
Regensburg
Dr.-Johann-Maier-Straße 5, 93049 Regensburg, Deutschland
Kunstforum Ostdeutsche Galerie | Ausstellungen & Sammlung
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg ist ein Kunstmuseum mit einem außergewöhnlichen Blick auf die Kunstgeschichte Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Am westlichen Rand der Regensburger Altstadt, eingebettet in den Stadtpark, verbindet das Haus historische Erinnerung, moderne Forschung, wechselnde Ausstellungen und zeitgenössische Perspektiven. Wer nach dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg sucht, interessiert sich häufig für Fotos, Rezensionen, Öffnungszeiten, die Sammlung, aktuelle Ausstellungen und die Stiftung hinter dem Museum. Vor Ort zeigt sich jedoch schnell, dass dieses Haus weit mehr ist als eine klassische Galerie. Es ist ein Ort, an dem Biografien, Landschaften, Migration, kulturelle Beziehungen und künstlerische Entwicklungen miteinander verbunden werden.
Die Sammlung umfasst etwa 2.000 Gemälde, rund 500 Plastiken, Skulpturen und weitere dreidimensionale Objekte sowie ungefähr 40.000 Papierarbeiten. Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen und Künstler mit biografischen oder inhaltlichen Bezügen zu Regionen wie Böhmen, Mähren, Schlesien, West- und Ostpreußen sowie weiteren historischen deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Europa. Neben deutschen Positionen gehören auch tschechische, slowakische, polnische und russische Künstlerinnen und Künstler zum Profil des Museums.
Das Kunstforum liegt an der Dr.-Johann-Maier-Straße 5 in 93049 Regensburg. Die Lage im Stadtpark macht den Museumsbesuch besonders angenehm, weil sich der Rundgang durch die Innenräume mit einem Spaziergang im Grünen und einem Blick auf Skulpturen im Außenraum verbinden lässt. Die charakteristische Fassade mit roten Säulen ist dabei ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Für einen Besuch sollten die regulären Öffnungszeiten, das aktuelle Ausstellungsprogramm und Hinweise zur laufenden Sanierung berücksichtigt werden.
Ausstellungen und Programm im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg
Das wichtigste Suchthema rund um das Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist das Ausstellungsprogramm. Das Museum verbindet eine dauerhaft angelegte Präsentation mit wechselnden Sonderausstellungen. Dadurch entsteht ein Programm, das sowohl einen verlässlichen Einstieg in die Sammlung als auch regelmäßige neue Anlässe für einen Besuch bietet. Die Dauerausstellung trägt den Titel „Woher kommen wir, wohin gehen wir?“ und führt durch ungefähr 200 Jahre Kunst und Geschichte im östlichen Europa. Sie macht sichtbar, wie stark Kunst von Orten, politischen Veränderungen, persönlichen Erfahrungen und kulturellen Kontakten geprägt wird.
In der Dauerausstellung sind über 80 Gemälde und Skulpturen in sechs Ausstellungsräumen versammelt. Ergänzt wird die Auswahl durch Leihgaben aus anderen Museen und Privatsammlungen. Die Präsentation ist nicht ausschließlich nach einzelnen Künstlernamen geordnet, sondern stellt Zusammenhänge zwischen Werken, Regionen und historischen Entwicklungen her. Dadurch kann ein Gemälde aus Prag in Beziehung zu einer Landschaft aus Schlesien, einer Skulptur aus Deutschland oder einer zeitgenössischen Position aus Osteuropa treten. Der Rundgang lädt dazu ein, Bekanntes neu zu betrachten und weniger bekannte Kunstgeschichten zu entdecken.
Die Sonderausstellungen eröffnen jeweils neue Perspektiven. Sie können sich einzelnen Künstlerinnen und Künstlern, bestimmten Epochen, Sammlungen, historischen Themen oder aktuellen gesellschaftlichen Fragen widmen. Eine besondere Rolle spielt der Lovis-Corinth-Preis, der an bildende Künstlerinnen und Künstler verliehen wird und mit einer Ausstellung im Kunstforum verbunden ist. Das Museum nutzt solche Projekte, um die historische Sammlung mit zeitgenössischer Kunst und aktuellen Diskursen zu verknüpfen.
Zum Programm gehören außerdem Führungen, Workshops, museumspädagogische Angebote, Veranstaltungen und Formate für unterschiedliche Altersgruppen. Ein kostenloser Audioguide zur Dauerausstellung bietet an mehreren Stationen zusätzliche Informationen zu ausgewählten Werken. Zu den genannten Highlights gehören unter anderem Arbeiten von Katharina Sieverding, Oskar Kokoschka, Max Pechstein und Alexander Kanoldt. Wer das Programm für einen bestimmten Termin plant, sollte die offizielle Veranstaltungsübersicht prüfen, weil Ausstellungslaufzeiten, Führungen und Sonderveranstaltungen regelmäßig wechseln.
Sammlung und Dauerausstellung: Kunst aus Ostmitteleuropa entdecken
Die Sammlung ist das Herzstück des Kunstforums Ostdeutsche Galerie. Ihre Besonderheit liegt nicht allein in der Anzahl der Werke, sondern vor allem in ihrem geografischen und biografischen Zusammenhang. Das Museum sammelt Kunst, die mit Regionen verbunden ist, in denen früher deutsche Bevölkerungsgruppen lebten oder wirkten. Dazu gehören unter anderem Böhmen, Mähren, Schlesien, Westpreußen und Ostpreußen. Der Begriff „ostdeutsch“ wird im Museum deshalb historisch und kulturell erläutert. Er bezeichnet nicht einfach eine heutige politische Region innerhalb Deutschlands, sondern verweist auf ein weit gefasstes europäisches Kulturgebiet.
Die Sammlungsbestände umfassen unterschiedliche Medien. Etwa 2.000 Gemälde vermitteln Entwicklungen der Malerei vom 19. Jahrhundert bis in die Moderne und Gegenwart. Rund 500 Plastiken, Skulpturen und weitere dreidimensionale Objekte ergänzen die malerischen Positionen. Besonders umfangreich ist die Grafische Sammlung mit ungefähr 40.000 Papierarbeiten. Dazu gehören Zeichnungen, Druckgrafiken, Aquarelle und Fotografien. Viele dieser Werke sind lichtempfindlich und können deshalb nicht dauerhaft ausgestellt werden. Sie werden in Sonderausstellungen, bei Veranstaltungen oder in ausgewählten Präsentationen zugänglich gemacht.
In der Sammlung begegnen sich deutsche Künstlerinnen und Künstler mit Kolleginnen und Kollegen aus Tschechien, der Slowakei, Polen und Russland. Dieser internationale Charakter ist entscheidend für das Verständnis des Hauses. Die Werke erzählen nicht nur von nationalen Kunstgeschichten, sondern auch von Austausch, Grenzverschiebungen, Reisen, Exil, Flucht, Vertreibung und neuen kulturellen Verbindungen. Ein Besuch kann dadurch sowohl kunsthistorisch als auch gesellschaftlich anregend sein.
Seit 2008 ist außerdem der wachsende Bestand der Michaela Riese Stiftung in die Sammlung integriert. Diese Stiftung geht auf die Kunstsammlung von Hans-Peter und Michaela Riese zurück, die zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West umfasst. Die Erweiterung macht deutlich, dass das Kunstforum sein Profil nicht statisch versteht. Die historische Sammlung bleibt der Ausgangspunkt, wird aber durch neue Werke, Forschung und wechselnde Sichtweisen weiterentwickelt.
Die Dauerausstellung eignet sich sowohl für erfahrene Museumsbesucher als auch für Menschen, die sich erstmals mit Kunst aus Ostmitteleuropa beschäftigen. Wer sich ausreichend Zeit nimmt, kann formale Entwicklungen, wiederkehrende Landschaftsmotive, Stadtbilder, Porträts, Stillleben und abstrakte Bildsprachen miteinander vergleichen. Die Ausstellung schafft damit einen Zugang, der nicht nur über Jahreszahlen und Stilbegriffe funktioniert, sondern über Geschichten, Orte und menschliche Erfahrungen.
Geschichte der Stiftung und des Kunstforums Ostdeutsche Galerie
Die Stiftung Kunstforum Ostdeutsche Galerie wurde 1966 gegründet. Ihr historischer Ausgangspunkt steht im Zusammenhang mit dem Bundesvertriebenengesetz von 1953 und dem Auftrag, das kulturelle Erbe der Deutschen in den östlichen Gebieten Europas zu erforschen, zu bewahren und zu vermitteln. Der Bund, die Länder, die Stadt Regensburg, der Adalbert-Stifter-Verein und die KünstlerGilde gehörten zu den wichtigen Initiatoren der Museumsgründung. Heute wird die Institution von der gleichnamigen Stiftung getragen.
Das Museum selbst wurde am 10. Juni 1970 als Ostdeutsche Galerie eröffnet. Die erste Ausrichtung konzentrierte sich auf Kunst des 19. und insbesondere des 20. Jahrhunderts. Die Auswahl verband Künstlerinnen und Künstler durch ihre Herkunft, ihre Biografie oder ihre Tätigkeit in historischen Regionen östlich des heutigen Deutschlands. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Haus weiter. 1987 wurde es in Museum Ostdeutsche Galerie umbenannt. Nach einer sanierungsbedingten Schließung wurde 1993 eine neue Dauerausstellung eröffnet, die als chronologischer Gang durch die Kunstgeschichte angelegt war.
