 Regensburg, Deutschland
Bibliothek WiOS Regensburg | Öffnungszeiten & Bestand
Die Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa in Regensburg ist weit mehr als ein klassischer Ausleihort. Sie ist eine spezialisierte Forschungsbibliothek für die Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur, das Recht und die Sprachen des östlichen Europas. Das Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa, kurz WiOS, wurde im Herbst 2007 als Kooperationsebene für die außeruniversitäre Ost- und Südosteuropaforschung gegründet. Im Zentrum bündeln sich die Kompetenzen des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung, des Instituts für Ostrecht und des Ungarischen Instituts; die Bibliothek wird von diesen Partnern gemeinsam getragen und dient damit nicht nur internem Forschungsbedarf, sondern auch der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit. Mit ihrem großen Bestand gehört sie zu den größten öffentlichen Spezialbibliotheken ihrer Art und ist für alle interessant, die sich mit Ost- und Südosteuropa in Tiefe beschäftigen möchten. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
Warum die Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa für Forschung so wichtig ist
Die besondere Stärke dieser Bibliothek liegt in ihrer klaren wissenschaftlichen Ausrichtung. Sie sammelt nicht breit und oberflächlich, sondern thematisch präzise und mit einem langfristigen Forschungsfokus. Genau das macht sie für Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für alle, die sich seriös mit der Region beschäftigen, so wertvoll. Das WiOS selbst ist seit seiner Gründung ein Ort, an dem Expertise gebündelt wird: Die beiden selbständigen Mitglieder Institut für Ostrecht und Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung arbeiten am selben Standort zusammen; die Universität Regensburg ist dabei ein aktiver Förderer und Partner. Die Bibliothek spiegelt diese Struktur wider, denn sie ist nicht bloß Begleitangebot, sondern ein zentrales Arbeitsinstrument des gesamten Wissenschaftsstandorts. Wer hier recherchiert, arbeitet in einem Umfeld, in dem Forschung, fachliche Beratung und Vermittlung miteinander verbunden sind. Die Bibliothek unterstützt nicht nur die Arbeit der Institute, sondern auch überregionale wissenschaftliche Nutzung, etwa über Fernleihe und digitale Zugänge. Hinzu kommt, dass das Wissenschaftszentrum auch als Plattform für Tagungen und Vorträge dient. Dadurch ist die Bibliothek eingebettet in ein lebendiges Forschungs- und Veranstaltungssystem, das den Austausch zwischen Spezialistinnen, Spezialisten und interessiertem Publikum fördert. Diese Kombination aus Sammelstärke, wissenschaftlicher Dichte und öffentlicher Zugänglichkeit ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Bibliothek im WiOS weit über Regensburg hinaus bekannt ist. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
Bestand, Spezialgebiete und seltene Quellen für Ost- und Südosteuropa
Wer die Bibliothek im WiOS besucht, trifft auf einen außergewöhnlich differenzierten Bestand. Die Sammelgebiete umfassen geistes- und sozialwissenschaftliche Literatur aus und über Ost- und Südosteuropa, mit einem Schwerpunkt auf Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aller Länder und Regionen des östlichen Europa. In der Praxis bedeutet das: Die Bibliothek ist nicht nur ein Ort für allgemeine Sekundärliteratur, sondern auch für spezielle Quellengattungen und Materialtypen, die in anderen Bibliotheken oft nur lückenhaft vorhanden sind. Besonders hervorzuheben sind laufende Zeitschriften, historische Zeitungen, Karten, Statistiken, Gesetzessammlungen, Schulprogramme sowie Literatur zu Migration, Integration und Minderheiten. Laut offizieller Bestandsbeschreibung umfasst die Bibliothek insgesamt etwa 340.000 Medieneinheiten, darunter rund 800 laufende Zeitschriften und etwa 8.300 Karten. Weitere besondere Stücke sind die Nachlässe verschiedener Gelehrter und Historiker, eine russische Gesetzessammlung und eine umfangreiche Sammlung sowjetischer Plakate. Gerade diese Mischung aus aktuellen Fachmedien, historischen Quellen und Spezialbeständen macht den Charakter der Bibliothek aus. Sie ist damit nicht einfach nur groß, sondern auch inhaltlich ungewöhnlich dicht. Für die Forschung zu Nationalitätenfragen, zur politischen Geschichte, zu Minderheiten, zu Rechtstraditionen oder zu wirtschaftlichen Entwicklungen im östlichen Europa ist das ein echter Mehrwert. Wer mit regionalen, transnationalen oder vergleichenden Fragestellungen arbeitet, findet hier nicht nur Bücher, sondern einen Fundus an Materialien, die Entwicklungen über längere Zeiträume sichtbar machen. Auch die Digitalisierung dieser Sonderbestände wird ausdrücklich weiter vorangetrieben, damit Forschungsergebnisse künftig noch besser online verfügbar sind. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/bestand))
