
Regensburg
Domplatz 2, 93047 Regensburg, Deutschland
Museum St. Ulrich | Ausstellung & Öffnungszeiten
Wenn Sie nach Museum St. Ulrich in Regensburg suchen, geht es um die frühgotische Museumskirche am Domplatz 2, nicht um die gleichnamigen Orte in Südtirol oder Gröden. Der Standort verbindet mittelalterliche Baukunst mit wechselnden Ausstellungen und ist gerade im Sommer 2026 besonders spannend, weil die Schau Faszination Kathedrale den Dom St. Peter aus zeitgenössischer Perspektive neu lesbar macht. So entsteht ein Ort, an dem Geschichte, Kunst, Spiritualität und die unmittelbare Nähe zum Regensburger Domplatz zusammenkommen. Für Besucherinnen und Besucher ist das attraktiv, weil sich hier eine kompakte Kulturroute ergibt: Dom, Domschatz, Altstadt und Museum liegen nah beieinander und lassen sich gut an einem Tag verbinden. Das macht St. Ulrich nicht nur zu einer Sehenswürdigkeit, sondern zu einem atmosphärischen Erlebnisraum mit starkem Bezug zur Stadtgeschichte und zur Gegenwartskunst. ([bistumsmuseen-regensburg.de](https://www.bistumsmuseen-regensburg.de/museen/st-ulrich.html))
Geschichte und Bedeutung des Museum St. Ulrich in Regensburg
Die Geschichte von St. Ulrich beginnt in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts: Zwischen 1220 und 1230 wurde das Gebäude als herzogliche Palastkapelle errichtet, und spätestens um 1240 dürfte es die Funktion einer Dompfarrkirche übernommen haben. Damit steht der Bau an einem Schlüsselpunkt der Regensburger Stadt- und Kirchengeschichte, denn er verbindet höfische Repräsentation, liturgische Nutzung und die frühe Verbreitung gotischer Formen in Süddeutschland. Besonders bemerkenswert ist, dass die Architektur nicht als lokale Sonderform entstand, sondern unmittelbar aus Frankreich importierte Formen aufgriff; als Vorbilder werden die Kathedralen von Paris und Laon genannt. Genau das macht St. Ulrich für Architekturinteressierte so wertvoll: Hier lässt sich beobachten, wie die Gotik im deutschen Raum Fuß fasste und welche künstlerische Qualität schon früh erreicht wurde. Die Kirche gilt deshalb als eines der ältesten Bauwerke der Gotik in Deutschland und ist zugleich eng mit dem Domensemble verbunden, das den gesamten Platz prägt. Seit 1986 wurden in St. Ulrich die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg präsentiert, und nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wurde der Ort 2018 neu eröffnet. Diese Verbindung aus bauhistorischer Echtheit, musealer Nutzung und kirchlichem Kontext erklärt, warum St. Ulrich weit mehr ist als ein einfacher Ausstellungsraum: Das Gebäude selbst ist ein Exponat, dessen Geschichte man beim Betreten unmittelbar spürt. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/kunst-kultur/dioezeanmuseen/st-ulrich))
Architektur, Ausmalung und Kunstwerke im Museum St. Ulrich
Wer St. Ulrich betritt, erlebt eine Architektur, die schon im Detail außergewöhnlich ist. Die Westwand mit ihrer prächtigen Fensterrose zieht den Blick sofort nach oben, während die fantasievoll gestalteten Kapitelle und Schlusssteine die Handschrift der Bauzeit sichtbar machen. Im Obergeschoss wirkt die Gestaltung fast schwerelos, obwohl die Struktur aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt. Hinzu kommen Freskenreste, die von der ursprünglichen Wandmalerei um 1240 zeugen, sowie die reiche Ausmalung des Innenraums mit Blattranken, Blumen, Apostelfiguren und biblischen Szenen aus dem Jahr 1571. Ergänzt wird das Ganze durch farbige Gewölbemalereien aus dem späten 16. Jahrhundert. Genau dieser Schichtenreichtum ist ein zentraler Reiz des Ortes: St. Ulrich zeigt nicht nur eine Architekturform, sondern mehrere Zeitebenen, die ineinander greifen und den Raum zu einem anschaulichen Geschichtsbuch machen. Auch die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg haben diesen Charakter genutzt und in St. Ulrich Werke aus vielen Jahrhunderten präsentiert, darunter mittelalterliche Goldschmiedekunst, Skulpturen, Gemälde und zeitgenössische Positionen. Zu den im offiziellen Bestand genannten Stücken gehören unter anderem ein romanischer Christuskopf, ein Goldschmiedewerk wie der sogenannte Stab des hl. Emmeram, eine Darstellung der Auferstehung Christi, das Minnekästchen aus dem 14. Jahrhundert oder das verhüllte Kreuz von Rudolf Koller. Seit dem Sommer 2023 kamen außerdem acht expressive Glasfenster von Markus Lüpertz hinzu, die die Ost- und Westfassade der Museumskirche prägen. Dadurch wird die frühgotische Hülle nicht museal eingefroren, sondern in einen lebendigen Dialog mit moderner Kunst gesetzt. Genau das unterscheidet St. Ulrich von vielen anderen historischen Orten: Hier geht es nicht um eine reine Bewahrung der Vergangenheit, sondern um einen spürbaren Austausch zwischen Bau, Bild und Gegenwart. ([bistumsmuseen-regensburg.de](https://www.bistumsmuseen-regensburg.de/museen/st-ulrich.html))
Aktuelle Ausstellung Faszination Kathedrale und Veranstaltungen