Mit einer neuen Satzung im Jahr 2003 änderte sich die inhaltliche Perspektive erneut. Seitdem trägt das Museum den Namen Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Der Auftrag wurde auf aktuelle Kunst aus den früheren deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Europa ausgeweitet. Das Haus sollte dadurch stärker zu einem Ort des Austauschs zwischen Ost und West werden. Gegenwartskunst aus Polen, Tschechien, der Slowakei und weiteren Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas erhielt einen größeren Stellenwert.
Diese Entwicklung prägt das Museum bis heute. Die Geschichte der Flucht und Vertreibung wird nicht ausgeblendet, aber auch nicht als alleinige Erklärung für die Sammlung verwendet. Stattdessen stellt das Kunstforum Fragen nach Herkunft, Erinnerung, Identität und kultureller Verbindung. Kunstwerke werden als Zeugnisse ihrer Zeit betrachtet, zugleich aber als eigenständige ästhetische Arbeiten ernst genommen. Dieses Zusammenspiel gehört zu den größten Besonderheiten des Hauses.
Die Stiftung wird durch verschiedene Gremien repräsentiert. Dazu gehören ein Stiftungsvorstand, ein Stiftungsrat und ein künstlerischer Beirat. An der Finanzierung beteiligen sich der Bund, der Freistaat Bayern und die Stadt Regensburg. Diese institutionelle Grundlage ermöglicht Ausstellungen, Sammlungspflege, Forschung, Vermittlung und den langfristigen Erhalt der Bestände.
Museumsbau, Fotos und besondere Architektur im Stadtpark
Wer nach Fotos des Kunstforums Ostdeutsche Galerie sucht, findet meist zuerst die markante Außenansicht mit roten Säulen. Diese Installation wurde 2006 von der Künstlerin Magdalena Jetelová entworfen und ist heute ein Wahrzeichen des Museums. Die roten Säulen setzen einen starken zeitgenössischen Akzent vor dem historischen Gebäude. Sie machen bereits von außen sichtbar, dass das Kunstforum Vergangenheit und Gegenwart nicht getrennt voneinander betrachtet.
Die Geschichte des Gebäudes reicht bis in das Jahr 1871 zurück. Ursprünglich handelte es sich um eine Turnhalle. Für die Oberpfälzer Kreisausstellung von 1910 wurde das Gebäude in eine Kunsthalle umgewandelt und in das Ausstellungsgelände im Stadtpark integriert. Der historische Jugendstilbau mit Kuppel und vier Säulen am Portikus bildet noch heute den Eingangsbereich. Nach der Gründung der Stiftung im Jahr 1966 wurde das Gebäude großzügig erweitert. 1970 öffnete das heutige Museum seine Türen zur Stadt hin.
Besonders interessant ist die Verbindung zwischen Architektur und Umgebung. Das Museum liegt im Stadtpark am westlichen Rand der Altstadt. Der Bau steht nicht isoliert in einem geschlossenen Stadtblock, sondern ist von Grünflächen und Wegen umgeben. Vor dem Gebäude befindet sich ein Skulpturenpark mit 15 Skulpturen. Dieser Außenbereich ist frei zugänglich und kann unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums besucht werden. Die Kunst setzt sich damit über die Innenräume hinaus fort.
Im Inneren führt der Eingang in eine zweistöckige Jugendstilhalle. Von dort aus gelangt man in die Ausstellungsräume im Erd- und Obergeschoss. Das Foyer wurde für eine Ausstellung von Gert und Uwe Tobias als Gesamtkunstwerk gestaltet und zählt zu den besonderen Raumerlebnissen des Hauses. Architektur, Licht, Material und Kunstwerke erzeugen dadurch bereits beim Betreten eine eigenständige Atmosphäre.
Die Kombination aus historischem Museumsbau, zeitgenössischen Eingriffen, Parklandschaft und Skulpturen macht das Kunstforum zu einem attraktiven Fotomotiv. Gleichzeitig sollte bei der Nutzung von Bildern zwischen privaten Aufnahmen, offiziellen Pressebildern und urheberrechtlich geschützten Kunstwerken unterschieden werden. Wer Bilder für Veröffentlichungen benötigt, sollte die jeweiligen Hinweise des Museums und der Künstlerinnen und Künstler beachten.
Adresse, Öffnungszeiten und Besuchsplanung
Die Adresse des Kunstforums Ostdeutsche Galerie lautet Dr.-Johann-Maier-Straße 5, 93049 Regensburg. Die Lage am westlichen Altstadtrand macht das Museum gut mit einem Aufenthalt in der Regensburger Innenstadt oder einem Spaziergang durch den Stadtpark kombinierbar. Für die konkrete Anreise sollten Besucherinnen und Besucher aktuelle Karten- und Fahrplanauskünfte verwenden, da Verkehrsführungen, Baustellen und Parkmöglichkeiten zeitweise geändert werden können.
Die regulären Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Donnerstags ist das Museum bis 20 Uhr geöffnet. Montags bleibt es normalerweise geschlossen. An Feiertagen können abweichende Regelungen gelten. Auch einzelne Ausstellungen, Veranstaltungen oder Baumaßnahmen können den Zugang zu bestimmten Bereichen beeinflussen. Deshalb ist es sinnvoll, vor einem geplanten Besuch die Hinweise auf der offiziellen Website zu kontrollieren.
Für den Eintritt gelten laut den veröffentlichten Basisinformationen reguläre und ermäßigte Preise. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Außerdem werden Familienkarten und Jahreskarten angeboten. Ermäßigungen gelten unter anderem für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, bestimmte Ehrenamtskarteninhaber, Menschen mit Schwerbehinderung sowie weitere berechtigte Personengruppen. Für Sonderveranstaltungen können besondere Preise gelten.
Gruppen können Führungen in deutscher oder englischer Sprache buchen. Die professionellen Teams aus Kunsthistorikerinnen, Kunsthistorikern und Kunstvermittlerinnen gestalten Rundgänge durch die Dauerausstellung oder die wechselnden Ausstellungen. Auch multisensorische Führungen sind möglich. Für Gruppen ab zehn Personen gelten besondere Konditionen. Eine frühzeitige Anfrage ist empfehlenswert, wenn ein bestimmter Termin, eine bestimmte Sprache oder ein pädagogischer Schwerpunkt gewünscht wird.
Am Vorplatz befindet sich außerdem eine mobile Kaffeebar unter dem Namen Rehorik am KOG. Dort werden Kaffee, weitere Getränke und Snacks angeboten. Die Zusammenarbeit knüpft an die böhmischen Wurzeln der Familie Rehorik an, deren Unternehmen nach der Vertreibung aus Karlsbad in Regensburg neu gegründet wurde. Die Kaffeebar kann den Museumsbesuch ergänzen und bietet eine Möglichkeit, vor oder nach dem Rundgang im Umfeld des Hauses zu verweilen.
Barrierefreiheit, Vermittlung und Angebote für unterschiedliche Besucher
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie arbeitet daran, den Museumsbesuch barriereärmer und vielfältiger zu gestalten. Der Eingang ist ebenerdig erreichbar. Das Museum bietet Führungen in Gebärdensprache sowie multisensorische Rundgänge an. Bei diesen Angeboten wird Kunst nicht ausschließlich über das Sehen vermittelt. Beschreibungen, Tastmodelle, Materialien, Geräusche und Gespräche können dazu beitragen, Werke auf andere Weise zu erfahren.
Die multisensorische Führung zur Dauerausstellung richtet sich besonders an blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher, steht aber auch allen anderen Interessierten offen. Der Rundgang nimmt ausgewählte Werke der Sammlung zum Ausgangspunkt und verbindet kunsthistorische Informationen mit sinnlichen Erfahrungen. Landschaften, Jahreszeiten, Oberflächen und räumliche Eindrücke werden dabei nicht nur erklärt, sondern über unterschiedliche Zugänge erfahrbar gemacht.
Während der laufenden Baumaßnahme am sogenannten Grafiktrakt ist die Zugänglichkeit einzelner Bereiche eingeschränkt. Wenige angrenzende Kabinette der Dauerausstellung können geschlossen sein. Das Obergeschoss ist zeitweise nicht mit dem Lift erreichbar und muss über das Treppenhaus besucht werden. Die Sonderausstellungen im Erdgeschoss sind laut den aktuellen Besucherinformationen ohne diese Einschränkung zugänglich. Wer auf einen stufenlosen Zugang zum Obergeschoss angewiesen ist, sollte vor der Anreise direkt beim Museum nach dem aktuellen Stand fragen.
Auch Familien, Schulklassen, Jugendliche und Erwachsene finden im Programm passende Formate. Workshops können sich mit bestimmten Techniken, Künstlern oder Werken beschäftigen. Bei Veranstaltungen wie der BrushHour werden Kunstwerke aus der Sammlung als Anregung für eigenes kreatives Arbeiten genutzt. Solche Angebote schaffen eine Verbindung zwischen Betrachtung und praktischer Erfahrung.