Öffnungszeiten, Präsenzbibliothek und Lesesaal: So nutzen Sie die Bibliothek vor Ort
Praktisch wichtig für alle Besucherinnen und Besucher sind die klar geregelten Öffnungszeiten und die Art der Benutzung. Die Bibliothek ist von Montag bis Donnerstag zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet, am Freitag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. In der Zeit vom 1. August bis 15. September gelten reduzierte Öffnungszeiten, dann ist die Bibliothek dienstags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet, während Montag und Freitag geschlossen bleiben. Diese Angaben sind besonders wichtig, wenn Sie eine längere Anreise planen oder gezielt mit einer Recherche vor Ort arbeiten möchten. Ebenfalls wichtig: Es handelt sich um eine Präsenzbibliothek. Medien werden also nicht frei wie in einer Ausleihbibliothek mitgenommen, sondern über Leihscheine in den Lesesaal bestellt. Für viele Spezialbestände ist genau das sinnvoll, weil sie gezielt und unter kontrollierten Bedingungen genutzt werden. Die Bibliothek arbeitet außerdem mit festen Bereitstellungszeiten. Bestellungen, die zwischen 10 Uhr und 15 Uhr eingehen, beziehungsweise am Freitag bis 14 Uhr, können am selben Tag ab 16 Uhr beziehungsweise Freitag ab 15 Uhr im Lesesaal abgeholt werden. Spätere Bestellungen stehen ab 11 Uhr des Folgetags bereit. Für die Arbeit vor Ort steht zudem ein kostenfreier Buchscanner zur Verfügung. Das ist vor allem für Forschende praktisch, die Literaturabschnitte für die eigene wissenschaftliche Dokumentation sichern möchten. So entsteht ein Serviceprofil, das zugleich streng wissenschaftlich und erstaunlich nutzerfreundlich ist: klare Zeiten, verlässliche Bereitstellung und eine gute Mischung aus analogem Lesen und digitaler Weiterverarbeitung. Wer effizient arbeiten will, kann seinen Besuch deshalb gut vorbereiten und Recherche, Bestellung und Nutzung des Lesesaals sinnvoll kombinieren. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/service))
Anfahrt, Adresse, Parken und barrierefreier Zugang in Regensburg
Die Bibliothek befindet sich in der Landshuter Straße 4, 93047 Regensburg, im Bereich des ehemaligen Finanzamts. Die offizielle Regensburger Bibliotheksübersicht führt die Einrichtung als Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa und vermerkt ausdrücklich, dass sie über den Parkplatz barrierefrei erreichbar ist. Das ist für Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität besonders wichtig, weil der Zugang nicht nur räumlich korrekt verortet ist, sondern auch praktisch nutzbar bleibt. Die Stadt Regensburg weist zudem in ihrer Übersicht der Behindertenparkplätze einen Stellplatz vor Landshuter Str. 4 aus. Wer mit dem Auto anreist, hat damit einen konkreten Orientierungspunkt, der die Planung deutlich erleichtert. Gleichzeitig liegt die Bibliothek in einer innerstädtischen Lage, sodass auch die Anreise mit anderen Verkehrsmitteln sinnvoll ist. Die Kombination aus zentraler Adresse und klar dokumentierter Zugänglichkeit macht den Standort alltagstauglich für den Besuch vor Ort. Für Besucherinnen und Besucher ist außerdem hilfreich, dass die Bibliothek nicht in einem anonymen Außenstandort liegt, sondern in einem wissenschaftlichen Ensemble, das im Stadtbild von Regensburg gut verankert ist. Die Lage im WiOS bedeutet kurze Wege zu weiteren Einrichtungen und ein Umfeld, in dem wissenschaftliche Nutzung, Beratung und Austausch auf engem Raum zusammenkommen. Gerade bei längeren Recherchen ist das ein Vorteil, weil man nicht erst umständlich verschiedene Orte aufsuchen muss. Wer also gezielt mit Literatur, Katalogen oder Sonderbeständen arbeiten möchte, findet hier eine Adresse, die sich sowohl organisatorisch als auch räumlich gut in einen Forschungstag einfügt. ([uni-regensburg.de](https://www.uni-regensburg.de/assets/bibliothek/bibliothek/pdf/bibliotheken_regensburg.pdf))
Recherche, OPAC, Fernleihe und digitale Angebote für tiefergehende Literaturarbeit