Die aktuell wichtigste Suchintention rund um Museum St. Ulrich betrifft die Ausstellung Faszination Kathedrale. Sie wurde zum 750. Jubiläum des gotischen Doms St. Peter eröffnet und zeigt, wie unterschiedlich und zugleich kontinuierlich der Regensburger Dom über die Zeit als Inspirationsquelle wirkte. Inhaltlich schlägt die Schau einen weiten Bogen: Sie verbindet neu geschaffene Auftragsarbeiten junger Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren mit Werken, die teilweise bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückreichen. Im Zentrum stehen vier eigens für das Projekt entwickelte Positionen von Paula Dischinger, Valentin Goppel, Tanja Riebel und Koloman Wagner, die Malerei, Fotografie, Installation und skulpturale Setzungen einsetzen, um Raum, Licht, Spiritualität und Symbolik der Kathedrale neu zu deuten. Ergänzt wird das durch Arbeiten aus privaten Leihgaben und aus den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, unter anderem von Stefan Bircheneder, Ottmar Hörl, Ursula Jüngst, Rita Karrer, Jörg Schemmann und Willi Ulfig. Für Besucher ist das deshalb interessant, weil hier nicht nur die Kathedrale erklärt wird, sondern weil der Dom als lebendiger Resonanzraum erfahrbar wird. Die Ausstellung findet in der frühgotischen Museumskirche St. Ulrich statt, also an einem Ort, dessen architektonische Nähe zum Dom die Wirkung noch verstärkt. Praktisch ist auch der Besuchsrahmen: Faszination Kathedrale läuft vom 25. Juni bis 16. August 2026, ist täglich von 11 bis 17 Uhr und freitags bis 20 Uhr geöffnet, und der Eintritt ist frei. Begleitend gibt es Künstlergespräche, Führungen auch in englischer Sprache, Kuratorenführungen sowie museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche. Auf der Museumsseite werden außerdem spezielle Expertenführungen und kostenlose musikalische Nachmittagsangebote erwähnt. Damit wird der Standort gerade nicht als stilles Schaudepot wahrgenommen, sondern als Ort, an dem Ausstellungen, Vermittlung und Erleben eng zusammengehören. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/news/ausstellung-faszination-kathedrale))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Domplatz
Die Lage am Domplatz 2 ist für die Orientierung ein großer Vorteil, denn Museum St. Ulrich liegt mitten im historischen Zentrum von Regensburg und direkt im Umfeld des Domensembles. Wer mit dem Auto anreist, sollte allerdings die enge Altstadtlogik berücksichtigen: Der sinnvollste Ansatz ist meist, in einem der städtischen Parkhäuser zu parken und den letzten Weg zu Fuß zurückzulegen. Die Stadt Regensburg nennt für die Innenstadt unter anderem das Parkhaus Dachauplatz, das rund um die Uhr geöffnet ist; zusätzlich gibt es mit dem P+R Parkplatz West eine Park-and-Ride-Option, bei der das Parkticket zugleich als Busticket in die Innenstadt genutzt werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn man den Altstadtverkehr vermeiden und den Kulturspaziergang stressfrei beginnen möchte. Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen ist außerdem wichtig, dass der städtische Barrierefrei-Ratgeber für das Diözesanmuseum St. Ulrich einen ebenerdigen Eingang nennt, zugleich aber auf mehrere Stufen abwärts hinweist und einen künftig geplanten Lift erwähnt. Die Aussage zeigt, dass der Standort architektonisch anspruchsvoll bleibt und sich im Rahmen der Neuaufstellung weiter entwickelt. Genau deshalb lohnt sich vor dem Besuch immer ein Blick auf die aktuellen Hinweise, besonders wenn man mit Gruppen, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität unterwegs ist. In Kombination mit der zentralen Lage am Domplatz ergeben sich dennoch klare Vorteile: Wer ohnehin den Dom, den Domschatz oder weitere Altstadtziele besuchen will, kann St. Ulrich sehr gut in eine Route einbauen. Das spart Wege, macht den Tag kompakt und passt perfekt zu einem Regensburg-Besuch, der sich auf die UNESCO-Altstadt und ihre Kulturorte konzentriert. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/parken/parkhaus-dachauplatz?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Eintritt & Führungen
Bei den Öffnungszeiten ist es wichtig, zwischen der langfristigen musealen Neuausrichtung und dem aktuellen Ausstellungsbetrieb zu unterscheiden. Die offizielle Museumsseite nennt für die Ausstellung Faszination Kathedrale Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr, freitags bis 20 Uhr. Zugleich ist der Eintritt frei, was den Besuch besonders niederschwellig macht. Für die Planung bedeutet das: Auch ein kurzer Abstecher am Nachmittag oder ein späterer Besuch am Freitagabend kann sich lohnen, weil die verlängerten Zeiten mehr Spielraum für eine entspannte Besichtigung geben. Wer tiefer einsteigen möchte, findet auf der Tourismusseite und bei den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg weitere Hinweise zu Führungen und Vermittlungsangeboten. Genannt