Für einen ruhigen Besuch empfiehlt sich insbesondere der Vormittag an einem regulären Wochentag. Donnerstags bis 20 Uhr bietet sich außerdem die Möglichkeit, den Museumsbesuch mit einem späteren Rundgang durch den Stadtpark zu verbinden. Da Auslastung und Veranstaltungsbetrieb variieren können, ist eine aktuelle Prüfung des Kalenders vor dem Besuch sinnvoll.
Skulpturenpark und Kunst im Stadtpark von Regensburg
Der Skulpturenpark vor dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist ein eigenständiger Höhepunkt des Museumsstandorts. Die 15 Skulpturen liegen im Stadtpark und können frei zugänglich betrachtet werden. Dadurch entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zur Kunst: Auch wer keine Eintrittskarte kauft oder nur einen Spaziergang plant, kann Werke im öffentlichen Raum entdecken.
Die Außenkunst verändert sich je nach Jahreszeit. Im Frühling und Sommer treten Formen, Materialien und Farben in einen Dialog mit Bäumen, Wegen und Rasenflächen. Im Herbst erzeugen fallendes Laub und wechselndes Licht neue Kontraste. Im Winter erscheinen einzelne Skulpturen häufig konzentrierter und klarer vor dem ruhigeren Hintergrund des Parks. Dieser Wechsel macht den Außenbereich zu einem Ort, den man mehrfach besuchen kann.
Die roten Säulen von Magdalena Jetelová an der Museumsfassade bilden dabei eine visuelle Verbindung zwischen Gebäude und Park. Sie wurden ursprünglich im Zusammenhang mit einer Ausstellung entworfen und sind dauerhaft zu einem Erkennungszeichen des Kunstforums geworden. Die Installation zeigt beispielhaft, wie zeitgenössische Kunst in die Architektur eingreifen und einen historischen Bau neu prägen kann.
Der Skulpturenpark eignet sich auch für Familien und spontane Besuche. Einzelne Werke können aus der Nähe betrachtet werden, während die Wege ausreichend Raum für einen langsamen Rundgang lassen. Für eine vertiefte Beschäftigung empfiehlt sich die Kombination mit einem Museumsbesuch und einer Führung. So lassen sich Fragen nach Material, Maßstab, Standort und Wirkung im öffentlichen Raum genauer besprechen.
Für Fotos bietet der Außenbereich zahlreiche Perspektiven. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Fassade aus unterschiedlichen Entfernungen. Gleichzeitig sollten Besucherinnen und Besucher beachten, dass bei einzelnen Kunstwerken Rechte der Künstlerinnen und Künstler bestehen können. Private Erinnerungsfotos sind in vielen Situationen unproblematisch, während eine kommerzielle oder redaktionelle Nutzung gesondert geprüft werden sollte.
Rezensionen und Gründe für einen Besuch
Bei der Suche nach Rezensionen zum Kunstforum Ostdeutsche Galerie stehen häufig die besondere Sammlung, die ruhige Atmosphäre und die Lage im Stadtpark im Mittelpunkt. Eine einzelne Sternebewertung kann jedoch nur einen begrenzten Eindruck vermitteln. Das Museum ist keine große Veranstaltungshalle und kein klassisches Freizeitangebot mit ständig wechselnden Attraktionen. Seine Stärke liegt in der konzentrierten Auseinandersetzung mit Kunst, Geschichte und kulturellen Verbindungen.
Viele Besucherinnen und Besucher schätzen, dass die Sammlung bekannte Namen mit weniger bekannten Positionen verbindet. Werke von Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Oskar Kokoschka, Max Pechstein oder Markus Lüpertz können in einen Zusammenhang mit regionalen und osteuropäischen Künstlerbiografien gestellt werden. Das erweitert den Blick auf die Kunstgeschichte, weil nicht nur die großen Zentren, sondern auch historische Orte, Landschaften und persönliche Herkunftsgeschichten berücksichtigt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die überschaubare Größe des Museums. Der Besuch lässt sich meist gut in einige Stunden integrieren. Die Dauerausstellung kann konzentriert betrachtet werden, ohne dass der Rundgang unübersichtlich wird. Gleichzeitig sorgen Sonderausstellungen dafür, dass wiederkehrende Besucher immer neue Schwerpunkte entdecken können. Der kostenlose Audioguide bietet eine zusätzliche Orientierung, wenn keine Führung gebucht wurde.
Die Lage im Stadtpark wirkt sich ebenfalls auf das Besuchserlebnis aus. Vor oder nach dem Museumsbesuch kann man den Skulpturenpark erkunden, eine Pause an der Kaffeebar einlegen oder den Weg in Richtung Altstadt fortsetzen. Dadurch entsteht ein kultureller Ausflug, der Innenraum, Außenraum und Stadtlandschaft miteinander verbindet.
Besonders lohnend ist das Kunstforum für Menschen, die sich für Kunstgeschichte, europäische Erinnerungskultur, Moderne, Gegenwartskunst, Fotografie, Grafik oder Skulptur interessieren. Auch Personen mit familiären Bezügen zu Böhmen, Mähren, Schlesien, Westpreußen oder Ostpreußen können hier Anknüpfungspunkte finden. Das Museum lädt dazu ein, persönliche Erinnerungen und historische Entwicklungen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Quellen:
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Offizielle Website und aktuelles Programm
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Museum, Sammlung und Museumsbau
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Sammlung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Dauerausstellung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Geschichte des Museumsbaus
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Hintergrund und Bedeutung von Ostdeutsch
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Die Stiftung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Barrierefreiheit
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Informationen für Gruppen
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Audioguide und Highlights der Dauerausstellung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Ausblick auf das Jahr 2026
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Basisinformationen zu Adresse, Öffnungszeiten und Eintritt
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Kunstforum Ostdeutsche Galerie | Ausstellungen & Sammlung
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg ist ein Kunstmuseum mit einem außergewöhnlichen Blick auf die Kunstgeschichte Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Am westlichen Rand der Regensburger Altstadt, eingebettet in den Stadtpark, verbindet das Haus historische Erinnerung, moderne Forschung, wechselnde Ausstellungen und zeitgenössische Perspektiven. Wer nach dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg sucht, interessiert sich häufig für Fotos, Rezensionen, Öffnungszeiten, die Sammlung, aktuelle Ausstellungen und die Stiftung hinter dem Museum. Vor Ort zeigt sich jedoch schnell, dass dieses Haus weit mehr ist als eine klassische Galerie. Es ist ein Ort, an dem Biografien, Landschaften, Migration, kulturelle Beziehungen und künstlerische Entwicklungen miteinander verbunden werden.
Die Sammlung umfasst etwa 2.000 Gemälde, rund 500 Plastiken, Skulpturen und weitere dreidimensionale Objekte sowie ungefähr 40.000 Papierarbeiten. Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen und Künstler mit biografischen oder inhaltlichen Bezügen zu Regionen wie Böhmen, Mähren, Schlesien, West- und Ostpreußen sowie weiteren historischen deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Europa. Neben deutschen Positionen gehören auch tschechische, slowakische, polnische und russische Künstlerinnen und Künstler zum Profil des Museums.
Das Kunstforum liegt an der Dr.-Johann-Maier-Straße 5 in 93049 Regensburg. Die Lage im Stadtpark macht den Museumsbesuch besonders angenehm, weil sich der Rundgang durch die Innenräume mit einem Spaziergang im Grünen und einem Blick auf Skulpturen im Außenraum verbinden lässt. Die charakteristische Fassade mit roten Säulen ist dabei ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Für einen Besuch sollten die regulären Öffnungszeiten, das aktuelle Ausstellungsprogramm und Hinweise zur laufenden Sanierung berücksichtigt werden.
Ausstellungen und Programm im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg
Das wichtigste Suchthema rund um das Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist das Ausstellungsprogramm. Das Museum verbindet eine dauerhaft angelegte Präsentation mit wechselnden Sonderausstellungen. Dadurch entsteht ein Programm, das sowohl einen verlässlichen Einstieg in die Sammlung als auch regelmäßige neue Anlässe für einen Besuch bietet. Die Dauerausstellung trägt den Titel „Woher kommen wir, wohin gehen wir?“ und führt durch ungefähr 200 Jahre Kunst und Geschichte im östlichen Europa. Sie macht sichtbar, wie stark Kunst von Orten, politischen Veränderungen, persönlichen Erfahrungen und kulturellen Kontakten geprägt wird.
In der Dauerausstellung sind über 80 Gemälde und Skulpturen in sechs Ausstellungsräumen versammelt. Ergänzt wird die Auswahl durch Leihgaben aus anderen Museen und Privatsammlungen. Die Präsentation ist nicht ausschließlich nach einzelnen Künstlernamen geordnet, sondern stellt Zusammenhänge zwischen Werken, Regionen und historischen Entwicklungen her. Dadurch kann ein Gemälde aus Prag in Beziehung zu einer Landschaft aus Schlesien, einer Skulptur aus Deutschland oder einer zeitgenössischen Position aus Osteuropa treten. Der Rundgang lädt dazu ein, Bekanntes neu zu betrachten und weniger bekannte Kunstgeschichten zu entdecken.