Für die eigentliche Literaturrecherche bietet die Bibliothek sehr solide Werkzeuge. Der Bestand ist über den Regensburger Katalog plus online nachgewiesen; ältere Bestände erfordern zusätzlich die Nutzung alphabetischer sowie Schlag- und Sachkataloge in Zettelform. Das klingt zunächst traditionell, ist aber gerade für eine Spezialbibliothek mit historisch gewachsenen Sammlungen ausgesprochen sinnvoll. Denn nicht alles, was wissenschaftlich relevant ist, wurde von Anfang an digital erfasst. Die Kombination aus moderner Online-Recherche und ergänzenden analogen Katalogen ermöglicht deshalb einen deutlich tieferen Zugriff auf den Bestand. Hinzu kommt die Anbindung an die Fernleihe über den Bibliotheksverbund Bayern mit dem Sigel Re 13. Wer also nicht vor Ort arbeiten kann, hat immerhin über diesen Weg Zugang zu einem Teil der Bestände und kann das Angebot in die eigene Recherche integrieren. Besonders wertvoll sind außerdem die digitalen und fachlichen Zusatzangebote des Hauses. Die Bibliothek ist an die digitalen Informationsangebote von osmikon, IREON und OstDok beteiligt und bietet damit eine Infrastruktur, die weit über den physischen Lesesaal hinausreicht. Auch die Digitale Bibliothek des IOS umfasst unter anderem Amburger-Bibliothek, Karten, Periodika, Reiseberichte, Ukrainica und den IOS-Publikationsserver. Das zeigt: Hier wird nicht nur gesammelt, sondern auch erschlossen, vernetzt und zunehmend digital verfügbar gemacht. Für Themen mit Quellenbezug, für historische Pressearbeit oder für die Arbeit an regionalen Spezialfragen ist diese digitale Umgebung besonders nützlich. Wer die Bibliothek im WiOS nutzt, arbeitet deshalb nicht isoliert mit Büchern, sondern in einem Forschungsnetzwerk aus Katalog, Portal, Digitalisat und Fachdatenbank. Genau darin liegt ein wesentlicher Teil ihrer wissenschaftlichen Stärke. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/service))
Vorträge, Kooperationen und öffentliche Angebote rund um die Bibliothek
Die Bibliothek ist nicht nur ein stiller Rechercheort, sondern auch ein Ort des Austauschs. Schon das Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa wurde als Kooperationsebene gegründet, in der die beteiligten Institutionen ihre fachlichen Stärken unter einem Dach bündeln. Dazu passt, dass die Räume der Bibliothek zu Semesterzeiten regelmäßig für die Regensburger Vorträge zum östlichen Europa genutzt werden. Diese Vortragsreihe bringt externe Gäste und Spezialistinnen und Spezialisten aus den Mitgliedsinstituten zusammen und macht die Bibliothek damit auch zu einem Ort der Diskussion. Ergänzt wird das durch den Förderverein der Bibliothek, der Erwerbungen unterstützt, Vorträge und Ausstellungen organisiert und so dazu beiträgt, dass der Standort lebendig bleibt. Für Besucherinnen und Besucher ist das attraktiv, weil die Bibliothek dadurch nicht nur Informationsspeicher, sondern auch kultureller und wissenschaftlicher Begegnungsraum ist. Wer sich für regionale Forschung, osteuropäische Geschichte, aktuelle Entwicklungen oder fachliche Vermittlung interessiert, erlebt hier also ein Umfeld, in dem Wissen sichtbar wird und nicht im Magazin verschwindet. Gerade im Zusammenspiel mit den Instituten und den digitalen Angeboten entsteht ein Profil, das klassische Bibliotheksarbeit mit wissenschaftlicher Öffentlichkeit verbindet. Das macht einen Besuch in der Bibliothek im WiOS auch für Menschen interessant, die nicht nur ein einzelnes Buch suchen, sondern einen Überblick über Themen, Methoden und Forschungszusammenhänge erhalten möchten. So wird aus einer Spezialbibliothek ein lebendiger Ort, an dem Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zusammenkommen. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
Quellen:
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Bibliothek WiOS Regensburg | Öffnungszeiten & Bestand
Die Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa in Regensburg ist weit mehr als ein klassischer Ausleihort. Sie ist eine spezialisierte Forschungsbibliothek für die Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur, das Recht und die Sprachen des östlichen Europas. Das Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa, kurz WiOS, wurde im Herbst 2007 als Kooperationsebene für die außeruniversitäre Ost- und Südosteuropaforschung gegründet. Im Zentrum bündeln sich die Kompetenzen des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung, des Instituts für Ostrecht und des Ungarischen Instituts; die Bibliothek wird von diesen Partnern gemeinsam getragen und dient damit nicht nur internem Forschungsbedarf, sondern auch der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit. Mit ihrem großen Bestand gehört sie zu den größten öffentlichen Spezialbibliotheken ihrer Art und ist für alle interessant, die sich mit Ost- und Südosteuropa in Tiefe beschäftigen möchten. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
Warum die Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa für Forschung so wichtig ist