werden Gruppenführungen nach Vereinbarung in Deutsch und Fremdsprachen, museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche, Kindergeburtstage im Museum, Schulklassen und Kindergruppen, monatliche Familienführungen sowie Führungen für Seniorinnen und Senioren am ersten Dienstag des Monats. Das ist für SEO und für reale Besucherfragen relevant, weil die Suche nach Programm, Tickets, Führungen und Öffnungszeiten häufig zusammen auftritt. Hinzu kommt, dass St. Ulrich nicht nur ein Ort für Kunstliebhaber ist, sondern auch für Bildung und Familienbesuche gedacht wird. Genau diese Mischung aus sakralem Raum, musealer Vermittlung und aktueller Ausstellung macht den Standort so vielseitig. Wenn Sie also ein möglichst kompaktes, aber inhaltlich starkes Kulturprogramm suchen, bietet St. Ulrich einen hohen Mehrwert: freie Ausstellung, kurze Wege, historische Substanz und ein Besuchsrahmen, der sowohl spontane als auch geplante Besuche unterstützt. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/news/ausstellung-faszination-kathedrale))
Kunstquartier am Dom und die Zukunft des Standorts
Für die langfristige Perspektive ist Museum St. Ulrich ein besonders spannender Standort, weil sich hier die Zukunft des Bistumsmuseums und die historische Substanz gegenseitig verstärken. Die offizielle Darstellung des Bistums spricht von Restaurierungsmaßnahmen und einer musealen Neukonzeption, die St. Ulrich vorübergehend verändert, zugleich aber aufwertet. Für 2027 ist angekündigt, dass St. Ulrich als einer von sechs Standorten des neuen Kunstquartiers am Dom eröffnet werden soll. Das ist mehr als ein bloßes Etikett: Es zeigt, dass der Ort künftig noch stärker als Teil eines größeren kulturhistorischen Ensembles verstanden wird. Zusammen mit Domschatz, Domkreuzgang, document Niedermünster und weiteren Stationen entsteht rund um die Kathedrale ein dichtes Netz aus Kunst, Geschichte und sakralem Raum. Für Besucher bedeutet das, dass der Regensburger Domplatz nicht nur eine Einzelattraktion besitzt, sondern ein kuratiertes Kulturviertel, in dem sich mehrere Perspektiven ergänzen. Gerade deshalb ist das Suchinteresse nach Museum St. Ulrich oft breiter als eine simple Ortsanfrage: Wer nach Fotos, Öffnungszeiten, Parken oder Sitz im Altstadtgefüge sucht, interessiert sich meist auch für die Rolle des Hauses im größeren Regensburger Zusammenhang. St. Ulrich erfüllt diese Erwartung sehr gut, weil der Bau selbst Geschichte erzählt und die wechselnden Ausstellungen diese Geschichte immer wieder neu lesen. Der Standort bleibt damit ein Musterbeispiel dafür, wie ein mittelalterlicher Sakralraum im 21. Jahrhundert kulturell sinnvoll weiterentwickelt werden kann, ohne seine Authentizität zu verlieren. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/kunst-kultur/dioezeanmuseen/st-ulrich))
Quellen:
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Museum St. Ulrich | Ausstellung & Öffnungszeiten
Wenn Sie nach Museum St. Ulrich in Regensburg suchen, geht es um die frühgotische Museumskirche am Domplatz 2, nicht um die gleichnamigen Orte in Südtirol oder Gröden. Der Standort verbindet mittelalterliche Baukunst mit wechselnden Ausstellungen und ist gerade im Sommer 2026 besonders spannend, weil die Schau Faszination Kathedrale den Dom St. Peter aus zeitgenössischer Perspektive neu lesbar macht. So entsteht ein Ort, an dem Geschichte, Kunst, Spiritualität und die unmittelbare Nähe zum Regensburger Domplatz zusammenkommen. Für Besucherinnen und Besucher ist das attraktiv, weil sich hier eine kompakte Kulturroute ergibt: Dom, Domschatz, Altstadt und Museum liegen nah beieinander und lassen sich gut an einem Tag verbinden. Das macht St. Ulrich nicht nur zu einer Sehenswürdigkeit, sondern zu einem atmosphärischen Erlebnisraum mit starkem Bezug zur Stadtgeschichte und zur Gegenwartskunst. ([bistumsmuseen-regensburg.de](https://www.bistumsmuseen-regensburg.de/museen/st-ulrich.html))
Geschichte und Bedeutung des Museum St. Ulrich in Regensburg
Die Geschichte von St. Ulrich beginnt in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts: Zwischen 1220 und 1230 wurde das Gebäude als herzogliche Palastkapelle errichtet, und spätestens um 1240 dürfte es die Funktion einer Dompfarrkirche übernommen haben. Damit steht der Bau an einem Schlüsselpunkt der Regensburger Stadt- und Kirchengeschichte, denn er verbindet höfische Repräsentation, liturgische Nutzung und die frühe Verbreitung gotischer Formen in Süddeutschland. Besonders bemerkenswert ist, dass die Architektur nicht als lokale Sonderform entstand, sondern unmittelbar aus Frankreich importierte Formen aufgriff; als Vorbilder werden die Kathedralen von Paris und Laon genannt. Genau das macht St. Ulrich für Architekturinteressierte so wertvoll: Hier lässt sich beobachten, wie die Gotik im deutschen Raum Fuß fasste und welche künstlerische Qualität schon früh erreicht wurde. Die Kirche gilt deshalb als eines der ältesten Bauwerke der Gotik in Deutschland und ist zugleich eng mit dem Domensemble verbunden, das den gesamten Platz prägt. Seit 1986 wurden in St. Ulrich die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg präsentiert, und nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wurde der Ort 2018 neu eröffnet. Diese Verbindung aus bauhistorischer Echtheit, musealer Nutzung und kirchlichem Kontext erklärt, warum St. Ulrich weit mehr ist als ein einfacher Ausstellungsraum: Das Gebäude selbst ist ein Exponat, dessen Geschichte man beim Betreten unmittelbar spürt. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/kunst-kultur/dioezeanmuseen/st-ulrich))