Die Sonderausstellungen eröffnen jeweils neue Perspektiven. Sie können sich einzelnen Künstlerinnen und Künstlern, bestimmten Epochen, Sammlungen, historischen Themen oder aktuellen gesellschaftlichen Fragen widmen. Eine besondere Rolle spielt der Lovis-Corinth-Preis, der an bildende Künstlerinnen und Künstler verliehen wird und mit einer Ausstellung im Kunstforum verbunden ist. Das Museum nutzt solche Projekte, um die historische Sammlung mit zeitgenössischer Kunst und aktuellen Diskursen zu verknüpfen.
Zum Programm gehören außerdem Führungen, Workshops, museumspädagogische Angebote, Veranstaltungen und Formate für unterschiedliche Altersgruppen. Ein kostenloser Audioguide zur Dauerausstellung bietet an mehreren Stationen zusätzliche Informationen zu ausgewählten Werken. Zu den genannten Highlights gehören unter anderem Arbeiten von Katharina Sieverding, Oskar Kokoschka, Max Pechstein und Alexander Kanoldt. Wer das Programm für einen bestimmten Termin plant, sollte die offizielle Veranstaltungsübersicht prüfen, weil Ausstellungslaufzeiten, Führungen und Sonderveranstaltungen regelmäßig wechseln.
Sammlung und Dauerausstellung: Kunst aus Ostmitteleuropa entdecken
Die Sammlung ist das Herzstück des Kunstforums Ostdeutsche Galerie. Ihre Besonderheit liegt nicht allein in der Anzahl der Werke, sondern vor allem in ihrem geografischen und biografischen Zusammenhang. Das Museum sammelt Kunst, die mit Regionen verbunden ist, in denen früher deutsche Bevölkerungsgruppen lebten oder wirkten. Dazu gehören unter anderem Böhmen, Mähren, Schlesien, Westpreußen und Ostpreußen. Der Begriff „ostdeutsch“ wird im Museum deshalb historisch und kulturell erläutert. Er bezeichnet nicht einfach eine heutige politische Region innerhalb Deutschlands, sondern verweist auf ein weit gefasstes europäisches Kulturgebiet.
Die Sammlungsbestände umfassen unterschiedliche Medien. Etwa 2.000 Gemälde vermitteln Entwicklungen der Malerei vom 19. Jahrhundert bis in die Moderne und Gegenwart. Rund 500 Plastiken, Skulpturen und weitere dreidimensionale Objekte ergänzen die malerischen Positionen. Besonders umfangreich ist die Grafische Sammlung mit ungefähr 40.000 Papierarbeiten. Dazu gehören Zeichnungen, Druckgrafiken, Aquarelle und Fotografien. Viele dieser Werke sind lichtempfindlich und können deshalb nicht dauerhaft ausgestellt werden. Sie werden in Sonderausstellungen, bei Veranstaltungen oder in ausgewählten Präsentationen zugänglich gemacht.
In der Sammlung begegnen sich deutsche Künstlerinnen und Künstler mit Kolleginnen und Kollegen aus Tschechien, der Slowakei, Polen und Russland. Dieser internationale Charakter ist entscheidend für das Verständnis des Hauses. Die Werke erzählen nicht nur von nationalen Kunstgeschichten, sondern auch von Austausch, Grenzverschiebungen, Reisen, Exil, Flucht, Vertreibung und neuen kulturellen Verbindungen. Ein Besuch kann dadurch sowohl kunsthistorisch als auch gesellschaftlich anregend sein.
Seit 2008 ist außerdem der wachsende Bestand der Michaela Riese Stiftung in die Sammlung integriert. Diese Stiftung geht auf die Kunstsammlung von Hans-Peter und Michaela Riese zurück, die zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West umfasst. Die Erweiterung macht deutlich, dass das Kunstforum sein Profil nicht statisch versteht. Die historische Sammlung bleibt der Ausgangspunkt, wird aber durch neue Werke, Forschung und wechselnde Sichtweisen weiterentwickelt.
Die Dauerausstellung eignet sich sowohl für erfahrene Museumsbesucher als auch für Menschen, die sich erstmals mit Kunst aus Ostmitteleuropa beschäftigen. Wer sich ausreichend Zeit nimmt, kann formale Entwicklungen, wiederkehrende Landschaftsmotive, Stadtbilder, Porträts, Stillleben und abstrakte Bildsprachen miteinander vergleichen. Die Ausstellung schafft damit einen Zugang, der nicht nur über Jahreszahlen und Stilbegriffe funktioniert, sondern über Geschichten, Orte und menschliche Erfahrungen.
Geschichte der Stiftung und des Kunstforums Ostdeutsche Galerie
Die Stiftung Kunstforum Ostdeutsche Galerie wurde 1966 gegründet. Ihr historischer Ausgangspunkt steht im Zusammenhang mit dem Bundesvertriebenengesetz von 1953 und dem Auftrag, das kulturelle Erbe der Deutschen in den östlichen Gebieten Europas zu erforschen, zu bewahren und zu vermitteln. Der Bund, die Länder, die Stadt Regensburg, der Adalbert-Stifter-Verein und die KünstlerGilde gehörten zu den wichtigen Initiatoren der Museumsgründung. Heute wird die Institution von der gleichnamigen Stiftung getragen.
Das Museum selbst wurde am 10. Juni 1970 als Ostdeutsche Galerie eröffnet. Die erste Ausrichtung konzentrierte sich auf Kunst des 19. und insbesondere des 20. Jahrhunderts. Die Auswahl verband Künstlerinnen und Künstler durch ihre Herkunft, ihre Biografie oder ihre Tätigkeit in historischen Regionen östlich des heutigen Deutschlands. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Haus weiter. 1987 wurde es in Museum Ostdeutsche Galerie umbenannt. Nach einer sanierungsbedingten Schließung wurde 1993 eine neue Dauerausstellung eröffnet, die als chronologischer Gang durch die Kunstgeschichte angelegt war.
Mit einer neuen Satzung im Jahr 2003 änderte sich die inhaltliche Perspektive erneut. Seitdem trägt das Museum den Namen Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Der Auftrag wurde auf aktuelle Kunst aus den früheren deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Europa ausgeweitet. Das Haus sollte dadurch stärker zu einem Ort des Austauschs zwischen Ost und West werden. Gegenwartskunst aus Polen, Tschechien, der Slowakei und weiteren Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas erhielt einen größeren Stellenwert.
Diese Entwicklung prägt das Museum bis heute. Die Geschichte der Flucht und Vertreibung wird nicht ausgeblendet, aber auch nicht als alleinige Erklärung für die Sammlung verwendet. Stattdessen stellt das Kunstforum Fragen nach Herkunft, Erinnerung, Identität und kultureller Verbindung. Kunstwerke werden als Zeugnisse ihrer Zeit betrachtet, zugleich aber als eigenständige ästhetische Arbeiten ernst genommen. Dieses Zusammenspiel gehört zu den größten Besonderheiten des Hauses.
Die Stiftung wird durch verschiedene Gremien repräsentiert. Dazu gehören ein Stiftungsvorstand, ein Stiftungsrat und ein künstlerischer Beirat. An der Finanzierung beteiligen sich der Bund, der Freistaat Bayern und die Stadt Regensburg. Diese institutionelle Grundlage ermöglicht Ausstellungen, Sammlungspflege, Forschung, Vermittlung und den langfristigen Erhalt der Bestände.
Museumsbau, Fotos und besondere Architektur im Stadtpark
Wer nach Fotos des Kunstforums Ostdeutsche Galerie sucht, findet meist zuerst die markante Außenansicht mit roten Säulen. Diese Installation wurde 2006 von der Künstlerin Magdalena Jetelová entworfen und ist heute ein Wahrzeichen des Museums. Die roten Säulen setzen einen starken zeitgenössischen Akzent vor dem historischen Gebäude. Sie machen bereits von außen sichtbar, dass das Kunstforum Vergangenheit und Gegenwart nicht getrennt voneinander betrachtet.
Die Geschichte des Gebäudes reicht bis in das Jahr 1871 zurück. Ursprünglich handelte es sich um eine Turnhalle. Für die Oberpfälzer Kreisausstellung von 1910 wurde das Gebäude in eine Kunsthalle umgewandelt und in das Ausstellungsgelände im Stadtpark integriert. Der historische Jugendstilbau mit Kuppel und vier Säulen am Portikus bildet noch heute den Eingangsbereich. Nach der Gründung der Stiftung im Jahr 1966 wurde das Gebäude großzügig erweitert. 1970 öffnete das heutige Museum seine Türen zur Stadt hin.
Besonders interessant ist die Verbindung zwischen Architektur und Umgebung. Das Museum liegt im Stadtpark am westlichen Rand der Altstadt. Der Bau steht nicht isoliert in einem geschlossenen Stadtblock, sondern ist von Grünflächen und Wegen umgeben. Vor dem Gebäude befindet sich ein Skulpturenpark mit 15 Skulpturen. Dieser Außenbereich ist frei zugänglich und kann unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums besucht werden. Die Kunst setzt sich damit über die Innenräume hinaus fort.
Im Inneren führt der Eingang in eine zweistöckige Jugendstilhalle. Von dort aus gelangt man in die Ausstellungsräume im Erd- und Obergeschoss. Das Foyer wurde für eine Ausstellung von Gert und Uwe Tobias als Gesamtkunstwerk gestaltet und zählt zu den besonderen Raumerlebnissen des Hauses. Architektur, Licht, Material und Kunstwerke erzeugen dadurch bereits beim Betreten eine eigenständige Atmosphäre.
