
Am Ölberg 1, Regensburg
Am Ölberg 1, 93047 Regensburg, Germany
Trinity Church Regensburg | Turm & Bachorgel
Die Trinity Church in Regensburg, die vor Ort als Dreieinigkeitskirche bekannt ist, gehört zu den eindrucksvollsten evangelischen Kirchenbauten in der Altstadt. Sie liegt am Ölberg 1, eingebettet in ein historisches Umfeld, das von Glaubensgeschichte, Stadtgeschichte und lebendiger Gegenwart geprägt ist. Als erster originär protestantischer Kirchenneubau Süddeutschlands steht sie für ein reformatorisches Raumverständnis, das bis heute in der Architektur spürbar bleibt. Wer die Kirche besucht, erlebt keinen beliebigen Sakralraum, sondern ein gewachsenes Ensemble aus Kirche, Turm, Orgel und Gesandtenfriedhof, das seit Jahrhunderten die Stadt prägt. Der Bau entstand in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, blieb in seiner Grundgestalt weitgehend erhalten und wurde in den letzten Jahren behutsam restauriert. Gerade diese Mischung aus Authentizität, Weite und historischer Tiefe macht die Dreieinigkeitskirche zu einem Ort, den man nicht nur anschaut, sondern mit allen Sinnen aufnimmt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Geschichte der Dreieinigkeitskirche in Regensburg
Die Geschichte der Dreieinigkeitskirche beginnt in einer Zeit religiöser Spannung und städtischer Umbrüche. Mit der Einführung der Reformation im Jahr 1542 wurde Regensburg evangelisch geprägt, doch die Gemeinde verfügte zunächst nur über wenige Gottesdienstorte. Als sich die konfessionellen und politischen Verhältnisse verschärften und 1628 insbesondere der Verlust der Dominikanerkirche hinzukam, entstand ein akuter Raummangel. Zusätzlich wuchs die evangelische Gemeinde durch Glaubensflüchtlinge aus der Oberpfalz und aus Österreich. Im Februar 1627 entschloss man sich zum Bau einer neuen Kirche; noch im selben Jahr begann die Ausführung. Bereits Ende 1631 war das Gebäude fertiggestellt. Diese Datierung zeigt, mit welcher Geschwindigkeit die Stadtgemeinde damals handelte, obwohl das Vorhaben mitten in eine unsichere Kriegszeit fiel. Die Dreieinigkeitskirche wurde damit nicht nur zu einem Gotteshaus, sondern zu einem sichtbaren Zeichen konfessioneller Selbstbehauptung in der Stadt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Architektonisch war der Neubau für Süddeutschland außergewöhnlich. Die Kirche wurde als heller, säulenloser Saalbau geplant, sodass von allen Plätzen aus der freie Blick auf Kanzel und Altar möglich ist. Genau darin liegt das reformatorische Programm des Gebäudes: Predigt und Wort stehen im Mittelpunkt, nicht eine räumliche Hierarchie mit verdeckten Sichtachsen. Auch die umlaufenden Holzemporen sind Teil dieses Konzepts. Sie werden nicht von senkrechten Innenstützen getragen, sondern schräg in den Außenmauern verankert. Damit entstand ein leichter, innovativer Kirchenraum, der in der damaligen Baupraxis als fortschrittlich gelten konnte. Von außen wirkte die Kirche zunächst trutzig und wehrhaft, fast wie eine Burg. Im Inneren überraschte sie dagegen mit Helligkeit, Weite und Klarheit. Diese Spannung zwischen äußerer Strenge und innerer Offenheit gehört bis heute zu den größten Reizen des Bauwerks und erklärt, warum die Dreieinigkeitskirche nicht nur für Gläubige, sondern auch für Architekturinteressierte und Stadtbesucher spannend ist. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Zur Baugeschichte gehört auch, dass nicht alle Teile sofort vollständig abgeschlossen werden konnten. Der Südturm und die angrenzende Sakristei wurden zunächst nur provisorisch fertiggestellt, weil die Stadtkasse im Jahr 1632 durch bayerische Truppen geplündert worden war. Diese historische Episode macht deutlich, unter welchen Bedingungen die Gemeinde damals bauen musste. Trotz dieser Widrigkeiten blieb das Ergebnis bemerkenswert: Die Kirche wurde zu einem der ersten evangelisch-lutherischen Neubauten in Bayern und prägte die protestantische Stadtkultur nachhaltig. Spätere Veränderungen fielen vergleichsweise zurückhaltend aus, sodass der ursprüngliche Charakter erstaunlich gut erhalten blieb. Genau deshalb wird die Dreieinigkeitskirche heute als eine Kirche wahrgenommen, die Geschichte nicht nur erzählt, sondern in ihren Proportionen, Materialien und Blickachsen unmittelbar erfahrbar macht. Wer den Raum betritt, erlebt fast denselben Grundgedanken, der die Gemeinde schon im 17. Jahrhundert leitete: gemeinsames Hören, gemeinsames Sehen und eine Architektur, die Gemeinschaft sichtbar macht. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Raumwirkung, Sitzplätze und architektonische Besonderheiten
Die Dreieinigkeitskirche ist nicht nur historisch bedeutend, sondern auch räumlich eindrucksvoll. Regensburg Tourismus beschreibt sie als frühbarocke Saalkirche mit mehr als 1.000 Sitzplätzen. Das ist für eine evangelische Stadtkirche inmitten der Altstadt bemerkenswert und zeigt, wie stark die Kirche von Anfang an auf eine größere Gemeinde ausgelegt war. Der Innenraum wurde als offener Saal konzipiert, der ohne störende Säulen auskommt. So entstehen klare Sichtbeziehungen und eine besondere, fast gemeinschaftliche Atmosphäre. Der Kirchenraum wirkt dadurch weit, übersichtlich und zugleich konzentriert. Wer in der Mitte oder an der Seite sitzt, sieht gleichermaßen gut zum Altar und zur Kanzel. Dieses Konzept ist nicht nur liturgisch sinnvoll, sondern auch architektonisch elegant. Es macht die Dreieinigkeitskirche zu einem Bau, der seinen Zweck nicht versteckt, sondern bewusst in Form und Raum übersetzt. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Auch in der Tragstruktur zeigt die Kirche ihre Besonderheit. Das Tonnengewölbe des Kirchenschiffs ist im Dachstuhl aufgehängt und rückverankert. Die gesamte Last des Daches ruht auf den Außenmauern, was für die damalige Zeit eine innovative Leichtbauidee war. Diese Konstruktion ermöglichte den großen, ununterbrochenen Innenraum und verlieh der Kirche ihre charakteristische Großzügigkeit. Für Besucher ist das nicht nur ein technisches Detail, sondern ein Teil des Gesamterlebnisses: Der Raum erscheint leicht, beinahe schwebend, obwohl er aus massiven historischen Bauteilen besteht. Zusammen mit den umlaufenden Emporen und den Rundbogenfenstern entsteht ein Ensemble, das hell, ruhig und gleichzeitig repräsentativ wirkt. Die Kirche ist dadurch gleichermaßen Sakralraum, Denkmal und Veranstaltungsort. Gottesdienste, Musik und Führungen profitieren von dieser offenen Struktur, weil Sprache und Klang sich im Raum gut entfalten können. Das erklärt auch, warum die Dreieinigkeitskirche bis heute ein Ort ist, der für Andacht ebenso geeignet ist wie für kulturelle Nutzung. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Zu den wichtigen Ausstattungsmerkmalen gehören Altar, Kanzel und Oratorium. Die Gemeinde beschreibt den Altar von 1637 als Träger zentraler Szenen wie Abendmahl und Taufe. Die Kanzel ist mit einer Taube geschmückt, einem Zeichen des Heiligen Geistes. Das Gestühl wiederum spiegelt die damalige Gesellschaftsordnung, weil Bürger, Magistratsmitglieder und Reichstagsgesandte eigene Plätze hatten. Auch Oratorien für hochrangige Personen wurden eingerichtet. Diese Ausstattung ist weit mehr als Dekor: Sie erzählt, wie die Kirche sozial organisiert war und welche Gruppen hier Platz fanden. Besonders interessant ist, dass die Innenrenovierung zwischen 2009 und 2013 diesen historischen Charakter nicht zerstört, sondern gesichert hat. Dabei wurden unter anderem die statische Sicherheit der Emporen, Wasserschäden, Stuck, Farbflächen und die elektrischen Anlagen erneuert. Dadurch bleibt der historische Eindruck erhalten, ohne auf zeitgemäße Sicherheit und Nutzung verzichten zu müssen. Die Dreieinigkeitskirche ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, wie Denkmalschutz und moderne Nutzung zusammengehen können. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Turm, Öffnungszeiten und Eintritt
Ein Höhepunkt für viele Besucher ist der Nordturm der Dreieinigkeitskirche. Laut Gemeinde bildet er zusammen mit einigen Exponaten auf der Westempore ein kleines Museum zur Geschichte und Bedeutung der Kirche. Im Sommerhalbjahr kann man den achtstöckigen Turm besteigen und vom Umgang aus auf die Regensburger Altstadt, den Dom und weit ins Hinterland blicken. Der Turm ist damit nicht nur Aussichtspunkt, sondern auch Lernort. Wer hinaufsteigt, erlebt die Stadt aus einer Perspektive, die in Regensburg besonders selten ist. Der Blick über Dächer, Türme und Gassen macht deutlich, wie eng die Kirche mit dem Stadtraum verbunden ist. Für viele Gäste ist das Panorama einer der Gründe, die Dreieinigkeitskirche gezielt zu besuchen. Gerade weil der Turm nicht ganzjährig offen ist, hat ein Besuch in der Saison einen besonderen Reiz. Er verbindet Aussicht, Geschichte und das Gefühl, einen Teil der Stadt von oben zu lesen. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Die Öffnungszeiten sind klar geregelt, sollten aber vor dem Besuch dennoch geprüft werden, weil kirchliche Veranstaltungen zu befristeten Schließungen führen können. Laut Gemeinde ist der Turm im Sommerhalbjahr vom letzten März-Wochenende bis zum letzten Oktober-Wochenende geöffnet, üblicherweise dienstags bis sonntags von 12:00 bis 18:00 Uhr. Eine andere aktuelle Gemeindeseite nennt für die Kirche selbst im Sommer Besuchszeiten von Mittwoch bis Sonntag zwischen 12:00 und 18:00 Uhr. Für die Planung ist wichtig: Im Winter ist der Turm geschlossen. Wer also die Aussicht und das kleine Museum erleben möchte, sollte den Besuch bewusst in die warme Jahreszeit legen. Das hilft auch bei der Orientierung in der Altstadt, weil der Weg zum Turm dann oft mit einem entspannten Stadtrundgang verbunden werden kann. Besonders angenehm ist der Besuch an Tagen ohne größere Veranstaltungen, weil der Aufstieg dann ruhiger und die Sicht ungestörter ist. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Auch die Eintrittspreise sind transparent: Der Turm kostet regulär 3 Euro, ermäßigt 2 Euro und für Familien 5 Euro. Der gesamte Eintritt kommt dem Bauunterhalt zugute. Das ist ein wichtiges Detail, weil der Besuch so direkt zur Erhaltung des Denkmals beiträgt. Für Gruppen bietet das Pfarramt auf Anfrage Führungen an, wenn diese rechtzeitig, mindestens eine Woche vorher, vereinbart werden. Dadurch wird aus einer einfachen Turmbesteigung schnell ein kulturhistorischer Rundgang. Gerade Gruppen profitieren davon, weil die Geschichte der Kirche, des Turms und des protestantischen Regensburgs so zusammenhängend erzählt werden kann. Für Einzelbesucher lohnt sich vor allem der Blick auf die Umgebung: Von oben erkennt man, wie eng die Dreieinigkeitskirche mit der Altstadtstruktur verzahnt ist. Der Turm macht damit sichtbar, was die Kirche im Inneren schon architektonisch zeigt: Offenheit, Übersicht und eine starke Verbindung zwischen Bauwerk und Stadt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Bachorgel, Gottesdienste und Konzerte
Die Bachorgel ist eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der Dreieinigkeitskirche. Nach der Innenrenovierung wurde das neue Orgelwerk von Hendrik Ahrend im Frühjahr 2020 eingebaut und am 27. September 2020 feierlich eingeweiht. Die Gesamtkosten betrugen rund 1,3 Millionen Euro, wobei laut Gemeinde noch ein Restbetrag offen ist. Für die Kirche ist die Orgel weit mehr als ein technisches Instrument: Sie ist Ausdruck eines musikalischen Profils, das die Dreieinigkeitskirche als Ort der Kirchenmusik ausweist. Schon im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine Orgel von Franz Jakob Späth. Von diesem älteren Instrument sind heute nur noch das historische Gehäuse und einige Pfeifen erhalten. Mit der neuen Bachorgel wurde also nicht einfach ersetzt, sondern eine historische Linie fortgesetzt und zugleich präzise neu ausgerichtet. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Besonders bemerkenswert sind die klanglichen und baulichen Daten des heutigen Instruments. Die neue Bachorgel verfügt über 30 Register und etwa 2.500 Pfeifen. Sie wurde nach einem thüringisch-mitteldeutschen Vorbild konzipiert, weil die Gemeinde damit die Musik Johann Sebastian Bachs angemessen darstellen wollte. Genau hier zeigt sich der kulturelle Anspruch des Hauses: Die Dreieinigkeitskirche soll nicht nur Kirchenmusik beherbergen, sondern sie in einer Form präsentieren, die dem historischen Repertoire gerecht wird. Der Raum selbst unterstützt das, weil er offen, hoch und klar strukturiert ist. Das schafft Bedingungen, unter denen Orgelklang nicht nur laut, sondern transparent und differenziert wirkt. Die Gemeinde betont außerdem, dass Regensburg als Stadt der Kirchenmusik und großer Orgeln verstanden werden kann. Im Zusammenspiel mit Dom, Alter Kapelle und weiteren Instrumenten entsteht hier ein musikalisches Umfeld, das in Deutschland einzigartig ist. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Die Kirche ist daher regelmäßig Bühne für Gottesdienste und Konzerte. Die Gemeindeseite verweist ausdrücklich auf viele Veranstaltungen, und auf der Orgelebene wird die Bachorgel als Ort für Konzerte und musikalische Programme beschrieben. Das passt zur historischen Identität des Gebäudes, denn der Kirchenraum wurde schon in der Planung so angelegt, dass Wort, Liturgie und Musik gut zusammenwirken können. Auch das ist ein Grund, warum Besucher die Dreieinigkeitskirche oft nicht nur als Sehenswürdigkeit, sondern als lebendigen Kulturort erleben. Die Orgel steht damit im Zentrum eines Nutzungskonzepts, das Tradition und Gegenwart verbindet. Wer eine Aufführung besucht, erlebt die Kirche in ihrer vielleicht eindrucksvollsten Form: als akustisch präzisen Raum, in dem Geschichte nicht stillsteht, sondern klingen darf. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Gesandtenfriedhof und das protestantische Erbe
Unmittelbar an der Süd- und Ostseite der Dreieinigkeitskirche liegt der Gesandtenfriedhof, ein Denkmal von europäischem Rang. Er ist die letzte Ruhestätte evangelischer Gesandter, also Botschafter und Abgeordneter der deutschen Reichsterritorien am Reichstag. Diese Versammlungen fanden in Regensburg in den Jahren 1640, 1654 und 1663 statt und gingen später in den sogenannten Immerwährenden Reichstag über, der bis 1806 tagte. Der Friedhof macht diese politische Geschichte sichtbar, denn er bewahrt eine Erinnerung an die Diplomatie des Alten Reiches. Für Besucher ist das besonders eindrucksvoll, weil der Ort nicht abstrakt wirkt, sondern unmittelbar mit der Kirche verbunden ist. Der Friedhof rahmt die Dreieinigkeitskirche und erweitert den Kirchenbesuch um eine historische Tiefendimension. Wer durch das Kirchenschiff weitergeht, tritt in einen Raum ein, in dem religiöse, politische und familiäre Geschichte eng miteinander verflochten sind. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Erhalten sind heute 24 meterhohe Wanddenkmäler und 32 Grabplatten. Die Beschreibungen der Gemeinde zeigen, dass es sich nicht um schlichte Grabzeichen handelt, sondern um repräsentative Erinnerungsorte mit lebensgroßen Standfiguren, Harnischen, Büsten, Totenköpfen und Engeln. Gerade diese Bildsprache macht den Gesandtenfriedhof einzigartig. Er ist nicht nur Friedhof, sondern ein steinernes Archiv politischer Macht, sozialer Stellung und persönlicher Schicksale. Die erhaltenen Denkmäler stammen aus der Zeit von 1633 bis 1805; das letzte Begräbnis fand 1805 statt. Schon 1835 wurde die Brunnenanlage abgebaut. Seit 2023 läuft eine umfassende Sanierung, die bis 2027 dauern soll und rund 2,6 Millionen Euro kostet. Die Maßnahme wird unter anderem als Beitrag zum Erhalt eines national wertvollen Kulturdenkmals verstanden. Für die Gemeinde und die Stadt ist das ein wichtiges Signal, weil es den historischen Ort langfristig sichert. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Auch touristisch ist der Gesandtenfriedhof von hoher Bedeutung. Die Gemeinde bietet auf Anfrage Führungen über den Friedhof und die Kirche an. Damit wird aus einem stillen Erinnerungsort ein erschlossener Lernort, an dem Besucher die Geschichte der protestantischen Minderheit in Regensburg nachvollziehen können. Dass der Friedhof die Kirche auf Süd- und Ostseite rahmt, ist dabei mehr als ein schönes Bild: Es zeigt, wie eng sakraler Raum und städtische Repräsentation zusammengehörten. Die Dreieinigkeitskirche ist also nicht isoliert zu betrachten, sondern als Mittelpunkt eines größeren historischen Ensembles. Wer die Stadtgeschichte verstehen möchte, findet hier einen Schlüsselort. Gerade im Zusammenspiel mit Turm und Orgel entsteht ein vielseitiges Bild von Regensburg, das weit über die reine Architekturbetrachtung hinausgeht. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit in der Altstadt
Die Dreieinigkeitskirche liegt sehr zentral in der Regensburger Altstadt und ist damit grundsätzlich gut zu Fuß erreichbar. Für Besucher mit Auto ist vor allem wichtig, dass die Stadt Regensburg die Altstadtparkhäuser weiterhin zugänglich hält. Genannt werden dabei insbesondere die Parkhäuser am Dachauplatz, Arnulfsplatz, Petersweg und Bismarckplatz. Das Parkhaus Dachauplatz ist 24 Stunden geöffnet, liegt in der Umweltzone und bietet eine direkte, zentrale Option für Altstadtbesuche. Wer also die Kirche, den Turm und den Gesandtenfriedhof an einem Tag erleben möchte, findet dort eine praktische Ausgangsbasis. Da die Altstadt derzeit schrittweise verkehrsberuhigt wird, ist es sinnvoll, die Anreise nicht spontan, sondern mit etwas Vorlauf zu planen. Für viele Gäste ist ohnehin der Fußweg durch die Altstadt Teil des Erlebnisses, weil die Umgebung mit ihren Gassen und historischen Fassaden bereits auf den Kirchenbesuch einstimmt. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/verkehrsberuhigung-altstadt))