Architektur, Ausmalung und Kunstwerke im Museum St. Ulrich
Wer St. Ulrich betritt, erlebt eine Architektur, die schon im Detail außergewöhnlich ist. Die Westwand mit ihrer prächtigen Fensterrose zieht den Blick sofort nach oben, während die fantasievoll gestalteten Kapitelle und Schlusssteine die Handschrift der Bauzeit sichtbar machen. Im Obergeschoss wirkt die Gestaltung fast schwerelos, obwohl die Struktur aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt. Hinzu kommen Freskenreste, die von der ursprünglichen Wandmalerei um 1240 zeugen, sowie die reiche Ausmalung des Innenraums mit Blattranken, Blumen, Apostelfiguren und biblischen Szenen aus dem Jahr 1571. Ergänzt wird das Ganze durch farbige Gewölbemalereien aus dem späten 16. Jahrhundert. Genau dieser Schichtenreichtum ist ein zentraler Reiz des Ortes: St. Ulrich zeigt nicht nur eine Architekturform, sondern mehrere Zeitebenen, die ineinander greifen und den Raum zu einem anschaulichen Geschichtsbuch machen. Auch die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg haben diesen Charakter genutzt und in St. Ulrich Werke aus vielen Jahrhunderten präsentiert, darunter mittelalterliche Goldschmiedekunst, Skulpturen, Gemälde und zeitgenössische Positionen. Zu den im offiziellen Bestand genannten Stücken gehören unter anderem ein romanischer Christuskopf, ein Goldschmiedewerk wie der sogenannte Stab des hl. Emmeram, eine Darstellung der Auferstehung Christi, das Minnekästchen aus dem 14. Jahrhundert oder das verhüllte Kreuz von Rudolf Koller. Seit dem Sommer 2023 kamen außerdem acht expressive Glasfenster von Markus Lüpertz hinzu, die die Ost- und Westfassade der Museumskirche prägen. Dadurch wird die frühgotische Hülle nicht museal eingefroren, sondern in einen lebendigen Dialog mit moderner Kunst gesetzt. Genau das unterscheidet St. Ulrich von vielen anderen historischen Orten: Hier geht es nicht um eine reine Bewahrung der Vergangenheit, sondern um einen spürbaren Austausch zwischen Bau, Bild und Gegenwart. ([bistumsmuseen-regensburg.de](https://www.bistumsmuseen-regensburg.de/museen/st-ulrich.html))
Aktuelle Ausstellung Faszination Kathedrale und Veranstaltungen
Die aktuell wichtigste Suchintention rund um Museum St. Ulrich betrifft die Ausstellung Faszination Kathedrale. Sie wurde zum 750. Jubiläum des gotischen Doms St. Peter eröffnet und zeigt, wie unterschiedlich und zugleich kontinuierlich der Regensburger Dom über die Zeit als Inspirationsquelle wirkte. Inhaltlich schlägt die Schau einen weiten Bogen: Sie verbindet neu geschaffene Auftragsarbeiten junger Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren mit Werken, die teilweise bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückreichen. Im Zentrum stehen vier eigens für das Projekt entwickelte Positionen von Paula Dischinger, Valentin Goppel, Tanja Riebel und Koloman Wagner, die Malerei, Fotografie, Installation und skulpturale Setzungen einsetzen, um Raum, Licht, Spiritualität und Symbolik der Kathedrale neu zu deuten. Ergänzt wird das durch Arbeiten aus privaten Leihgaben und aus den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, unter anderem von Stefan Bircheneder, Ottmar Hörl, Ursula Jüngst, Rita Karrer, Jörg Schemmann und Willi Ulfig. Für Besucher ist das deshalb interessant, weil hier nicht nur die Kathedrale erklärt wird, sondern weil der Dom als lebendiger Resonanzraum erfahrbar wird. Die Ausstellung findet in der frühgotischen Museumskirche St. Ulrich statt, also an einem Ort, dessen architektonische Nähe zum Dom die Wirkung noch verstärkt. Praktisch ist auch der Besuchsrahmen: Faszination Kathedrale läuft vom 25. Juni bis 16. August 2026, ist täglich von 11 bis 17 Uhr und freitags bis 20 Uhr geöffnet, und der Eintritt ist frei. Begleitend gibt es Künstlergespräche, Führungen auch in englischer Sprache, Kuratorenführungen sowie museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche. Auf der Museumsseite werden außerdem spezielle Expertenführungen und kostenlose musikalische Nachmittagsangebote erwähnt. Damit wird der Standort gerade nicht als stilles Schaudepot wahrgenommen, sondern als Ort, an dem Ausstellungen, Vermittlung und Erleben eng zusammengehören. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/news/ausstellung-faszination-kathedrale))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Domplatz