Die besondere Stärke dieser Bibliothek liegt in ihrer klaren wissenschaftlichen Ausrichtung. Sie sammelt nicht breit und oberflächlich, sondern thematisch präzise und mit einem langfristigen Forschungsfokus. Genau das macht sie für Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für alle, die sich seriös mit der Region beschäftigen, so wertvoll. Das WiOS selbst ist seit seiner Gründung ein Ort, an dem Expertise gebündelt wird: Die beiden selbständigen Mitglieder Institut für Ostrecht und Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung arbeiten am selben Standort zusammen; die Universität Regensburg ist dabei ein aktiver Förderer und Partner. Die Bibliothek spiegelt diese Struktur wider, denn sie ist nicht bloß Begleitangebot, sondern ein zentrales Arbeitsinstrument des gesamten Wissenschaftsstandorts. Wer hier recherchiert, arbeitet in einem Umfeld, in dem Forschung, fachliche Beratung und Vermittlung miteinander verbunden sind. Die Bibliothek unterstützt nicht nur die Arbeit der Institute, sondern auch überregionale wissenschaftliche Nutzung, etwa über Fernleihe und digitale Zugänge. Hinzu kommt, dass das Wissenschaftszentrum auch als Plattform für Tagungen und Vorträge dient. Dadurch ist die Bibliothek eingebettet in ein lebendiges Forschungs- und Veranstaltungssystem, das den Austausch zwischen Spezialistinnen, Spezialisten und interessiertem Publikum fördert. Diese Kombination aus Sammelstärke, wissenschaftlicher Dichte und öffentlicher Zugänglichkeit ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Bibliothek im WiOS weit über Regensburg hinaus bekannt ist. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
Bestand, Spezialgebiete und seltene Quellen für Ost- und Südosteuropa
Wer die Bibliothek im WiOS besucht, trifft auf einen außergewöhnlich differenzierten Bestand. Die Sammelgebiete umfassen geistes- und sozialwissenschaftliche Literatur aus und über Ost- und Südosteuropa, mit einem Schwerpunkt auf Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aller Länder und Regionen des östlichen Europa. In der Praxis bedeutet das: Die Bibliothek ist nicht nur ein Ort für allgemeine Sekundärliteratur, sondern auch für spezielle Quellengattungen und Materialtypen, die in anderen Bibliotheken oft nur lückenhaft vorhanden sind. Besonders hervorzuheben sind laufende Zeitschriften, historische Zeitungen, Karten, Statistiken, Gesetzessammlungen, Schulprogramme sowie Literatur zu Migration, Integration und Minderheiten. Laut offizieller Bestandsbeschreibung umfasst die Bibliothek insgesamt etwa 340.000 Medieneinheiten, darunter rund 800 laufende Zeitschriften und etwa 8.300 Karten. Weitere besondere Stücke sind die Nachlässe verschiedener Gelehrter und Historiker, eine russische Gesetzessammlung und eine umfangreiche Sammlung sowjetischer Plakate. Gerade diese Mischung aus aktuellen Fachmedien, historischen Quellen und Spezialbeständen macht den Charakter der Bibliothek aus. Sie ist damit nicht einfach nur groß, sondern auch inhaltlich ungewöhnlich dicht. Für die Forschung zu Nationalitätenfragen, zur politischen Geschichte, zu Minderheiten, zu Rechtstraditionen oder zu wirtschaftlichen Entwicklungen im östlichen Europa ist das ein echter Mehrwert. Wer mit regionalen, transnationalen oder vergleichenden Fragestellungen arbeitet, findet hier nicht nur Bücher, sondern einen Fundus an Materialien, die Entwicklungen über längere Zeiträume sichtbar machen. Auch die Digitalisierung dieser Sonderbestände wird ausdrücklich weiter vorangetrieben, damit Forschungsergebnisse künftig noch besser online verfügbar sind. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/bestand))
Öffnungszeiten, Präsenzbibliothek und Lesesaal: So nutzen Sie die Bibliothek vor Ort
Praktisch wichtig für alle Besucherinnen und Besucher sind die klar geregelten Öffnungszeiten und die Art der Benutzung. Die Bibliothek ist von Montag bis Donnerstag zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet, am Freitag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. In der Zeit vom 1. August bis 15. September gelten reduzierte Öffnungszeiten, dann ist die Bibliothek dienstags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet, während Montag und Freitag geschlossen bleiben. Diese Angaben sind besonders wichtig, wenn Sie eine längere Anreise planen oder gezielt mit einer Recherche vor Ort arbeiten möchten. Ebenfalls wichtig: Es handelt sich um eine Präsenzbibliothek. Medien werden also nicht frei wie in einer Ausleihbibliothek mitgenommen, sondern über Leihscheine in den Lesesaal bestellt. Für viele Spezialbestände ist genau das sinnvoll, weil sie gezielt und unter kontrollierten Bedingungen genutzt werden. Die Bibliothek arbeitet außerdem mit festen Bereitstellungszeiten. Bestellungen, die zwischen 10 Uhr und 15 Uhr eingehen, beziehungsweise am Freitag bis 14 Uhr, können am selben Tag ab 16 Uhr beziehungsweise Freitag ab 15 Uhr im Lesesaal abgeholt werden. Spätere Bestellungen stehen ab 11 Uhr des Folgetags bereit. Für die Arbeit vor Ort steht zudem ein kostenfreier Buchscanner zur Verfügung. Das ist vor allem für Forschende praktisch, die Literaturabschnitte für die eigene wissenschaftliche Dokumentation sichern möchten. So entsteht ein Serviceprofil, das zugleich streng wissenschaftlich und erstaunlich nutzerfreundlich ist: klare Zeiten, verlässliche Bereitstellung und eine gute Mischung aus analogem Lesen und digitaler Weiterverarbeitung. Wer effizient arbeiten will, kann seinen Besuch deshalb gut vorbereiten und Recherche, Bestellung und Nutzung des Lesesaals sinnvoll kombinieren. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/service))