Auch zur Barrierefreiheit gibt es konkrete Hinweise. In einem Regensburger Barrierefrei-Ratgeber ist für die Dreieinigkeitskirche ein Stufe am Westportal vermerkt; bei Bedarf kann eine mobile Rampe genutzt werden. Das ist für Besucher mit eingeschränkter Mobilität eine wichtige Information, weil sich der Zugang so besser einschätzen lässt. Gleichzeitig sollte man wissen, dass der historische Bau naturgemäß nicht vollständig barrierefrei wie ein modernes Veranstaltungsgebäude ist. Gerade deshalb ist es hilfreich, vor dem Besuch die aktuelle Situation zu prüfen, insbesondere wenn eine Gruppe oder eine Person mit speziellen Mobilitätsbedürfnissen anreist. Das Pfarramt ist über die Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche in der Pfarrergasse 5 erreichbar, und auf Anfrage werden auch Führungen organisiert. Für individuelle Planungen ist das besonders hilfreich, da sich so Besichtigungszeit, Gruppenführung und eventuelle Rampennutzung besser aufeinander abstimmen lassen. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/fm/RBG_INTER1S_VM.a.253.de/r_upload/ratgeber-regensburg-barrierefrei-2019.pdf))
Wer mit der Bahn oder zu Fuß unterwegs ist, kann die Lage der Kirche in der Altstadt besonders gut ausnutzen. Der Weg vom historischen Zentrum, von den zentralen Parkhäusern oder von einer Stadtrunde führt direkt in ein Umfeld, in dem die Dreieinigkeitskirche mit ihrem Turm und dem Gesandtenfriedhof sofort sichtbar wird. Für Besucher bietet sich deshalb eine Kombination aus Stadtspaziergang und Kirchenbesuch an. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch inhaltlich passend: Die Kirche ist ein Ort, an dem Stadt, Glaube, Musik und Erinnerung eng zusammenfinden. Genau diese Verbindung macht sie zu einem Ziel, das man nicht bloß abhakt, sondern in Ruhe erlebt. Mit der guten Erreichbarkeit, den klaren Öffnungszeiten des Turms und den nahegelegenen Parkmöglichkeiten bleibt die Trinity Church Regensburg sowohl für spontane Gäste als auch für bewusst geplante Kulturtrips attraktiv. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/verkehrsberuhigung-altstadt))
Quellen:
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Dreieinigkeitskirche
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Geschichte
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Turm der Dreieinigkeitskirche
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Bachorgel
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Gesandtenfriedhof
- Regensburg Tourismus GmbH - Dreieinigkeitskirche
- Stadt Regensburg - Verkehrsberuhigung Altstadt
- Stadt Regensburg - Parkhaus Dachauplatz
- Stadt Regensburg - Barrierefrei durch Regensburg
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Trinity Church Regensburg | Turm & Bachorgel
Die Trinity Church in Regensburg, die vor Ort als Dreieinigkeitskirche bekannt ist, gehört zu den eindrucksvollsten evangelischen Kirchenbauten in der Altstadt. Sie liegt am Ölberg 1, eingebettet in ein historisches Umfeld, das von Glaubensgeschichte, Stadtgeschichte und lebendiger Gegenwart geprägt ist. Als erster originär protestantischer Kirchenneubau Süddeutschlands steht sie für ein reformatorisches Raumverständnis, das bis heute in der Architektur spürbar bleibt. Wer die Kirche besucht, erlebt keinen beliebigen Sakralraum, sondern ein gewachsenes Ensemble aus Kirche, Turm, Orgel und Gesandtenfriedhof, das seit Jahrhunderten die Stadt prägt. Der Bau entstand in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, blieb in seiner Grundgestalt weitgehend erhalten und wurde in den letzten Jahren behutsam restauriert. Gerade diese Mischung aus Authentizität, Weite und historischer Tiefe macht die Dreieinigkeitskirche zu einem Ort, den man nicht nur anschaut, sondern mit allen Sinnen aufnimmt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Geschichte der Dreieinigkeitskirche in Regensburg
Die Geschichte der Dreieinigkeitskirche beginnt in einer Zeit religiöser Spannung und städtischer Umbrüche. Mit der Einführung der Reformation im Jahr 1542 wurde Regensburg evangelisch geprägt, doch die Gemeinde verfügte zunächst nur über wenige Gottesdienstorte. Als sich die konfessionellen und politischen Verhältnisse verschärften und 1628 insbesondere der Verlust der Dominikanerkirche hinzukam, entstand ein akuter Raummangel. Zusätzlich wuchs die evangelische Gemeinde durch Glaubensflüchtlinge aus der Oberpfalz und aus Österreich. Im Februar 1627 entschloss man sich zum Bau einer neuen Kirche; noch im selben Jahr begann die Ausführung. Bereits Ende 1631 war das Gebäude fertiggestellt. Diese Datierung zeigt, mit welcher Geschwindigkeit die Stadtgemeinde damals handelte, obwohl das Vorhaben mitten in eine unsichere Kriegszeit fiel. Die Dreieinigkeitskirche wurde damit nicht nur zu einem Gotteshaus, sondern zu einem sichtbaren Zeichen konfessioneller Selbstbehauptung in der Stadt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Architektonisch war der Neubau für Süddeutschland außergewöhnlich. Die Kirche wurde als heller, säulenloser Saalbau geplant, sodass von allen Plätzen aus der freie Blick auf Kanzel und Altar möglich ist. Genau darin liegt das reformatorische Programm des Gebäudes: Predigt und Wort stehen im Mittelpunkt, nicht eine räumliche Hierarchie mit verdeckten Sichtachsen. Auch die umlaufenden Holzemporen sind Teil dieses Konzepts. Sie werden nicht von senkrechten Innenstützen getragen, sondern schräg in den Außenmauern verankert. Damit entstand ein leichter, innovativer Kirchenraum, der in der damaligen Baupraxis als fortschrittlich gelten konnte. Von außen wirkte die Kirche zunächst trutzig und wehrhaft, fast wie eine Burg. Im Inneren überraschte sie dagegen mit Helligkeit, Weite und Klarheit. Diese Spannung zwischen äußerer Strenge und innerer Offenheit gehört bis heute zu den größten Reizen des Bauwerks und erklärt, warum die Dreieinigkeitskirche nicht nur für Gläubige, sondern auch für Architekturinteressierte und Stadtbesucher spannend ist. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Zur Baugeschichte gehört auch, dass nicht alle Teile sofort vollständig abgeschlossen werden konnten. Der Südturm und die angrenzende Sakristei wurden zunächst nur provisorisch fertiggestellt, weil die Stadtkasse im Jahr 1632 durch bayerische Truppen geplündert worden war. Diese historische Episode macht deutlich, unter welchen Bedingungen die Gemeinde damals bauen musste. Trotz dieser Widrigkeiten blieb das Ergebnis bemerkenswert: Die Kirche wurde zu einem der ersten evangelisch-lutherischen Neubauten in Bayern und prägte die protestantische Stadtkultur nachhaltig. Spätere Veränderungen fielen vergleichsweise zurückhaltend aus, sodass der ursprüngliche Charakter erstaunlich gut erhalten blieb. Genau deshalb wird die Dreieinigkeitskirche heute als eine Kirche wahrgenommen, die Geschichte nicht nur erzählt, sondern in ihren Proportionen, Materialien und Blickachsen unmittelbar erfahrbar macht. Wer den Raum betritt, erlebt fast denselben Grundgedanken, der die Gemeinde schon im 17. Jahrhundert leitete: gemeinsames Hören, gemeinsames Sehen und eine Architektur, die Gemeinschaft sichtbar macht. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Raumwirkung, Sitzplätze und architektonische Besonderheiten
Die Dreieinigkeitskirche ist nicht nur historisch bedeutend, sondern auch räumlich eindrucksvoll. Regensburg Tourismus beschreibt sie als frühbarocke Saalkirche mit mehr als 1.000 Sitzplätzen. Das ist für eine evangelische Stadtkirche inmitten der Altstadt bemerkenswert und zeigt, wie stark die Kirche von Anfang an auf eine größere Gemeinde ausgelegt war. Der Innenraum wurde als offener Saal konzipiert, der ohne störende Säulen auskommt. So entstehen klare Sichtbeziehungen und eine besondere, fast gemeinschaftliche Atmosphäre. Der Kirchenraum wirkt dadurch weit, übersichtlich und zugleich konzentriert. Wer in der Mitte oder an der Seite sitzt, sieht gleichermaßen gut zum Altar und zur Kanzel. Dieses Konzept ist nicht nur liturgisch sinnvoll, sondern auch architektonisch elegant. Es macht die Dreieinigkeitskirche zu einem Bau, der seinen Zweck nicht versteckt, sondern bewusst in Form und Raum übersetzt. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Auch in der Tragstruktur zeigt die Kirche ihre Besonderheit. Das Tonnengewölbe des Kirchenschiffs ist im Dachstuhl aufgehängt und rückverankert. Die gesamte Last des Daches ruht auf den Außenmauern, was für die damalige Zeit eine innovative Leichtbauidee war. Diese Konstruktion ermöglichte den großen, ununterbrochenen Innenraum und verlieh der Kirche ihre charakteristische Großzügigkeit. Für Besucher ist das nicht nur ein technisches Detail, sondern ein Teil des Gesamterlebnisses: Der Raum erscheint leicht, beinahe schwebend, obwohl er aus massiven historischen Bauteilen besteht. Zusammen mit den umlaufenden Emporen und den Rundbogenfenstern entsteht ein Ensemble, das hell, ruhig und gleichzeitig repräsentativ wirkt. Die Kirche ist dadurch gleichermaßen Sakralraum, Denkmal und Veranstaltungsort. Gottesdienste, Musik und Führungen profitieren von dieser offenen Struktur, weil Sprache und Klang sich im Raum gut entfalten können. Das erklärt auch, warum die Dreieinigkeitskirche bis heute ein Ort ist, der für Andacht ebenso geeignet ist wie für kulturelle Nutzung. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Zu den wichtigen Ausstattungsmerkmalen gehören Altar, Kanzel und Oratorium. Die Gemeinde beschreibt den Altar von 1637 als Träger zentraler Szenen wie Abendmahl und Taufe. Die Kanzel ist mit einer Taube geschmückt, einem Zeichen des Heiligen Geistes. Das Gestühl wiederum spiegelt die damalige Gesellschaftsordnung, weil Bürger, Magistratsmitglieder und Reichstagsgesandte eigene Plätze hatten. Auch Oratorien für hochrangige Personen wurden eingerichtet. Diese Ausstattung ist weit mehr als Dekor: Sie erzählt, wie die Kirche sozial organisiert war und welche Gruppen hier Platz fanden. Besonders interessant ist, dass die Innenrenovierung zwischen 2009 und 2013 diesen historischen Charakter nicht zerstört, sondern gesichert hat. Dabei wurden unter anderem die statische Sicherheit der Emporen, Wasserschäden, Stuck, Farbflächen und die elektrischen Anlagen erneuert. Dadurch bleibt der historische Eindruck erhalten, ohne auf zeitgemäße Sicherheit und Nutzung verzichten zu müssen. Die Dreieinigkeitskirche ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, wie Denkmalschutz und moderne Nutzung zusammengehen können. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Turm, Öffnungszeiten und Eintritt
Ein Höhepunkt für viele Besucher ist der Nordturm der Dreieinigkeitskirche. Laut Gemeinde bildet er zusammen mit einigen Exponaten auf der Westempore ein kleines Museum zur Geschichte und Bedeutung der Kirche. Im Sommerhalbjahr kann man den achtstöckigen Turm besteigen und vom Umgang aus auf die Regensburger Altstadt, den Dom und weit ins Hinterland blicken. Der Turm ist damit nicht nur Aussichtspunkt, sondern auch Lernort. Wer hinaufsteigt, erlebt die Stadt aus einer Perspektive, die in Regensburg besonders selten ist. Der Blick über Dächer, Türme und Gassen macht deutlich, wie eng die Kirche mit dem Stadtraum verbunden ist. Für viele Gäste ist das Panorama einer der Gründe, die Dreieinigkeitskirche gezielt zu besuchen. Gerade weil der Turm nicht ganzjährig offen ist, hat ein Besuch in der Saison einen besonderen Reiz. Er verbindet Aussicht, Geschichte und das Gefühl, einen Teil der Stadt von oben zu lesen. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Die Öffnungszeiten sind klar geregelt, sollten aber vor dem Besuch dennoch geprüft werden, weil kirchliche Veranstaltungen zu befristeten Schließungen führen können. Laut Gemeinde ist der Turm im Sommerhalbjahr vom letzten März-Wochenende bis zum letzten Oktober-Wochenende geöffnet, üblicherweise dienstags bis sonntags von 12:00 bis 18:00 Uhr. Eine andere aktuelle Gemeindeseite nennt für die Kirche selbst im Sommer Besuchszeiten von Mittwoch bis Sonntag zwischen 12:00 und 18:00 Uhr. Für die Planung ist wichtig: Im Winter ist der Turm geschlossen. Wer also die Aussicht und das kleine Museum erleben möchte, sollte den Besuch bewusst in die warme Jahreszeit legen. Das hilft auch bei der Orientierung in der Altstadt, weil der Weg zum Turm dann oft mit einem entspannten Stadtrundgang verbunden werden kann. Besonders angenehm ist der Besuch an Tagen ohne größere Veranstaltungen, weil der Aufstieg dann ruhiger und die Sicht ungestörter ist. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Auch die Eintrittspreise sind transparent: Der Turm kostet regulär 3 Euro, ermäßigt 2 Euro und für Familien 5 Euro. Der gesamte Eintritt kommt dem Bauunterhalt zugute. Das ist ein wichtiges Detail, weil der Besuch so direkt zur Erhaltung des Denkmals beiträgt. Für Gruppen bietet das Pfarramt auf Anfrage Führungen an, wenn diese rechtzeitig, mindestens eine Woche vorher, vereinbart werden. Dadurch wird aus einer einfachen Turmbesteigung schnell ein kulturhistorischer Rundgang. Gerade Gruppen profitieren davon, weil die Geschichte der Kirche, des Turms und des protestantischen Regensburgs so zusammenhängend erzählt werden kann. Für Einzelbesucher lohnt sich vor allem der Blick auf die Umgebung: Von oben erkennt man, wie eng die Dreieinigkeitskirche mit der Altstadtstruktur verzahnt ist. Der Turm macht damit sichtbar, was die Kirche im Inneren schon architektonisch zeigt: Offenheit, Übersicht und eine starke Verbindung zwischen Bauwerk und Stadt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Bachorgel, Gottesdienste und Konzerte
Die Bachorgel ist eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der Dreieinigkeitskirche. Nach der Innenrenovierung wurde das neue Orgelwerk von Hendrik Ahrend im Frühjahr 2020 eingebaut und am 27. September 2020 feierlich eingeweiht. Die Gesamtkosten betrugen rund 1,3 Millionen Euro, wobei laut Gemeinde noch ein Restbetrag offen ist. Für die Kirche ist die Orgel weit mehr als ein technisches Instrument: Sie ist Ausdruck eines musikalischen Profils, das die Dreieinigkeitskirche als Ort der Kirchenmusik ausweist. Schon im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine Orgel von Franz Jakob Späth. Von diesem älteren Instrument sind heute nur noch das historische Gehäuse und einige Pfeifen erhalten. Mit der neuen Bachorgel wurde also nicht einfach ersetzt, sondern eine historische Linie fortgesetzt und zugleich präzise neu ausgerichtet. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Besonders bemerkenswert sind die klanglichen und baulichen Daten des heutigen Instruments. Die neue Bachorgel verfügt über 30 Register und etwa 2.500 Pfeifen. Sie wurde nach einem thüringisch-mitteldeutschen Vorbild konzipiert, weil die Gemeinde damit die Musik Johann Sebastian Bachs angemessen darstellen wollte. Genau hier zeigt sich der kulturelle Anspruch des Hauses: Die Dreieinigkeitskirche soll nicht nur Kirchenmusik beherbergen, sondern sie in einer Form präsentieren, die dem historischen Repertoire gerecht wird. Der Raum selbst unterstützt das, weil er offen, hoch und klar strukturiert ist. Das schafft Bedingungen, unter denen Orgelklang nicht nur laut, sondern transparent und differenziert wirkt. Die Gemeinde betont außerdem, dass Regensburg als Stadt der Kirchenmusik und großer Orgeln verstanden werden kann. Im Zusammenspiel mit Dom, Alter Kapelle und weiteren Instrumenten entsteht hier ein musikalisches Umfeld, das in Deutschland einzigartig ist. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Die Kirche ist daher regelmäßig Bühne für Gottesdienste und Konzerte. Die Gemeindeseite verweist ausdrücklich auf viele Veranstaltungen, und auf der Orgelebene wird die Bachorgel als Ort für Konzerte und musikalische Programme beschrieben. Das passt zur historischen Identität des Gebäudes, denn der Kirchenraum wurde schon in der Planung so angelegt, dass Wort, Liturgie und Musik gut zusammenwirken können. Auch das ist ein Grund, warum Besucher die Dreieinigkeitskirche oft nicht nur als Sehenswürdigkeit, sondern als lebendigen Kulturort erleben. Die Orgel steht damit im Zentrum eines Nutzungskonzepts, das Tradition und Gegenwart verbindet. Wer eine Aufführung besucht, erlebt die Kirche in ihrer vielleicht eindrucksvollsten Form: als akustisch präzisen Raum, in dem Geschichte nicht stillsteht, sondern klingen darf. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Gesandtenfriedhof und das protestantische Erbe
Unmittelbar an der Süd- und Ostseite der Dreieinigkeitskirche liegt der Gesandtenfriedhof, ein Denkmal von europäischem Rang. Er ist die letzte Ruhestätte evangelischer Gesandter, also Botschafter und Abgeordneter der deutschen Reichsterritorien am Reichstag. Diese Versammlungen fanden in Regensburg in den Jahren 1640, 1654 und 1663 statt und gingen später in den sogenannten Immerwährenden Reichstag über, der bis 1806 tagte. Der Friedhof macht diese politische Geschichte sichtbar, denn er bewahrt eine Erinnerung an die Diplomatie des Alten Reiches. Für Besucher ist das besonders eindrucksvoll, weil der Ort nicht abstrakt wirkt, sondern unmittelbar mit der Kirche verbunden ist. Der Friedhof rahmt die Dreieinigkeitskirche und erweitert den Kirchenbesuch um eine historische Tiefendimension. Wer durch das Kirchenschiff weitergeht, tritt in einen Raum ein, in dem religiöse, politische und familiäre Geschichte eng miteinander verflochten sind. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Erhalten sind heute 24 meterhohe Wanddenkmäler und 32 Grabplatten. Die Beschreibungen der Gemeinde zeigen, dass es sich nicht um schlichte Grabzeichen handelt, sondern um repräsentative Erinnerungsorte mit lebensgroßen Standfiguren, Harnischen, Büsten, Totenköpfen und Engeln. Gerade diese Bildsprache macht den Gesandtenfriedhof einzigartig. Er ist nicht nur Friedhof, sondern ein steinernes Archiv politischer Macht, sozialer Stellung und persönlicher Schicksale. Die erhaltenen Denkmäler stammen aus der Zeit von 1633 bis 1805; das letzte Begräbnis fand 1805 statt. Schon 1835 wurde die Brunnenanlage abgebaut. Seit 2023 läuft eine umfassende Sanierung, die bis 2027 dauern soll und rund 2,6 Millionen Euro kostet. Die Maßnahme wird unter anderem als Beitrag zum Erhalt eines national wertvollen Kulturdenkmals verstanden. Für die Gemeinde und die Stadt ist das ein wichtiges Signal, weil es den historischen Ort langfristig sichert. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Auch touristisch ist der Gesandtenfriedhof von hoher Bedeutung. Die Gemeinde bietet auf Anfrage Führungen über den Friedhof und die Kirche an. Damit wird aus einem stillen Erinnerungsort ein erschlossener Lernort, an dem Besucher die Geschichte der protestantischen Minderheit in Regensburg nachvollziehen können. Dass der Friedhof die Kirche auf Süd- und Ostseite rahmt, ist dabei mehr als ein schönes Bild: Es zeigt, wie eng sakraler Raum und städtische Repräsentation zusammengehörten. Die Dreieinigkeitskirche ist also nicht isoliert zu betrachten, sondern als Mittelpunkt eines größeren historischen Ensembles. Wer die Stadtgeschichte verstehen möchte, findet hier einen Schlüsselort. Gerade im Zusammenspiel mit Turm und Orgel entsteht ein vielseitiges Bild von Regensburg, das weit über die reine Architekturbetrachtung hinausgeht. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit in der Altstadt
Die Dreieinigkeitskirche liegt sehr zentral in der Regensburger Altstadt und ist damit grundsätzlich gut zu Fuß erreichbar. Für Besucher mit Auto ist vor allem wichtig, dass die Stadt Regensburg die Altstadtparkhäuser weiterhin zugänglich hält. Genannt werden dabei insbesondere die Parkhäuser am Dachauplatz, Arnulfsplatz, Petersweg und Bismarckplatz. Das Parkhaus Dachauplatz ist 24 Stunden geöffnet, liegt in der Umweltzone und bietet eine direkte, zentrale Option für Altstadtbesuche. Wer also die Kirche, den Turm und den Gesandtenfriedhof an einem Tag erleben möchte, findet dort eine praktische Ausgangsbasis. Da die Altstadt derzeit schrittweise verkehrsberuhigt wird, ist es sinnvoll, die Anreise nicht spontan, sondern mit etwas Vorlauf zu planen. Für viele Gäste ist ohnehin der Fußweg durch die Altstadt Teil des Erlebnisses, weil die Umgebung mit ihren Gassen und historischen Fassaden bereits auf den Kirchenbesuch einstimmt. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/verkehrsberuhigung-altstadt))
Auch zur Barrierefreiheit gibt es konkrete Hinweise. In einem Regensburger Barrierefrei-Ratgeber ist für die Dreieinigkeitskirche ein Stufe am Westportal vermerkt; bei Bedarf kann eine mobile Rampe genutzt werden. Das ist für Besucher mit eingeschränkter Mobilität eine wichtige Information, weil sich der Zugang so besser einschätzen lässt. Gleichzeitig sollte man wissen, dass der historische Bau naturgemäß nicht vollständig barrierefrei wie ein modernes Veranstaltungsgebäude ist. Gerade deshalb ist es hilfreich, vor dem Besuch die aktuelle Situation zu prüfen, insbesondere wenn eine Gruppe oder eine Person mit speziellen Mobilitätsbedürfnissen anreist. Das Pfarramt ist über die Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche in der Pfarrergasse 5 erreichbar, und auf Anfrage werden auch Führungen organisiert. Für individuelle Planungen ist das besonders hilfreich, da sich so Besichtigungszeit, Gruppenführung und eventuelle Rampennutzung besser aufeinander abstimmen lassen. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/fm/RBG_INTER1S_VM.a.253.de/r_upload/ratgeber-regensburg-barrierefrei-2019.pdf))
Wer mit der Bahn oder zu Fuß unterwegs ist, kann die Lage der Kirche in der Altstadt besonders gut ausnutzen. Der Weg vom historischen Zentrum, von den zentralen Parkhäusern oder von einer Stadtrunde führt direkt in ein Umfeld, in dem die Dreieinigkeitskirche mit ihrem Turm und dem Gesandtenfriedhof sofort sichtbar wird. Für Besucher bietet sich deshalb eine Kombination aus Stadtspaziergang und Kirchenbesuch an. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch inhaltlich passend: Die Kirche ist ein Ort, an dem Stadt, Glaube, Musik und Erinnerung eng zusammenfinden. Genau diese Verbindung macht sie zu einem Ziel, das man nicht bloß abhakt, sondern in Ruhe erlebt. Mit der guten Erreichbarkeit, den klaren Öffnungszeiten des Turms und den nahegelegenen Parkmöglichkeiten bleibt die Trinity Church Regensburg sowohl für spontane Gäste als auch für bewusst geplante Kulturtrips attraktiv. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/verkehrsberuhigung-altstadt))
Quellen:
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Dreieinigkeitskirche
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Geschichte
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Turm der Dreieinigkeitskirche
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Bachorgel
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Gesandtenfriedhof
- Regensburg Tourismus GmbH - Dreieinigkeitskirche
- Stadt Regensburg - Verkehrsberuhigung Altstadt
- Stadt Regensburg - Parkhaus Dachauplatz
- Stadt Regensburg - Barrierefrei durch Regensburg
Trinity Church Regensburg | Turm & Bachorgel
Die Trinity Church in Regensburg, die vor Ort als Dreieinigkeitskirche bekannt ist, gehört zu den eindrucksvollsten evangelischen Kirchenbauten in der Altstadt. Sie liegt am Ölberg 1, eingebettet in ein historisches Umfeld, das von Glaubensgeschichte, Stadtgeschichte und lebendiger Gegenwart geprägt ist. Als erster originär protestantischer Kirchenneubau Süddeutschlands steht sie für ein reformatorisches Raumverständnis, das bis heute in der Architektur spürbar bleibt. Wer die Kirche besucht, erlebt keinen beliebigen Sakralraum, sondern ein gewachsenes Ensemble aus Kirche, Turm, Orgel und Gesandtenfriedhof, das seit Jahrhunderten die Stadt prägt. Der Bau entstand in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, blieb in seiner Grundgestalt weitgehend erhalten und wurde in den letzten Jahren behutsam restauriert. Gerade diese Mischung aus Authentizität, Weite und historischer Tiefe macht die Dreieinigkeitskirche zu einem Ort, den man nicht nur anschaut, sondern mit allen Sinnen aufnimmt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Geschichte der Dreieinigkeitskirche in Regensburg