Die Lage am Domplatz 2 ist für die Orientierung ein großer Vorteil, denn Museum St. Ulrich liegt mitten im historischen Zentrum von Regensburg und direkt im Umfeld des Domensembles. Wer mit dem Auto anreist, sollte allerdings die enge Altstadtlogik berücksichtigen: Der sinnvollste Ansatz ist meist, in einem der städtischen Parkhäuser zu parken und den letzten Weg zu Fuß zurückzulegen. Die Stadt Regensburg nennt für die Innenstadt unter anderem das Parkhaus Dachauplatz, das rund um die Uhr geöffnet ist; zusätzlich gibt es mit dem P+R Parkplatz West eine Park-and-Ride-Option, bei der das Parkticket zugleich als Busticket in die Innenstadt genutzt werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn man den Altstadtverkehr vermeiden und den Kulturspaziergang stressfrei beginnen möchte. Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen ist außerdem wichtig, dass der städtische Barrierefrei-Ratgeber für das Diözesanmuseum St. Ulrich einen ebenerdigen Eingang nennt, zugleich aber auf mehrere Stufen abwärts hinweist und einen künftig geplanten Lift erwähnt. Die Aussage zeigt, dass der Standort architektonisch anspruchsvoll bleibt und sich im Rahmen der Neuaufstellung weiter entwickelt. Genau deshalb lohnt sich vor dem Besuch immer ein Blick auf die aktuellen Hinweise, besonders wenn man mit Gruppen, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität unterwegs ist. In Kombination mit der zentralen Lage am Domplatz ergeben sich dennoch klare Vorteile: Wer ohnehin den Dom, den Domschatz oder weitere Altstadtziele besuchen will, kann St. Ulrich sehr gut in eine Route einbauen. Das spart Wege, macht den Tag kompakt und passt perfekt zu einem Regensburg-Besuch, der sich auf die UNESCO-Altstadt und ihre Kulturorte konzentriert. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/parken/parkhaus-dachauplatz?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Eintritt & Führungen
Bei den Öffnungszeiten ist es wichtig, zwischen der langfristigen musealen Neuausrichtung und dem aktuellen Ausstellungsbetrieb zu unterscheiden. Die offizielle Museumsseite nennt für die Ausstellung Faszination Kathedrale Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr, freitags bis 20 Uhr. Zugleich ist der Eintritt frei, was den Besuch besonders niederschwellig macht. Für die Planung bedeutet das: Auch ein kurzer Abstecher am Nachmittag oder ein späterer Besuch am Freitagabend kann sich lohnen, weil die verlängerten Zeiten mehr Spielraum für eine entspannte Besichtigung geben. Wer tiefer einsteigen möchte, findet auf der Tourismusseite und bei den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg weitere Hinweise zu Führungen und Vermittlungsangeboten. Genannt werden Gruppenführungen nach Vereinbarung in Deutsch und Fremdsprachen, museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche, Kindergeburtstage im Museum, Schulklassen und Kindergruppen, monatliche Familienführungen sowie Führungen für Seniorinnen und Senioren am ersten Dienstag des Monats. Das ist für SEO und für reale Besucherfragen relevant, weil die Suche nach Programm, Tickets, Führungen und Öffnungszeiten häufig zusammen auftritt. Hinzu kommt, dass St. Ulrich nicht nur ein Ort für Kunstliebhaber ist, sondern auch für Bildung und Familienbesuche gedacht wird. Genau diese Mischung aus sakralem Raum, musealer Vermittlung und aktueller Ausstellung macht den Standort so vielseitig. Wenn Sie also ein möglichst kompaktes, aber inhaltlich starkes Kulturprogramm suchen, bietet St. Ulrich einen hohen Mehrwert: freie Ausstellung, kurze Wege, historische Substanz und ein Besuchsrahmen, der sowohl spontane als auch geplante Besuche unterstützt. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/news/ausstellung-faszination-kathedrale))
Kunstquartier am Dom und die Zukunft des Standorts
Für die langfristige Perspektive ist Museum St. Ulrich ein besonders spannender Standort, weil sich hier die Zukunft des Bistumsmuseums und die historische Substanz gegenseitig verstärken. Die offizielle Darstellung des Bistums spricht von Restaurierungsmaßnahmen und einer musealen Neukonzeption, die St. Ulrich vorübergehend verändert, zugleich aber aufwertet. Für 2027 ist angekündigt, dass St. Ulrich als einer von sechs Standorten des neuen Kunstquartiers am Dom eröffnet werden soll. Das ist mehr als ein bloßes Etikett: Es zeigt, dass der Ort künftig noch stärker als Teil eines größeren kulturhistorischen Ensembles verstanden wird. Zusammen mit Domschatz, Domkreuzgang, document Niedermünster und weiteren Stationen entsteht rund um die Kathedrale ein dichtes Netz aus Kunst, Geschichte und sakralem Raum. Für Besucher bedeutet das, dass der Regensburger Domplatz nicht nur eine Einzelattraktion besitzt, sondern ein kuratiertes Kulturviertel, in dem sich mehrere Perspektiven ergänzen. Gerade deshalb ist das Suchinteresse nach Museum St. Ulrich oft breiter als eine simple Ortsanfrage: Wer nach Fotos, Öffnungszeiten, Parken oder Sitz im Altstadtgefüge sucht, interessiert sich meist auch für die Rolle des Hauses im größeren Regensburger Zusammenhang. St. Ulrich erfüllt diese Erwartung sehr gut, weil der Bau selbst Geschichte erzählt und die wechselnden Ausstellungen diese Geschichte immer wieder neu lesen. Der Standort bleibt damit ein Musterbeispiel dafür, wie ein mittelalterlicher Sakralraum im 21. Jahrhundert kulturell sinnvoll weiterentwickelt werden kann, ohne seine Authentizität zu verlieren. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/kunst-kultur/dioezeanmuseen/st-ulrich))