Die Kombination aus historischem Museumsbau, zeitgenössischen Eingriffen, Parklandschaft und Skulpturen macht das Kunstforum zu einem attraktiven Fotomotiv. Gleichzeitig sollte bei der Nutzung von Bildern zwischen privaten Aufnahmen, offiziellen Pressebildern und urheberrechtlich geschützten Kunstwerken unterschieden werden. Wer Bilder für Veröffentlichungen benötigt, sollte die jeweiligen Hinweise des Museums und der Künstlerinnen und Künstler beachten.
Adresse, Öffnungszeiten und Besuchsplanung
Die Adresse des Kunstforums Ostdeutsche Galerie lautet Dr.-Johann-Maier-Straße 5, 93049 Regensburg. Die Lage am westlichen Altstadtrand macht das Museum gut mit einem Aufenthalt in der Regensburger Innenstadt oder einem Spaziergang durch den Stadtpark kombinierbar. Für die konkrete Anreise sollten Besucherinnen und Besucher aktuelle Karten- und Fahrplanauskünfte verwenden, da Verkehrsführungen, Baustellen und Parkmöglichkeiten zeitweise geändert werden können.
Die regulären Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Donnerstags ist das Museum bis 20 Uhr geöffnet. Montags bleibt es normalerweise geschlossen. An Feiertagen können abweichende Regelungen gelten. Auch einzelne Ausstellungen, Veranstaltungen oder Baumaßnahmen können den Zugang zu bestimmten Bereichen beeinflussen. Deshalb ist es sinnvoll, vor einem geplanten Besuch die Hinweise auf der offiziellen Website zu kontrollieren.
Für den Eintritt gelten laut den veröffentlichten Basisinformationen reguläre und ermäßigte Preise. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Außerdem werden Familienkarten und Jahreskarten angeboten. Ermäßigungen gelten unter anderem für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, bestimmte Ehrenamtskarteninhaber, Menschen mit Schwerbehinderung sowie weitere berechtigte Personengruppen. Für Sonderveranstaltungen können besondere Preise gelten.
Gruppen können Führungen in deutscher oder englischer Sprache buchen. Die professionellen Teams aus Kunsthistorikerinnen, Kunsthistorikern und Kunstvermittlerinnen gestalten Rundgänge durch die Dauerausstellung oder die wechselnden Ausstellungen. Auch multisensorische Führungen sind möglich. Für Gruppen ab zehn Personen gelten besondere Konditionen. Eine frühzeitige Anfrage ist empfehlenswert, wenn ein bestimmter Termin, eine bestimmte Sprache oder ein pädagogischer Schwerpunkt gewünscht wird.
Am Vorplatz befindet sich außerdem eine mobile Kaffeebar unter dem Namen Rehorik am KOG. Dort werden Kaffee, weitere Getränke und Snacks angeboten. Die Zusammenarbeit knüpft an die böhmischen Wurzeln der Familie Rehorik an, deren Unternehmen nach der Vertreibung aus Karlsbad in Regensburg neu gegründet wurde. Die Kaffeebar kann den Museumsbesuch ergänzen und bietet eine Möglichkeit, vor oder nach dem Rundgang im Umfeld des Hauses zu verweilen.
Barrierefreiheit, Vermittlung und Angebote für unterschiedliche Besucher
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie arbeitet daran, den Museumsbesuch barriereärmer und vielfältiger zu gestalten. Der Eingang ist ebenerdig erreichbar. Das Museum bietet Führungen in Gebärdensprache sowie multisensorische Rundgänge an. Bei diesen Angeboten wird Kunst nicht ausschließlich über das Sehen vermittelt. Beschreibungen, Tastmodelle, Materialien, Geräusche und Gespräche können dazu beitragen, Werke auf andere Weise zu erfahren.
Die multisensorische Führung zur Dauerausstellung richtet sich besonders an blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher, steht aber auch allen anderen Interessierten offen. Der Rundgang nimmt ausgewählte Werke der Sammlung zum Ausgangspunkt und verbindet kunsthistorische Informationen mit sinnlichen Erfahrungen. Landschaften, Jahreszeiten, Oberflächen und räumliche Eindrücke werden dabei nicht nur erklärt, sondern über unterschiedliche Zugänge erfahrbar gemacht.
Während der laufenden Baumaßnahme am sogenannten Grafiktrakt ist die Zugänglichkeit einzelner Bereiche eingeschränkt. Wenige angrenzende Kabinette der Dauerausstellung können geschlossen sein. Das Obergeschoss ist zeitweise nicht mit dem Lift erreichbar und muss über das Treppenhaus besucht werden. Die Sonderausstellungen im Erdgeschoss sind laut den aktuellen Besucherinformationen ohne diese Einschränkung zugänglich. Wer auf einen stufenlosen Zugang zum Obergeschoss angewiesen ist, sollte vor der Anreise direkt beim Museum nach dem aktuellen Stand fragen.
Auch Familien, Schulklassen, Jugendliche und Erwachsene finden im Programm passende Formate. Workshops können sich mit bestimmten Techniken, Künstlern oder Werken beschäftigen. Bei Veranstaltungen wie der BrushHour werden Kunstwerke aus der Sammlung als Anregung für eigenes kreatives Arbeiten genutzt. Solche Angebote schaffen eine Verbindung zwischen Betrachtung und praktischer Erfahrung.
Für einen ruhigen Besuch empfiehlt sich insbesondere der Vormittag an einem regulären Wochentag. Donnerstags bis 20 Uhr bietet sich außerdem die Möglichkeit, den Museumsbesuch mit einem späteren Rundgang durch den Stadtpark zu verbinden. Da Auslastung und Veranstaltungsbetrieb variieren können, ist eine aktuelle Prüfung des Kalenders vor dem Besuch sinnvoll.
Skulpturenpark und Kunst im Stadtpark von Regensburg
Der Skulpturenpark vor dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist ein eigenständiger Höhepunkt des Museumsstandorts. Die 15 Skulpturen liegen im Stadtpark und können frei zugänglich betrachtet werden. Dadurch entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zur Kunst: Auch wer keine Eintrittskarte kauft oder nur einen Spaziergang plant, kann Werke im öffentlichen Raum entdecken.
Die Außenkunst verändert sich je nach Jahreszeit. Im Frühling und Sommer treten Formen, Materialien und Farben in einen Dialog mit Bäumen, Wegen und Rasenflächen. Im Herbst erzeugen fallendes Laub und wechselndes Licht neue Kontraste. Im Winter erscheinen einzelne Skulpturen häufig konzentrierter und klarer vor dem ruhigeren Hintergrund des Parks. Dieser Wechsel macht den Außenbereich zu einem Ort, den man mehrfach besuchen kann.
Die roten Säulen von Magdalena Jetelová an der Museumsfassade bilden dabei eine visuelle Verbindung zwischen Gebäude und Park. Sie wurden ursprünglich im Zusammenhang mit einer Ausstellung entworfen und sind dauerhaft zu einem Erkennungszeichen des Kunstforums geworden. Die Installation zeigt beispielhaft, wie zeitgenössische Kunst in die Architektur eingreifen und einen historischen Bau neu prägen kann.
Der Skulpturenpark eignet sich auch für Familien und spontane Besuche. Einzelne Werke können aus der Nähe betrachtet werden, während die Wege ausreichend Raum für einen langsamen Rundgang lassen. Für eine vertiefte Beschäftigung empfiehlt sich die Kombination mit einem Museumsbesuch und einer Führung. So lassen sich Fragen nach Material, Maßstab, Standort und Wirkung im öffentlichen Raum genauer besprechen.
Für Fotos bietet der Außenbereich zahlreiche Perspektiven. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Fassade aus unterschiedlichen Entfernungen. Gleichzeitig sollten Besucherinnen und Besucher beachten, dass bei einzelnen Kunstwerken Rechte der Künstlerinnen und Künstler bestehen können. Private Erinnerungsfotos sind in vielen Situationen unproblematisch, während eine kommerzielle oder redaktionelle Nutzung gesondert geprüft werden sollte.
Rezensionen und Gründe für einen Besuch
Bei der Suche nach Rezensionen zum Kunstforum Ostdeutsche Galerie stehen häufig die besondere Sammlung, die ruhige Atmosphäre und die Lage im Stadtpark im Mittelpunkt. Eine einzelne Sternebewertung kann jedoch nur einen begrenzten Eindruck vermitteln. Das Museum ist keine große Veranstaltungshalle und kein klassisches Freizeitangebot mit ständig wechselnden Attraktionen. Seine Stärke liegt in der konzentrierten Auseinandersetzung mit Kunst, Geschichte und kulturellen Verbindungen.
Viele Besucherinnen und Besucher schätzen, dass die Sammlung bekannte Namen mit weniger bekannten Positionen verbindet. Werke von Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Oskar Kokoschka, Max Pechstein oder Markus Lüpertz können in einen Zusammenhang mit regionalen und osteuropäischen Künstlerbiografien gestellt werden. Das erweitert den Blick auf die Kunstgeschichte, weil nicht nur die großen Zentren, sondern auch historische Orte, Landschaften und persönliche Herkunftsgeschichten berücksichtigt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die überschaubare Größe des Museums. Der Besuch lässt sich meist gut in einige Stunden integrieren. Die Dauerausstellung kann konzentriert betrachtet werden, ohne dass der Rundgang unübersichtlich wird. Gleichzeitig sorgen Sonderausstellungen dafür, dass wiederkehrende Besucher immer neue Schwerpunkte entdecken können. Der kostenlose Audioguide bietet eine zusätzliche Orientierung, wenn keine Führung gebucht wurde.