Anfahrt, Adresse, Parken und barrierefreier Zugang in Regensburg
Die Bibliothek befindet sich in der Landshuter Straße 4, 93047 Regensburg, im Bereich des ehemaligen Finanzamts. Die offizielle Regensburger Bibliotheksübersicht führt die Einrichtung als Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa und vermerkt ausdrücklich, dass sie über den Parkplatz barrierefrei erreichbar ist. Das ist für Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität besonders wichtig, weil der Zugang nicht nur räumlich korrekt verortet ist, sondern auch praktisch nutzbar bleibt. Die Stadt Regensburg weist zudem in ihrer Übersicht der Behindertenparkplätze einen Stellplatz vor Landshuter Str. 4 aus. Wer mit dem Auto anreist, hat damit einen konkreten Orientierungspunkt, der die Planung deutlich erleichtert. Gleichzeitig liegt die Bibliothek in einer innerstädtischen Lage, sodass auch die Anreise mit anderen Verkehrsmitteln sinnvoll ist. Die Kombination aus zentraler Adresse und klar dokumentierter Zugänglichkeit macht den Standort alltagstauglich für den Besuch vor Ort. Für Besucherinnen und Besucher ist außerdem hilfreich, dass die Bibliothek nicht in einem anonymen Außenstandort liegt, sondern in einem wissenschaftlichen Ensemble, das im Stadtbild von Regensburg gut verankert ist. Die Lage im WiOS bedeutet kurze Wege zu weiteren Einrichtungen und ein Umfeld, in dem wissenschaftliche Nutzung, Beratung und Austausch auf engem Raum zusammenkommen. Gerade bei längeren Recherchen ist das ein Vorteil, weil man nicht erst umständlich verschiedene Orte aufsuchen muss. Wer also gezielt mit Literatur, Katalogen oder Sonderbeständen arbeiten möchte, findet hier eine Adresse, die sich sowohl organisatorisch als auch räumlich gut in einen Forschungstag einfügt. ([uni-regensburg.de](https://www.uni-regensburg.de/assets/bibliothek/bibliothek/pdf/bibliotheken_regensburg.pdf))
Recherche, OPAC, Fernleihe und digitale Angebote für tiefergehende Literaturarbeit
Für die eigentliche Literaturrecherche bietet die Bibliothek sehr solide Werkzeuge. Der Bestand ist über den Regensburger Katalog plus online nachgewiesen; ältere Bestände erfordern zusätzlich die Nutzung alphabetischer sowie Schlag- und Sachkataloge in Zettelform. Das klingt zunächst traditionell, ist aber gerade für eine Spezialbibliothek mit historisch gewachsenen Sammlungen ausgesprochen sinnvoll. Denn nicht alles, was wissenschaftlich relevant ist, wurde von Anfang an digital erfasst. Die Kombination aus moderner Online-Recherche und ergänzenden analogen Katalogen ermöglicht deshalb einen deutlich tieferen Zugriff auf den Bestand. Hinzu kommt die Anbindung an die Fernleihe über den Bibliotheksverbund Bayern mit dem Sigel Re 13. Wer also nicht vor Ort arbeiten kann, hat immerhin über diesen Weg Zugang zu einem Teil der Bestände und kann das Angebot in die eigene Recherche integrieren. Besonders wertvoll sind außerdem die digitalen und fachlichen Zusatzangebote des Hauses. Die Bibliothek ist an die digitalen Informationsangebote von osmikon, IREON und OstDok beteiligt und bietet damit eine Infrastruktur, die weit über den physischen Lesesaal hinausreicht. Auch die Digitale Bibliothek des IOS umfasst unter anderem Amburger-Bibliothek, Karten, Periodika, Reiseberichte, Ukrainica und den IOS-Publikationsserver. Das zeigt: Hier wird nicht nur gesammelt, sondern auch erschlossen, vernetzt und zunehmend digital verfügbar gemacht. Für Themen mit Quellenbezug, für historische Pressearbeit oder für die Arbeit an regionalen Spezialfragen ist diese digitale Umgebung besonders nützlich. Wer die Bibliothek im WiOS nutzt, arbeitet deshalb nicht isoliert mit Büchern, sondern in einem Forschungsnetzwerk aus Katalog, Portal, Digitalisat und Fachdatenbank. Genau darin liegt ein wesentlicher Teil ihrer wissenschaftlichen Stärke. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/service))
Vorträge, Kooperationen und öffentliche Angebote rund um die Bibliothek