Quellen:
Museum St. Ulrich | Ausstellung & Öffnungszeiten
Wenn Sie nach Museum St. Ulrich in Regensburg suchen, geht es um die frühgotische Museumskirche am Domplatz 2, nicht um die gleichnamigen Orte in Südtirol oder Gröden. Der Standort verbindet mittelalterliche Baukunst mit wechselnden Ausstellungen und ist gerade im Sommer 2026 besonders spannend, weil die Schau Faszination Kathedrale den Dom St. Peter aus zeitgenössischer Perspektive neu lesbar macht. So entsteht ein Ort, an dem Geschichte, Kunst, Spiritualität und die unmittelbare Nähe zum Regensburger Domplatz zusammenkommen. Für Besucherinnen und Besucher ist das attraktiv, weil sich hier eine kompakte Kulturroute ergibt: Dom, Domschatz, Altstadt und Museum liegen nah beieinander und lassen sich gut an einem Tag verbinden. Das macht St. Ulrich nicht nur zu einer Sehenswürdigkeit, sondern zu einem atmosphärischen Erlebnisraum mit starkem Bezug zur Stadtgeschichte und zur Gegenwartskunst. ([bistumsmuseen-regensburg.de](https://www.bistumsmuseen-regensburg.de/museen/st-ulrich.html))
Geschichte und Bedeutung des Museum St. Ulrich in Regensburg
Die Geschichte von St. Ulrich beginnt in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts: Zwischen 1220 und 1230 wurde das Gebäude als herzogliche Palastkapelle errichtet, und spätestens um 1240 dürfte es die Funktion einer Dompfarrkirche übernommen haben. Damit steht der Bau an einem Schlüsselpunkt der Regensburger Stadt- und Kirchengeschichte, denn er verbindet höfische Repräsentation, liturgische Nutzung und die frühe Verbreitung gotischer Formen in Süddeutschland. Besonders bemerkenswert ist, dass die Architektur nicht als lokale Sonderform entstand, sondern unmittelbar aus Frankreich importierte Formen aufgriff; als Vorbilder werden die Kathedralen von Paris und Laon genannt. Genau das macht St. Ulrich für Architekturinteressierte so wertvoll: Hier lässt sich beobachten, wie die Gotik im deutschen Raum Fuß fasste und welche künstlerische Qualität schon früh erreicht wurde. Die Kirche gilt deshalb als eines der ältesten Bauwerke der Gotik in Deutschland und ist zugleich eng mit dem Domensemble verbunden, das den gesamten Platz prägt. Seit 1986 wurden in St. Ulrich die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg präsentiert, und nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wurde der Ort 2018 neu eröffnet. Diese Verbindung aus bauhistorischer Echtheit, musealer Nutzung und kirchlichem Kontext erklärt, warum St. Ulrich weit mehr ist als ein einfacher Ausstellungsraum: Das Gebäude selbst ist ein Exponat, dessen Geschichte man beim Betreten unmittelbar spürt. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/kunst-kultur/dioezeanmuseen/st-ulrich))
Architektur, Ausmalung und Kunstwerke im Museum St. Ulrich
Wer St. Ulrich betritt, erlebt eine Architektur, die schon im Detail außergewöhnlich ist. Die Westwand mit ihrer prächtigen Fensterrose zieht den Blick sofort nach oben, während die fantasievoll gestalteten Kapitelle und Schlusssteine die Handschrift der Bauzeit sichtbar machen. Im Obergeschoss wirkt die Gestaltung fast schwerelos, obwohl die Struktur aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt. Hinzu kommen Freskenreste, die von der ursprünglichen Wandmalerei um 1240 zeugen, sowie die reiche Ausmalung des Innenraums mit Blattranken, Blumen, Apostelfiguren und biblischen Szenen aus dem Jahr 1571. Ergänzt wird das Ganze durch farbige Gewölbemalereien aus dem späten 16. Jahrhundert. Genau dieser Schichtenreichtum ist ein zentraler Reiz des Ortes: St. Ulrich zeigt nicht nur eine Architekturform, sondern mehrere Zeitebenen, die ineinander greifen und den Raum zu einem anschaulichen Geschichtsbuch machen. Auch die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg haben diesen Charakter genutzt und in St. Ulrich Werke aus vielen Jahrhunderten präsentiert, darunter mittelalterliche Goldschmiedekunst, Skulpturen, Gemälde und zeitgenössische Positionen. Zu den im offiziellen Bestand genannten Stücken gehören unter anderem ein romanischer Christuskopf, ein Goldschmiedewerk wie der sogenannte Stab des hl. Emmeram, eine Darstellung der Auferstehung Christi, das Minnekästchen aus dem 14. Jahrhundert oder das verhüllte Kreuz von Rudolf Koller. Seit dem Sommer 2023 kamen außerdem acht expressive Glasfenster von Markus Lüpertz hinzu, die die Ost- und Westfassade der Museumskirche prägen. Dadurch wird die frühgotische Hülle nicht museal eingefroren, sondern in einen lebendigen Dialog mit moderner Kunst gesetzt. Genau das unterscheidet St. Ulrich von vielen anderen historischen Orten: Hier geht es nicht um eine reine Bewahrung der Vergangenheit, sondern um einen spürbaren Austausch zwischen Bau, Bild und Gegenwart. ([bistumsmuseen-regensburg.de](https://www.bistumsmuseen-regensburg.de/museen/st-ulrich.html))