Die Lage im Stadtpark wirkt sich ebenfalls auf das Besuchserlebnis aus. Vor oder nach dem Museumsbesuch kann man den Skulpturenpark erkunden, eine Pause an der Kaffeebar einlegen oder den Weg in Richtung Altstadt fortsetzen. Dadurch entsteht ein kultureller Ausflug, der Innenraum, Außenraum und Stadtlandschaft miteinander verbindet.
Besonders lohnend ist das Kunstforum für Menschen, die sich für Kunstgeschichte, europäische Erinnerungskultur, Moderne, Gegenwartskunst, Fotografie, Grafik oder Skulptur interessieren. Auch Personen mit familiären Bezügen zu Böhmen, Mähren, Schlesien, Westpreußen oder Ostpreußen können hier Anknüpfungspunkte finden. Das Museum lädt dazu ein, persönliche Erinnerungen und historische Entwicklungen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Quellen:
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Offizielle Website und aktuelles Programm
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Museum, Sammlung und Museumsbau
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Sammlung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Dauerausstellung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Geschichte des Museumsbaus
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Hintergrund und Bedeutung von Ostdeutsch
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Die Stiftung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Barrierefreiheit
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Informationen für Gruppen
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Audioguide und Highlights der Dauerausstellung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Ausblick auf das Jahr 2026
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Basisinformationen zu Adresse, Öffnungszeiten und Eintritt
Kunstforum Ostdeutsche Galerie | Ausstellungen & Sammlung
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg ist ein Kunstmuseum mit einem außergewöhnlichen Blick auf die Kunstgeschichte Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Am westlichen Rand der Regensburger Altstadt, eingebettet in den Stadtpark, verbindet das Haus historische Erinnerung, moderne Forschung, wechselnde Ausstellungen und zeitgenössische Perspektiven. Wer nach dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg sucht, interessiert sich häufig für Fotos, Rezensionen, Öffnungszeiten, die Sammlung, aktuelle Ausstellungen und die Stiftung hinter dem Museum. Vor Ort zeigt sich jedoch schnell, dass dieses Haus weit mehr ist als eine klassische Galerie. Es ist ein Ort, an dem Biografien, Landschaften, Migration, kulturelle Beziehungen und künstlerische Entwicklungen miteinander verbunden werden.
Die Sammlung umfasst etwa 2.000 Gemälde, rund 500 Plastiken, Skulpturen und weitere dreidimensionale Objekte sowie ungefähr 40.000 Papierarbeiten. Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen und Künstler mit biografischen oder inhaltlichen Bezügen zu Regionen wie Böhmen, Mähren, Schlesien, West- und Ostpreußen sowie weiteren historischen deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Europa. Neben deutschen Positionen gehören auch tschechische, slowakische, polnische und russische Künstlerinnen und Künstler zum Profil des Museums.
Das Kunstforum liegt an der Dr.-Johann-Maier-Straße 5 in 93049 Regensburg. Die Lage im Stadtpark macht den Museumsbesuch besonders angenehm, weil sich der Rundgang durch die Innenräume mit einem Spaziergang im Grünen und einem Blick auf Skulpturen im Außenraum verbinden lässt. Die charakteristische Fassade mit roten Säulen ist dabei ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Für einen Besuch sollten die regulären Öffnungszeiten, das aktuelle Ausstellungsprogramm und Hinweise zur laufenden Sanierung berücksichtigt werden.
Ausstellungen und Programm im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg
Das wichtigste Suchthema rund um das Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist das Ausstellungsprogramm. Das Museum verbindet eine dauerhaft angelegte Präsentation mit wechselnden Sonderausstellungen. Dadurch entsteht ein Programm, das sowohl einen verlässlichen Einstieg in die Sammlung als auch regelmäßige neue Anlässe für einen Besuch bietet. Die Dauerausstellung trägt den Titel „Woher kommen wir, wohin gehen wir?“ und führt durch ungefähr 200 Jahre Kunst und Geschichte im östlichen Europa. Sie macht sichtbar, wie stark Kunst von Orten, politischen Veränderungen, persönlichen Erfahrungen und kulturellen Kontakten geprägt wird.
In der Dauerausstellung sind über 80 Gemälde und Skulpturen in sechs Ausstellungsräumen versammelt. Ergänzt wird die Auswahl durch Leihgaben aus anderen Museen und Privatsammlungen. Die Präsentation ist nicht ausschließlich nach einzelnen Künstlernamen geordnet, sondern stellt Zusammenhänge zwischen Werken, Regionen und historischen Entwicklungen her. Dadurch kann ein Gemälde aus Prag in Beziehung zu einer Landschaft aus Schlesien, einer Skulptur aus Deutschland oder einer zeitgenössischen Position aus Osteuropa treten. Der Rundgang lädt dazu ein, Bekanntes neu zu betrachten und weniger bekannte Kunstgeschichten zu entdecken.
Die Sonderausstellungen eröffnen jeweils neue Perspektiven. Sie können sich einzelnen Künstlerinnen und Künstlern, bestimmten Epochen, Sammlungen, historischen Themen oder aktuellen gesellschaftlichen Fragen widmen. Eine besondere Rolle spielt der Lovis-Corinth-Preis, der an bildende Künstlerinnen und Künstler verliehen wird und mit einer Ausstellung im Kunstforum verbunden ist. Das Museum nutzt solche Projekte, um die historische Sammlung mit zeitgenössischer Kunst und aktuellen Diskursen zu verknüpfen.
Zum Programm gehören außerdem Führungen, Workshops, museumspädagogische Angebote, Veranstaltungen und Formate für unterschiedliche Altersgruppen. Ein kostenloser Audioguide zur Dauerausstellung bietet an mehreren Stationen zusätzliche Informationen zu ausgewählten Werken. Zu den genannten Highlights gehören unter anderem Arbeiten von Katharina Sieverding, Oskar Kokoschka, Max Pechstein und Alexander Kanoldt. Wer das Programm für einen bestimmten Termin plant, sollte die offizielle Veranstaltungsübersicht prüfen, weil Ausstellungslaufzeiten, Führungen und Sonderveranstaltungen regelmäßig wechseln.
Sammlung und Dauerausstellung: Kunst aus Ostmitteleuropa entdecken
Die Sammlung ist das Herzstück des Kunstforums Ostdeutsche Galerie. Ihre Besonderheit liegt nicht allein in der Anzahl der Werke, sondern vor allem in ihrem geografischen und biografischen Zusammenhang. Das Museum sammelt Kunst, die mit Regionen verbunden ist, in denen früher deutsche Bevölkerungsgruppen lebten oder wirkten. Dazu gehören unter anderem Böhmen, Mähren, Schlesien, Westpreußen und Ostpreußen. Der Begriff „ostdeutsch“ wird im Museum deshalb historisch und kulturell erläutert. Er bezeichnet nicht einfach eine heutige politische Region innerhalb Deutschlands, sondern verweist auf ein weit gefasstes europäisches Kulturgebiet.
Die Sammlungsbestände umfassen unterschiedliche Medien. Etwa 2.000 Gemälde vermitteln Entwicklungen der Malerei vom 19. Jahrhundert bis in die Moderne und Gegenwart. Rund 500 Plastiken, Skulpturen und weitere dreidimensionale Objekte ergänzen die malerischen Positionen. Besonders umfangreich ist die Grafische Sammlung mit ungefähr 40.000 Papierarbeiten. Dazu gehören Zeichnungen, Druckgrafiken, Aquarelle und Fotografien. Viele dieser Werke sind lichtempfindlich und können deshalb nicht dauerhaft ausgestellt werden. Sie werden in Sonderausstellungen, bei Veranstaltungen oder in ausgewählten Präsentationen zugänglich gemacht.
In der Sammlung begegnen sich deutsche Künstlerinnen und Künstler mit Kolleginnen und Kollegen aus Tschechien, der Slowakei, Polen und Russland. Dieser internationale Charakter ist entscheidend für das Verständnis des Hauses. Die Werke erzählen nicht nur von nationalen Kunstgeschichten, sondern auch von Austausch, Grenzverschiebungen, Reisen, Exil, Flucht, Vertreibung und neuen kulturellen Verbindungen. Ein Besuch kann dadurch sowohl kunsthistorisch als auch gesellschaftlich anregend sein.
Seit 2008 ist außerdem der wachsende Bestand der Michaela Riese Stiftung in die Sammlung integriert. Diese Stiftung geht auf die Kunstsammlung von Hans-Peter und Michaela Riese zurück, die zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West umfasst. Die Erweiterung macht deutlich, dass das Kunstforum sein Profil nicht statisch versteht. Die historische Sammlung bleibt der Ausgangspunkt, wird aber durch neue Werke, Forschung und wechselnde Sichtweisen weiterentwickelt.