Die Bibliothek ist nicht nur ein stiller Rechercheort, sondern auch ein Ort des Austauschs. Schon das Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa wurde als Kooperationsebene gegründet, in der die beteiligten Institutionen ihre fachlichen Stärken unter einem Dach bündeln. Dazu passt, dass die Räume der Bibliothek zu Semesterzeiten regelmäßig für die Regensburger Vorträge zum östlichen Europa genutzt werden. Diese Vortragsreihe bringt externe Gäste und Spezialistinnen und Spezialisten aus den Mitgliedsinstituten zusammen und macht die Bibliothek damit auch zu einem Ort der Diskussion. Ergänzt wird das durch den Förderverein der Bibliothek, der Erwerbungen unterstützt, Vorträge und Ausstellungen organisiert und so dazu beiträgt, dass der Standort lebendig bleibt. Für Besucherinnen und Besucher ist das attraktiv, weil die Bibliothek dadurch nicht nur Informationsspeicher, sondern auch kultureller und wissenschaftlicher Begegnungsraum ist. Wer sich für regionale Forschung, osteuropäische Geschichte, aktuelle Entwicklungen oder fachliche Vermittlung interessiert, erlebt hier also ein Umfeld, in dem Wissen sichtbar wird und nicht im Magazin verschwindet. Gerade im Zusammenspiel mit den Instituten und den digitalen Angeboten entsteht ein Profil, das klassische Bibliotheksarbeit mit wissenschaftlicher Öffentlichkeit verbindet. Das macht einen Besuch in der Bibliothek im WiOS auch für Menschen interessant, die nicht nur ein einzelnes Buch suchen, sondern einen Überblick über Themen, Methoden und Forschungszusammenhänge erhalten möchten. So wird aus einer Spezialbibliothek ein lebendiger Ort, an dem Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zusammenkommen. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
Quellen:
Bibliothek WiOS Regensburg | Öffnungszeiten & Bestand
Die Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa in Regensburg ist weit mehr als ein klassischer Ausleihort. Sie ist eine spezialisierte Forschungsbibliothek für die Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur, das Recht und die Sprachen des östlichen Europas. Das Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa, kurz WiOS, wurde im Herbst 2007 als Kooperationsebene für die außeruniversitäre Ost- und Südosteuropaforschung gegründet. Im Zentrum bündeln sich die Kompetenzen des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung, des Instituts für Ostrecht und des Ungarischen Instituts; die Bibliothek wird von diesen Partnern gemeinsam getragen und dient damit nicht nur internem Forschungsbedarf, sondern auch der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit. Mit ihrem großen Bestand gehört sie zu den größten öffentlichen Spezialbibliotheken ihrer Art und ist für alle interessant, die sich mit Ost- und Südosteuropa in Tiefe beschäftigen möchten. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
Warum die Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa für Forschung so wichtig ist
Die besondere Stärke dieser Bibliothek liegt in ihrer klaren wissenschaftlichen Ausrichtung. Sie sammelt nicht breit und oberflächlich, sondern thematisch präzise und mit einem langfristigen Forschungsfokus. Genau das macht sie für Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für alle, die sich seriös mit der Region beschäftigen, so wertvoll. Das WiOS selbst ist seit seiner Gründung ein Ort, an dem Expertise gebündelt wird: Die beiden selbständigen Mitglieder Institut für Ostrecht und Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung arbeiten am selben Standort zusammen; die Universität Regensburg ist dabei ein aktiver Förderer und Partner. Die Bibliothek spiegelt diese Struktur wider, denn sie ist nicht bloß Begleitangebot, sondern ein zentrales Arbeitsinstrument des gesamten Wissenschaftsstandorts. Wer hier recherchiert, arbeitet in einem Umfeld, in dem Forschung, fachliche Beratung und Vermittlung miteinander verbunden sind. Die Bibliothek unterstützt nicht nur die Arbeit der Institute, sondern auch überregionale wissenschaftliche Nutzung, etwa über Fernleihe und digitale Zugänge. Hinzu kommt, dass das Wissenschaftszentrum auch als Plattform für Tagungen und Vorträge dient. Dadurch ist die Bibliothek eingebettet in ein lebendiges Forschungs- und Veranstaltungssystem, das den Austausch zwischen Spezialistinnen, Spezialisten und interessiertem Publikum fördert. Diese Kombination aus Sammelstärke, wissenschaftlicher Dichte und öffentlicher Zugänglichkeit ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Bibliothek im WiOS weit über Regensburg hinaus bekannt ist. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
Bestand, Spezialgebiete und seltene Quellen für Ost- und Südosteuropa