Aktuelle Ausstellung Faszination Kathedrale und Veranstaltungen
Die aktuell wichtigste Suchintention rund um Museum St. Ulrich betrifft die Ausstellung Faszination Kathedrale. Sie wurde zum 750. Jubiläum des gotischen Doms St. Peter eröffnet und zeigt, wie unterschiedlich und zugleich kontinuierlich der Regensburger Dom über die Zeit als Inspirationsquelle wirkte. Inhaltlich schlägt die Schau einen weiten Bogen: Sie verbindet neu geschaffene Auftragsarbeiten junger Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren mit Werken, die teilweise bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückreichen. Im Zentrum stehen vier eigens für das Projekt entwickelte Positionen von Paula Dischinger, Valentin Goppel, Tanja Riebel und Koloman Wagner, die Malerei, Fotografie, Installation und skulpturale Setzungen einsetzen, um Raum, Licht, Spiritualität und Symbolik der Kathedrale neu zu deuten. Ergänzt wird das durch Arbeiten aus privaten Leihgaben und aus den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, unter anderem von Stefan Bircheneder, Ottmar Hörl, Ursula Jüngst, Rita Karrer, Jörg Schemmann und Willi Ulfig. Für Besucher ist das deshalb interessant, weil hier nicht nur die Kathedrale erklärt wird, sondern weil der Dom als lebendiger Resonanzraum erfahrbar wird. Die Ausstellung findet in der frühgotischen Museumskirche St. Ulrich statt, also an einem Ort, dessen architektonische Nähe zum Dom die Wirkung noch verstärkt. Praktisch ist auch der Besuchsrahmen: Faszination Kathedrale läuft vom 25. Juni bis 16. August 2026, ist täglich von 11 bis 17 Uhr und freitags bis 20 Uhr geöffnet, und der Eintritt ist frei. Begleitend gibt es Künstlergespräche, Führungen auch in englischer Sprache, Kuratorenführungen sowie museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche. Auf der Museumsseite werden außerdem spezielle Expertenführungen und kostenlose musikalische Nachmittagsangebote erwähnt. Damit wird der Standort gerade nicht als stilles Schaudepot wahrgenommen, sondern als Ort, an dem Ausstellungen, Vermittlung und Erleben eng zusammengehören. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/news/ausstellung-faszination-kathedrale))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Domplatz
Die Lage am Domplatz 2 ist für die Orientierung ein großer Vorteil, denn Museum St. Ulrich liegt mitten im historischen Zentrum von Regensburg und direkt im Umfeld des Domensembles. Wer mit dem Auto anreist, sollte allerdings die enge Altstadtlogik berücksichtigen: Der sinnvollste Ansatz ist meist, in einem der städtischen Parkhäuser zu parken und den letzten Weg zu Fuß zurückzulegen. Die Stadt Regensburg nennt für die Innenstadt unter anderem das Parkhaus Dachauplatz, das rund um die Uhr geöffnet ist; zusätzlich gibt es mit dem P+R Parkplatz West eine Park-and-Ride-Option, bei der das Parkticket zugleich als Busticket in die Innenstadt genutzt werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn man den Altstadtverkehr vermeiden und den Kulturspaziergang stressfrei beginnen möchte. Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen ist außerdem wichtig, dass der städtische Barrierefrei-Ratgeber für das Diözesanmuseum St. Ulrich einen ebenerdigen Eingang nennt, zugleich aber auf mehrere Stufen abwärts hinweist und einen künftig geplanten Lift erwähnt. Die Aussage zeigt, dass der Standort architektonisch anspruchsvoll bleibt und sich im Rahmen der Neuaufstellung weiter entwickelt. Genau deshalb lohnt sich vor dem Besuch immer ein Blick auf die aktuellen Hinweise, besonders wenn man mit Gruppen, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität unterwegs ist. In Kombination mit der zentralen Lage am Domplatz ergeben sich dennoch klare Vorteile: Wer ohnehin den Dom, den Domschatz oder weitere Altstadtziele besuchen will, kann St. Ulrich sehr gut in eine Route einbauen. Das spart Wege, macht den Tag kompakt und passt perfekt zu einem Regensburg-Besuch, der sich auf die UNESCO-Altstadt und ihre Kulturorte konzentriert. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/parken/parkhaus-dachauplatz?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Eintritt & Führungen