Die Dauerausstellung eignet sich sowohl für erfahrene Museumsbesucher als auch für Menschen, die sich erstmals mit Kunst aus Ostmitteleuropa beschäftigen. Wer sich ausreichend Zeit nimmt, kann formale Entwicklungen, wiederkehrende Landschaftsmotive, Stadtbilder, Porträts, Stillleben und abstrakte Bildsprachen miteinander vergleichen. Die Ausstellung schafft damit einen Zugang, der nicht nur über Jahreszahlen und Stilbegriffe funktioniert, sondern über Geschichten, Orte und menschliche Erfahrungen.
Geschichte der Stiftung und des Kunstforums Ostdeutsche Galerie
Die Stiftung Kunstforum Ostdeutsche Galerie wurde 1966 gegründet. Ihr historischer Ausgangspunkt steht im Zusammenhang mit dem Bundesvertriebenengesetz von 1953 und dem Auftrag, das kulturelle Erbe der Deutschen in den östlichen Gebieten Europas zu erforschen, zu bewahren und zu vermitteln. Der Bund, die Länder, die Stadt Regensburg, der Adalbert-Stifter-Verein und die KünstlerGilde gehörten zu den wichtigen Initiatoren der Museumsgründung. Heute wird die Institution von der gleichnamigen Stiftung getragen.
Das Museum selbst wurde am 10. Juni 1970 als Ostdeutsche Galerie eröffnet. Die erste Ausrichtung konzentrierte sich auf Kunst des 19. und insbesondere des 20. Jahrhunderts. Die Auswahl verband Künstlerinnen und Künstler durch ihre Herkunft, ihre Biografie oder ihre Tätigkeit in historischen Regionen östlich des heutigen Deutschlands. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Haus weiter. 1987 wurde es in Museum Ostdeutsche Galerie umbenannt. Nach einer sanierungsbedingten Schließung wurde 1993 eine neue Dauerausstellung eröffnet, die als chronologischer Gang durch die Kunstgeschichte angelegt war.
Mit einer neuen Satzung im Jahr 2003 änderte sich die inhaltliche Perspektive erneut. Seitdem trägt das Museum den Namen Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Der Auftrag wurde auf aktuelle Kunst aus den früheren deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Europa ausgeweitet. Das Haus sollte dadurch stärker zu einem Ort des Austauschs zwischen Ost und West werden. Gegenwartskunst aus Polen, Tschechien, der Slowakei und weiteren Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas erhielt einen größeren Stellenwert.
Diese Entwicklung prägt das Museum bis heute. Die Geschichte der Flucht und Vertreibung wird nicht ausgeblendet, aber auch nicht als alleinige Erklärung für die Sammlung verwendet. Stattdessen stellt das Kunstforum Fragen nach Herkunft, Erinnerung, Identität und kultureller Verbindung. Kunstwerke werden als Zeugnisse ihrer Zeit betrachtet, zugleich aber als eigenständige ästhetische Arbeiten ernst genommen. Dieses Zusammenspiel gehört zu den größten Besonderheiten des Hauses.
Die Stiftung wird durch verschiedene Gremien repräsentiert. Dazu gehören ein Stiftungsvorstand, ein Stiftungsrat und ein künstlerischer Beirat. An der Finanzierung beteiligen sich der Bund, der Freistaat Bayern und die Stadt Regensburg. Diese institutionelle Grundlage ermöglicht Ausstellungen, Sammlungspflege, Forschung, Vermittlung und den langfristigen Erhalt der Bestände.
Museumsbau, Fotos und besondere Architektur im Stadtpark
Wer nach Fotos des Kunstforums Ostdeutsche Galerie sucht, findet meist zuerst die markante Außenansicht mit roten Säulen. Diese Installation wurde 2006 von der Künstlerin Magdalena Jetelová entworfen und ist heute ein Wahrzeichen des Museums. Die roten Säulen setzen einen starken zeitgenössischen Akzent vor dem historischen Gebäude. Sie machen bereits von außen sichtbar, dass das Kunstforum Vergangenheit und Gegenwart nicht getrennt voneinander betrachtet.
Die Geschichte des Gebäudes reicht bis in das Jahr 1871 zurück. Ursprünglich handelte es sich um eine Turnhalle. Für die Oberpfälzer Kreisausstellung von 1910 wurde das Gebäude in eine Kunsthalle umgewandelt und in das Ausstellungsgelände im Stadtpark integriert. Der historische Jugendstilbau mit Kuppel und vier Säulen am Portikus bildet noch heute den Eingangsbereich. Nach der Gründung der Stiftung im Jahr 1966 wurde das Gebäude großzügig erweitert. 1970 öffnete das heutige Museum seine Türen zur Stadt hin.
Besonders interessant ist die Verbindung zwischen Architektur und Umgebung. Das Museum liegt im Stadtpark am westlichen Rand der Altstadt. Der Bau steht nicht isoliert in einem geschlossenen Stadtblock, sondern ist von Grünflächen und Wegen umgeben. Vor dem Gebäude befindet sich ein Skulpturenpark mit 15 Skulpturen. Dieser Außenbereich ist frei zugänglich und kann unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums besucht werden. Die Kunst setzt sich damit über die Innenräume hinaus fort.
Im Inneren führt der Eingang in eine zweistöckige Jugendstilhalle. Von dort aus gelangt man in die Ausstellungsräume im Erd- und Obergeschoss. Das Foyer wurde für eine Ausstellung von Gert und Uwe Tobias als Gesamtkunstwerk gestaltet und zählt zu den besonderen Raumerlebnissen des Hauses. Architektur, Licht, Material und Kunstwerke erzeugen dadurch bereits beim Betreten eine eigenständige Atmosphäre.
Die Kombination aus historischem Museumsbau, zeitgenössischen Eingriffen, Parklandschaft und Skulpturen macht das Kunstforum zu einem attraktiven Fotomotiv. Gleichzeitig sollte bei der Nutzung von Bildern zwischen privaten Aufnahmen, offiziellen Pressebildern und urheberrechtlich geschützten Kunstwerken unterschieden werden. Wer Bilder für Veröffentlichungen benötigt, sollte die jeweiligen Hinweise des Museums und der Künstlerinnen und Künstler beachten.
Adresse, Öffnungszeiten und Besuchsplanung
Die Adresse des Kunstforums Ostdeutsche Galerie lautet Dr.-Johann-Maier-Straße 5, 93049 Regensburg. Die Lage am westlichen Altstadtrand macht das Museum gut mit einem Aufenthalt in der Regensburger Innenstadt oder einem Spaziergang durch den Stadtpark kombinierbar. Für die konkrete Anreise sollten Besucherinnen und Besucher aktuelle Karten- und Fahrplanauskünfte verwenden, da Verkehrsführungen, Baustellen und Parkmöglichkeiten zeitweise geändert werden können.
Die regulären Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Donnerstags ist das Museum bis 20 Uhr geöffnet. Montags bleibt es normalerweise geschlossen. An Feiertagen können abweichende Regelungen gelten. Auch einzelne Ausstellungen, Veranstaltungen oder Baumaßnahmen können den Zugang zu bestimmten Bereichen beeinflussen. Deshalb ist es sinnvoll, vor einem geplanten Besuch die Hinweise auf der offiziellen Website zu kontrollieren.
Für den Eintritt gelten laut den veröffentlichten Basisinformationen reguläre und ermäßigte Preise. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Außerdem werden Familienkarten und Jahreskarten angeboten. Ermäßigungen gelten unter anderem für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, bestimmte Ehrenamtskarteninhaber, Menschen mit Schwerbehinderung sowie weitere berechtigte Personengruppen. Für Sonderveranstaltungen können besondere Preise gelten.
Gruppen können Führungen in deutscher oder englischer Sprache buchen. Die professionellen Teams aus Kunsthistorikerinnen, Kunsthistorikern und Kunstvermittlerinnen gestalten Rundgänge durch die Dauerausstellung oder die wechselnden Ausstellungen. Auch multisensorische Führungen sind möglich. Für Gruppen ab zehn Personen gelten besondere Konditionen. Eine frühzeitige Anfrage ist empfehlenswert, wenn ein bestimmter Termin, eine bestimmte Sprache oder ein pädagogischer Schwerpunkt gewünscht wird.
Am Vorplatz befindet sich außerdem eine mobile Kaffeebar unter dem Namen Rehorik am KOG. Dort werden Kaffee, weitere Getränke und Snacks angeboten. Die Zusammenarbeit knüpft an die böhmischen Wurzeln der Familie Rehorik an, deren Unternehmen nach der Vertreibung aus Karlsbad in Regensburg neu gegründet wurde. Die Kaffeebar kann den Museumsbesuch ergänzen und bietet eine Möglichkeit, vor oder nach dem Rundgang im Umfeld des Hauses zu verweilen.
Barrierefreiheit, Vermittlung und Angebote für unterschiedliche Besucher
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie arbeitet daran, den Museumsbesuch barriereärmer und vielfältiger zu gestalten. Der Eingang ist ebenerdig erreichbar. Das Museum bietet Führungen in Gebärdensprache sowie multisensorische Rundgänge an. Bei diesen Angeboten wird Kunst nicht ausschließlich über das Sehen vermittelt. Beschreibungen, Tastmodelle, Materialien, Geräusche und Gespräche können dazu beitragen, Werke auf andere Weise zu erfahren.