Wer die Bibliothek im WiOS besucht, trifft auf einen außergewöhnlich differenzierten Bestand. Die Sammelgebiete umfassen geistes- und sozialwissenschaftliche Literatur aus und über Ost- und Südosteuropa, mit einem Schwerpunkt auf Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aller Länder und Regionen des östlichen Europa. In der Praxis bedeutet das: Die Bibliothek ist nicht nur ein Ort für allgemeine Sekundärliteratur, sondern auch für spezielle Quellengattungen und Materialtypen, die in anderen Bibliotheken oft nur lückenhaft vorhanden sind. Besonders hervorzuheben sind laufende Zeitschriften, historische Zeitungen, Karten, Statistiken, Gesetzessammlungen, Schulprogramme sowie Literatur zu Migration, Integration und Minderheiten. Laut offizieller Bestandsbeschreibung umfasst die Bibliothek insgesamt etwa 340.000 Medieneinheiten, darunter rund 800 laufende Zeitschriften und etwa 8.300 Karten. Weitere besondere Stücke sind die Nachlässe verschiedener Gelehrter und Historiker, eine russische Gesetzessammlung und eine umfangreiche Sammlung sowjetischer Plakate. Gerade diese Mischung aus aktuellen Fachmedien, historischen Quellen und Spezialbeständen macht den Charakter der Bibliothek aus. Sie ist damit nicht einfach nur groß, sondern auch inhaltlich ungewöhnlich dicht. Für die Forschung zu Nationalitätenfragen, zur politischen Geschichte, zu Minderheiten, zu Rechtstraditionen oder zu wirtschaftlichen Entwicklungen im östlichen Europa ist das ein echter Mehrwert. Wer mit regionalen, transnationalen oder vergleichenden Fragestellungen arbeitet, findet hier nicht nur Bücher, sondern einen Fundus an Materialien, die Entwicklungen über längere Zeiträume sichtbar machen. Auch die Digitalisierung dieser Sonderbestände wird ausdrücklich weiter vorangetrieben, damit Forschungsergebnisse künftig noch besser online verfügbar sind. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/bestand))
Öffnungszeiten, Präsenzbibliothek und Lesesaal: So nutzen Sie die Bibliothek vor Ort
Praktisch wichtig für alle Besucherinnen und Besucher sind die klar geregelten Öffnungszeiten und die Art der Benutzung. Die Bibliothek ist von Montag bis Donnerstag zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet, am Freitag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. In der Zeit vom 1. August bis 15. September gelten reduzierte Öffnungszeiten, dann ist die Bibliothek dienstags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet, während Montag und Freitag geschlossen bleiben. Diese Angaben sind besonders wichtig, wenn Sie eine längere Anreise planen oder gezielt mit einer Recherche vor Ort arbeiten möchten. Ebenfalls wichtig: Es handelt sich um eine Präsenzbibliothek. Medien werden also nicht frei wie in einer Ausleihbibliothek mitgenommen, sondern über Leihscheine in den Lesesaal bestellt. Für viele Spezialbestände ist genau das sinnvoll, weil sie gezielt und unter kontrollierten Bedingungen genutzt werden. Die Bibliothek arbeitet außerdem mit festen Bereitstellungszeiten. Bestellungen, die zwischen 10 Uhr und 15 Uhr eingehen, beziehungsweise am Freitag bis 14 Uhr, können am selben Tag ab 16 Uhr beziehungsweise Freitag ab 15 Uhr im Lesesaal abgeholt werden. Spätere Bestellungen stehen ab 11 Uhr des Folgetags bereit. Für die Arbeit vor Ort steht zudem ein kostenfreier Buchscanner zur Verfügung. Das ist vor allem für Forschende praktisch, die Literaturabschnitte für die eigene wissenschaftliche Dokumentation sichern möchten. So entsteht ein Serviceprofil, das zugleich streng wissenschaftlich und erstaunlich nutzerfreundlich ist: klare Zeiten, verlässliche Bereitstellung und eine gute Mischung aus analogem Lesen und digitaler Weiterverarbeitung. Wer effizient arbeiten will, kann seinen Besuch deshalb gut vorbereiten und Recherche, Bestellung und Nutzung des Lesesaals sinnvoll kombinieren. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/service))
Anfahrt, Adresse, Parken und barrierefreier Zugang in Regensburg
Die Bibliothek befindet sich in der Landshuter Straße 4, 93047 Regensburg, im Bereich des ehemaligen Finanzamts. Die offizielle Regensburger Bibliotheksübersicht führt die Einrichtung als Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa und vermerkt ausdrücklich, dass sie über den Parkplatz barrierefrei erreichbar ist. Das ist für Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität besonders wichtig, weil der Zugang nicht nur räumlich korrekt verortet ist, sondern auch praktisch nutzbar bleibt. Die Stadt Regensburg weist zudem in ihrer Übersicht der Behindertenparkplätze einen Stellplatz vor Landshuter Str. 4 aus. Wer mit dem Auto anreist, hat damit einen konkreten Orientierungspunkt, der die Planung deutlich erleichtert. Gleichzeitig liegt die Bibliothek in einer innerstädtischen Lage, sodass auch die Anreise mit anderen Verkehrsmitteln sinnvoll ist. Die Kombination aus zentraler Adresse und klar dokumentierter Zugänglichkeit macht den Standort alltagstauglich für den Besuch vor Ort. Für