Bei den Öffnungszeiten ist es wichtig, zwischen der langfristigen musealen Neuausrichtung und dem aktuellen Ausstellungsbetrieb zu unterscheiden. Die offizielle Museumsseite nennt für die Ausstellung Faszination Kathedrale Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr, freitags bis 20 Uhr. Zugleich ist der Eintritt frei, was den Besuch besonders niederschwellig macht. Für die Planung bedeutet das: Auch ein kurzer Abstecher am Nachmittag oder ein späterer Besuch am Freitagabend kann sich lohnen, weil die verlängerten Zeiten mehr Spielraum für eine entspannte Besichtigung geben. Wer tiefer einsteigen möchte, findet auf der Tourismusseite und bei den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg weitere Hinweise zu Führungen und Vermittlungsangeboten. Genannt werden Gruppenführungen nach Vereinbarung in Deutsch und Fremdsprachen, museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche, Kindergeburtstage im Museum, Schulklassen und Kindergruppen, monatliche Familienführungen sowie Führungen für Seniorinnen und Senioren am ersten Dienstag des Monats. Das ist für SEO und für reale Besucherfragen relevant, weil die Suche nach Programm, Tickets, Führungen und Öffnungszeiten häufig zusammen auftritt. Hinzu kommt, dass St. Ulrich nicht nur ein Ort für Kunstliebhaber ist, sondern auch für Bildung und Familienbesuche gedacht wird. Genau diese Mischung aus sakralem Raum, musealer Vermittlung und aktueller Ausstellung macht den Standort so vielseitig. Wenn Sie also ein möglichst kompaktes, aber inhaltlich starkes Kulturprogramm suchen, bietet St. Ulrich einen hohen Mehrwert: freie Ausstellung, kurze Wege, historische Substanz und ein Besuchsrahmen, der sowohl spontane als auch geplante Besuche unterstützt. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/news/ausstellung-faszination-kathedrale))
Kunstquartier am Dom und die Zukunft des Standorts
Für die langfristige Perspektive ist Museum St. Ulrich ein besonders spannender Standort, weil sich hier die Zukunft des Bistumsmuseums und die historische Substanz gegenseitig verstärken. Die offizielle Darstellung des Bistums spricht von Restaurierungsmaßnahmen und einer musealen Neukonzeption, die St. Ulrich vorübergehend verändert, zugleich aber aufwertet. Für 2027 ist angekündigt, dass St. Ulrich als einer von sechs Standorten des neuen Kunstquartiers am Dom eröffnet werden soll. Das ist mehr als ein bloßes Etikett: Es zeigt, dass der Ort künftig noch stärker als Teil eines größeren kulturhistorischen Ensembles verstanden wird. Zusammen mit Domschatz, Domkreuzgang, document Niedermünster und weiteren Stationen entsteht rund um die Kathedrale ein dichtes Netz aus Kunst, Geschichte und sakralem Raum. Für Besucher bedeutet das, dass der Regensburger Domplatz nicht nur eine Einzelattraktion besitzt, sondern ein kuratiertes Kulturviertel, in dem sich mehrere Perspektiven ergänzen. Gerade deshalb ist das Suchinteresse nach Museum St. Ulrich oft breiter als eine simple Ortsanfrage: Wer nach Fotos, Öffnungszeiten, Parken oder Sitz im Altstadtgefüge sucht, interessiert sich meist auch für die Rolle des Hauses im größeren Regensburger Zusammenhang. St. Ulrich erfüllt diese Erwartung sehr gut, weil der Bau selbst Geschichte erzählt und die wechselnden Ausstellungen diese Geschichte immer wieder neu lesen. Der Standort bleibt damit ein Musterbeispiel dafür, wie ein mittelalterlicher Sakralraum im 21. Jahrhundert kulturell sinnvoll weiterentwickelt werden kann, ohne seine Authentizität zu verlieren. ([bistum-regensburg.de](https://bistum-regensburg.de/kunst-kultur/dioezeanmuseen/st-ulrich))
Quellen:
Bevorstehende Veranstaltungen

Farbfunkeln in St. Ulrich
Besuchen Sie die familienfreundliche Führung im Museum St. Ulrich und lassen Sie Ihre Kinder spielerisch Kunst und Architektur entdecken.

Blaupause: Kinderführung um den Dom
Erleben Sie eine kindgerechte Führung um den Regensburger Dom mit anschließendem Kreativworkshop. Für Kinder ab 9 Jahren geeignet.
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Svetlana Margetová
6. Juni 2025
Schöner Ort und Architektur, große bequeme Straßen
Ranganathan Hariharan
7. Juni 2019
Es gibt hier keine permanente Ausstellung von Gegenständen. Sie bieten Raum für verschiedene Leute, um Gegenstände basierend auf bestimmten Themen von Zeit zu Zeit auszustellen.
Jiří Vršata
22. Oktober 2017
Schön
Ralf Pupkes
28. November 2022
Wir waren hier und haben uns Genesis, die multimediale Licht- und Videoshow angeschaut. Hierbei wurden eindrucksvolle Animationen im ganzen Kirchenschiff an die Wände produziert, begleitet von musikalischen Klängen. Als Sitzmöglichkeit boten sich Stühle, aber auch Sitzsäcke an. Beim letzteren konnte man z.B. liegend das Ganze auf sich wirken lassen.
* aya
24. Juli 2024
2024/7/5 Freitag gegen 11:00 Uhr Eine Kirche, die auch Kunstausstellungen veranstaltet Wände und Decken sind mit schicken Pflanzenbildern bemalt, eine mysteriöse Atmosphäre *************** 【Diözesanmuseum St. Ulrich】 ・Kostenlos ***************