Die multisensorische Führung zur Dauerausstellung richtet sich besonders an blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher, steht aber auch allen anderen Interessierten offen. Der Rundgang nimmt ausgewählte Werke der Sammlung zum Ausgangspunkt und verbindet kunsthistorische Informationen mit sinnlichen Erfahrungen. Landschaften, Jahreszeiten, Oberflächen und räumliche Eindrücke werden dabei nicht nur erklärt, sondern über unterschiedliche Zugänge erfahrbar gemacht.
Während der laufenden Baumaßnahme am sogenannten Grafiktrakt ist die Zugänglichkeit einzelner Bereiche eingeschränkt. Wenige angrenzende Kabinette der Dauerausstellung können geschlossen sein. Das Obergeschoss ist zeitweise nicht mit dem Lift erreichbar und muss über das Treppenhaus besucht werden. Die Sonderausstellungen im Erdgeschoss sind laut den aktuellen Besucherinformationen ohne diese Einschränkung zugänglich. Wer auf einen stufenlosen Zugang zum Obergeschoss angewiesen ist, sollte vor der Anreise direkt beim Museum nach dem aktuellen Stand fragen.
Auch Familien, Schulklassen, Jugendliche und Erwachsene finden im Programm passende Formate. Workshops können sich mit bestimmten Techniken, Künstlern oder Werken beschäftigen. Bei Veranstaltungen wie der BrushHour werden Kunstwerke aus der Sammlung als Anregung für eigenes kreatives Arbeiten genutzt. Solche Angebote schaffen eine Verbindung zwischen Betrachtung und praktischer Erfahrung.
Für einen ruhigen Besuch empfiehlt sich insbesondere der Vormittag an einem regulären Wochentag. Donnerstags bis 20 Uhr bietet sich außerdem die Möglichkeit, den Museumsbesuch mit einem späteren Rundgang durch den Stadtpark zu verbinden. Da Auslastung und Veranstaltungsbetrieb variieren können, ist eine aktuelle Prüfung des Kalenders vor dem Besuch sinnvoll.
Skulpturenpark und Kunst im Stadtpark von Regensburg
Der Skulpturenpark vor dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist ein eigenständiger Höhepunkt des Museumsstandorts. Die 15 Skulpturen liegen im Stadtpark und können frei zugänglich betrachtet werden. Dadurch entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zur Kunst: Auch wer keine Eintrittskarte kauft oder nur einen Spaziergang plant, kann Werke im öffentlichen Raum entdecken.
Die Außenkunst verändert sich je nach Jahreszeit. Im Frühling und Sommer treten Formen, Materialien und Farben in einen Dialog mit Bäumen, Wegen und Rasenflächen. Im Herbst erzeugen fallendes Laub und wechselndes Licht neue Kontraste. Im Winter erscheinen einzelne Skulpturen häufig konzentrierter und klarer vor dem ruhigeren Hintergrund des Parks. Dieser Wechsel macht den Außenbereich zu einem Ort, den man mehrfach besuchen kann.
Die roten Säulen von Magdalena Jetelová an der Museumsfassade bilden dabei eine visuelle Verbindung zwischen Gebäude und Park. Sie wurden ursprünglich im Zusammenhang mit einer Ausstellung entworfen und sind dauerhaft zu einem Erkennungszeichen des Kunstforums geworden. Die Installation zeigt beispielhaft, wie zeitgenössische Kunst in die Architektur eingreifen und einen historischen Bau neu prägen kann.
Der Skulpturenpark eignet sich auch für Familien und spontane Besuche. Einzelne Werke können aus der Nähe betrachtet werden, während die Wege ausreichend Raum für einen langsamen Rundgang lassen. Für eine vertiefte Beschäftigung empfiehlt sich die Kombination mit einem Museumsbesuch und einer Führung. So lassen sich Fragen nach Material, Maßstab, Standort und Wirkung im öffentlichen Raum genauer besprechen.
Für Fotos bietet der Außenbereich zahlreiche Perspektiven. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Fassade aus unterschiedlichen Entfernungen. Gleichzeitig sollten Besucherinnen und Besucher beachten, dass bei einzelnen Kunstwerken Rechte der Künstlerinnen und Künstler bestehen können. Private Erinnerungsfotos sind in vielen Situationen unproblematisch, während eine kommerzielle oder redaktionelle Nutzung gesondert geprüft werden sollte.
Rezensionen und Gründe für einen Besuch
Bei der Suche nach Rezensionen zum Kunstforum Ostdeutsche Galerie stehen häufig die besondere Sammlung, die ruhige Atmosphäre und die Lage im Stadtpark im Mittelpunkt. Eine einzelne Sternebewertung kann jedoch nur einen begrenzten Eindruck vermitteln. Das Museum ist keine große Veranstaltungshalle und kein klassisches Freizeitangebot mit ständig wechselnden Attraktionen. Seine Stärke liegt in der konzentrierten Auseinandersetzung mit Kunst, Geschichte und kulturellen Verbindungen.
Viele Besucherinnen und Besucher schätzen, dass die Sammlung bekannte Namen mit weniger bekannten Positionen verbindet. Werke von Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Oskar Kokoschka, Max Pechstein oder Markus Lüpertz können in einen Zusammenhang mit regionalen und osteuropäischen Künstlerbiografien gestellt werden. Das erweitert den Blick auf die Kunstgeschichte, weil nicht nur die großen Zentren, sondern auch historische Orte, Landschaften und persönliche Herkunftsgeschichten berücksichtigt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die überschaubare Größe des Museums. Der Besuch lässt sich meist gut in einige Stunden integrieren. Die Dauerausstellung kann konzentriert betrachtet werden, ohne dass der Rundgang unübersichtlich wird. Gleichzeitig sorgen Sonderausstellungen dafür, dass wiederkehrende Besucher immer neue Schwerpunkte entdecken können. Der kostenlose Audioguide bietet eine zusätzliche Orientierung, wenn keine Führung gebucht wurde.
Die Lage im Stadtpark wirkt sich ebenfalls auf das Besuchserlebnis aus. Vor oder nach dem Museumsbesuch kann man den Skulpturenpark erkunden, eine Pause an der Kaffeebar einlegen oder den Weg in Richtung Altstadt fortsetzen. Dadurch entsteht ein kultureller Ausflug, der Innenraum, Außenraum und Stadtlandschaft miteinander verbindet.
Besonders lohnend ist das Kunstforum für Menschen, die sich für Kunstgeschichte, europäische Erinnerungskultur, Moderne, Gegenwartskunst, Fotografie, Grafik oder Skulptur interessieren. Auch Personen mit familiären Bezügen zu Böhmen, Mähren, Schlesien, Westpreußen oder Ostpreußen können hier Anknüpfungspunkte finden. Das Museum lädt dazu ein, persönliche Erinnerungen und historische Entwicklungen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Quellen:
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Offizielle Website und aktuelles Programm
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Museum, Sammlung und Museumsbau
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Sammlung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Dauerausstellung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Geschichte des Museumsbaus
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Hintergrund und Bedeutung von Ostdeutsch
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Die Stiftung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Barrierefreiheit
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Informationen für Gruppen
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Audioguide und Highlights der Dauerausstellung
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Ausblick auf das Jahr 2026
- Kunstforum Ostdeutsche Galerie – Basisinformationen zu Adresse, Öffnungszeiten und Eintritt
Bevorstehende Veranstaltungen
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Johannes Eiglsperger
18. Januar 2024
Sehr schöne Sammlung von Kunstwerken. Die ständige Ausstellung ist wirklich gut und deckt viele verschiedene Kunststile ab. Man kann dort leicht 2-3 Stunden verbringen. Die temporären Ausstellungen variieren stark, z.B. gab es kürzlich eine Ausstellung zum Thema Picasso oder eine Pop-Art-Ausstellung nicht allzu lange her.
SD18 TS
7. Januar 2025
Ich habe diese Galerie zufällig auf meinem Weg zur Stadt westlich von Regensburg entdeckt, und ich war sehr beeindruckt. Die Ausstellung von Illustrationen basierend auf Kafkas Werken war außergewöhnlich und zeigte eine bemerkenswerte Auswahl an Künstlern und fantasievollen Interpretationen. Es ist eine der inspirierendsten Ausstellungen, die ich dieses Jahr gesehen habe. Ich konnte nicht widerstehen, ein Buch mit den Illustrationen als Andenken zu kaufen. Ein Muss für Kunstliebhaber!
Q S
18. Juli 2026
Ein Drittel der Ausstellung ist geschlossen. Niemand sagt dir das beim Eintritt. Wenn du die Toiletten benutzen möchtest, musst du bezahlen. Du kannst nicht einmal die kleinste Bauchtasche mitnehmen - alles muss in den Schließfach. Die Museumsverwaltung sollte ihren Ansatz überdenken.
Amit Epstein
25. Juli 2020
Sehr schöne Galerie mit einer kleinen ständigen Sammlung, die sich auf osteuropäische Künstler konzentriert, und wechselnden Ausstellungen mit passenden Themen. Zwei Etagen, aber kein großer Raum, eine gründliche Tour könnte weniger als eine Stunde dauern. Schöner Park auch drumherum. Einige Werke sind sehr schön und die Kuratierung ist sehr leichtfüßig.
Hannah
29. Mai 2024
Tolles Museum, ein bisschen klein, aber die Gemälde sind alle wirklich schön.