Besucherinnen und Besucher ist außerdem hilfreich, dass die Bibliothek nicht in einem anonymen Außenstandort liegt, sondern in einem wissenschaftlichen Ensemble, das im Stadtbild von Regensburg gut verankert ist. Die Lage im WiOS bedeutet kurze Wege zu weiteren Einrichtungen und ein Umfeld, in dem wissenschaftliche Nutzung, Beratung und Austausch auf engem Raum zusammenkommen. Gerade bei längeren Recherchen ist das ein Vorteil, weil man nicht erst umständlich verschiedene Orte aufsuchen muss. Wer also gezielt mit Literatur, Katalogen oder Sonderbeständen arbeiten möchte, findet hier eine Adresse, die sich sowohl organisatorisch als auch räumlich gut in einen Forschungstag einfügt. ([uni-regensburg.de](https://www.uni-regensburg.de/assets/bibliothek/bibliothek/pdf/bibliotheken_regensburg.pdf))
Recherche, OPAC, Fernleihe und digitale Angebote für tiefergehende Literaturarbeit
Für die eigentliche Literaturrecherche bietet die Bibliothek sehr solide Werkzeuge. Der Bestand ist über den Regensburger Katalog plus online nachgewiesen; ältere Bestände erfordern zusätzlich die Nutzung alphabetischer sowie Schlag- und Sachkataloge in Zettelform. Das klingt zunächst traditionell, ist aber gerade für eine Spezialbibliothek mit historisch gewachsenen Sammlungen ausgesprochen sinnvoll. Denn nicht alles, was wissenschaftlich relevant ist, wurde von Anfang an digital erfasst. Die Kombination aus moderner Online-Recherche und ergänzenden analogen Katalogen ermöglicht deshalb einen deutlich tieferen Zugriff auf den Bestand. Hinzu kommt die Anbindung an die Fernleihe über den Bibliotheksverbund Bayern mit dem Sigel Re 13. Wer also nicht vor Ort arbeiten kann, hat immerhin über diesen Weg Zugang zu einem Teil der Bestände und kann das Angebot in die eigene Recherche integrieren. Besonders wertvoll sind außerdem die digitalen und fachlichen Zusatzangebote des Hauses. Die Bibliothek ist an die digitalen Informationsangebote von osmikon, IREON und OstDok beteiligt und bietet damit eine Infrastruktur, die weit über den physischen Lesesaal hinausreicht. Auch die Digitale Bibliothek des IOS umfasst unter anderem Amburger-Bibliothek, Karten, Periodika, Reiseberichte, Ukrainica und den IOS-Publikationsserver. Das zeigt: Hier wird nicht nur gesammelt, sondern auch erschlossen, vernetzt und zunehmend digital verfügbar gemacht. Für Themen mit Quellenbezug, für historische Pressearbeit oder für die Arbeit an regionalen Spezialfragen ist diese digitale Umgebung besonders nützlich. Wer die Bibliothek im WiOS nutzt, arbeitet deshalb nicht isoliert mit Büchern, sondern in einem Forschungsnetzwerk aus Katalog, Portal, Digitalisat und Fachdatenbank. Genau darin liegt ein wesentlicher Teil ihrer wissenschaftlichen Stärke. ([leibniz-ios.de](https://leibniz-ios.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/service))
Vorträge, Kooperationen und öffentliche Angebote rund um die Bibliothek
Die Bibliothek ist nicht nur ein stiller Rechercheort, sondern auch ein Ort des Austauschs. Schon das Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa wurde als Kooperationsebene gegründet, in der die beteiligten Institutionen ihre fachlichen Stärken unter einem Dach bündeln. Dazu passt, dass die Räume der Bibliothek zu Semesterzeiten regelmäßig für die Regensburger Vorträge zum östlichen Europa genutzt werden. Diese Vortragsreihe bringt externe Gäste und Spezialistinnen und Spezialisten aus den Mitgliedsinstituten zusammen und macht die Bibliothek damit auch zu einem Ort der Diskussion. Ergänzt wird das durch den Förderverein der Bibliothek, der Erwerbungen unterstützt, Vorträge und Ausstellungen organisiert und so dazu beiträgt, dass der Standort lebendig bleibt. Für Besucherinnen und Besucher ist das attraktiv, weil die Bibliothek dadurch nicht nur Informationsspeicher, sondern auch kultureller und wissenschaftlicher Begegnungsraum ist. Wer sich für regionale Forschung, osteuropäische Geschichte, aktuelle Entwicklungen oder fachliche Vermittlung interessiert, erlebt hier also ein Umfeld, in dem Wissen sichtbar wird und nicht im Magazin verschwindet. Gerade im Zusammenspiel mit den Instituten und den digitalen Angeboten entsteht ein Profil, das klassische Bibliotheksarbeit mit wissenschaftlicher Öffentlichkeit verbindet. Das macht einen Besuch in der Bibliothek im WiOS auch für Menschen interessant, die nicht nur ein einzelnes Buch suchen, sondern einen Überblick über Themen, Methoden und Forschungszusammenhänge erhalten möchten. So wird aus einer Spezialbibliothek ein lebendiger Ort, an dem Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zusammenkommen. ([wios-regensburg.de](https://www.wios-regensburg.de/ueber-wios.html))
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