Die Geschichte der Dreieinigkeitskirche beginnt in einer Zeit religiöser Spannung und städtischer Umbrüche. Mit der Einführung der Reformation im Jahr 1542 wurde Regensburg evangelisch geprägt, doch die Gemeinde verfügte zunächst nur über wenige Gottesdienstorte. Als sich die konfessionellen und politischen Verhältnisse verschärften und 1628 insbesondere der Verlust der Dominikanerkirche hinzukam, entstand ein akuter Raummangel. Zusätzlich wuchs die evangelische Gemeinde durch Glaubensflüchtlinge aus der Oberpfalz und aus Österreich. Im Februar 1627 entschloss man sich zum Bau einer neuen Kirche; noch im selben Jahr begann die Ausführung. Bereits Ende 1631 war das Gebäude fertiggestellt. Diese Datierung zeigt, mit welcher Geschwindigkeit die Stadtgemeinde damals handelte, obwohl das Vorhaben mitten in eine unsichere Kriegszeit fiel. Die Dreieinigkeitskirche wurde damit nicht nur zu einem Gotteshaus, sondern zu einem sichtbaren Zeichen konfessioneller Selbstbehauptung in der Stadt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Architektonisch war der Neubau für Süddeutschland außergewöhnlich. Die Kirche wurde als heller, säulenloser Saalbau geplant, sodass von allen Plätzen aus der freie Blick auf Kanzel und Altar möglich ist. Genau darin liegt das reformatorische Programm des Gebäudes: Predigt und Wort stehen im Mittelpunkt, nicht eine räumliche Hierarchie mit verdeckten Sichtachsen. Auch die umlaufenden Holzemporen sind Teil dieses Konzepts. Sie werden nicht von senkrechten Innenstützen getragen, sondern schräg in den Außenmauern verankert. Damit entstand ein leichter, innovativer Kirchenraum, der in der damaligen Baupraxis als fortschrittlich gelten konnte. Von außen wirkte die Kirche zunächst trutzig und wehrhaft, fast wie eine Burg. Im Inneren überraschte sie dagegen mit Helligkeit, Weite und Klarheit. Diese Spannung zwischen äußerer Strenge und innerer Offenheit gehört bis heute zu den größten Reizen des Bauwerks und erklärt, warum die Dreieinigkeitskirche nicht nur für Gläubige, sondern auch für Architekturinteressierte und Stadtbesucher spannend ist. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Zur Baugeschichte gehört auch, dass nicht alle Teile sofort vollständig abgeschlossen werden konnten. Der Südturm und die angrenzende Sakristei wurden zunächst nur provisorisch fertiggestellt, weil die Stadtkasse im Jahr 1632 durch bayerische Truppen geplündert worden war. Diese historische Episode macht deutlich, unter welchen Bedingungen die Gemeinde damals bauen musste. Trotz dieser Widrigkeiten blieb das Ergebnis bemerkenswert: Die Kirche wurde zu einem der ersten evangelisch-lutherischen Neubauten in Bayern und prägte die protestantische Stadtkultur nachhaltig. Spätere Veränderungen fielen vergleichsweise zurückhaltend aus, sodass der ursprüngliche Charakter erstaunlich gut erhalten blieb. Genau deshalb wird die Dreieinigkeitskirche heute als eine Kirche wahrgenommen, die Geschichte nicht nur erzählt, sondern in ihren Proportionen, Materialien und Blickachsen unmittelbar erfahrbar macht. Wer den Raum betritt, erlebt fast denselben Grundgedanken, der die Gemeinde schon im 17. Jahrhundert leitete: gemeinsames Hören, gemeinsames Sehen und eine Architektur, die Gemeinschaft sichtbar macht. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Raumwirkung, Sitzplätze und architektonische Besonderheiten
Die Dreieinigkeitskirche ist nicht nur historisch bedeutend, sondern auch räumlich eindrucksvoll. Regensburg Tourismus beschreibt sie als frühbarocke Saalkirche mit mehr als 1.000 Sitzplätzen. Das ist für eine evangelische Stadtkirche inmitten der Altstadt bemerkenswert und zeigt, wie stark die Kirche von Anfang an auf eine größere Gemeinde ausgelegt war. Der Innenraum wurde als offener Saal konzipiert, der ohne störende Säulen auskommt. So entstehen klare Sichtbeziehungen und eine besondere, fast gemeinschaftliche Atmosphäre. Der Kirchenraum wirkt dadurch weit, übersichtlich und zugleich konzentriert. Wer in der Mitte oder an der Seite sitzt, sieht gleichermaßen gut zum Altar und zur Kanzel. Dieses Konzept ist nicht nur liturgisch sinnvoll, sondern auch architektonisch elegant. Es macht die Dreieinigkeitskirche zu einem Bau, der seinen Zweck nicht versteckt, sondern bewusst in Form und Raum übersetzt. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Auch in der Tragstruktur zeigt die Kirche ihre Besonderheit. Das Tonnengewölbe des Kirchenschiffs ist im Dachstuhl aufgehängt und rückverankert. Die gesamte Last des Daches ruht auf den Außenmauern, was für die damalige Zeit eine innovative Leichtbauidee war. Diese Konstruktion ermöglichte den großen, ununterbrochenen Innenraum und verlieh der Kirche ihre charakteristische Großzügigkeit. Für Besucher ist das nicht nur ein technisches Detail, sondern ein Teil des Gesamterlebnisses: Der Raum erscheint leicht, beinahe schwebend, obwohl er aus massiven historischen Bauteilen besteht. Zusammen mit den umlaufenden Emporen und den Rundbogenfenstern entsteht ein Ensemble, das hell, ruhig und gleichzeitig repräsentativ wirkt. Die Kirche ist dadurch gleichermaßen Sakralraum, Denkmal und Veranstaltungsort. Gottesdienste, Musik und Führungen profitieren von dieser offenen Struktur, weil Sprache und Klang sich im Raum gut entfalten können. Das erklärt auch, warum die Dreieinigkeitskirche bis heute ein Ort ist, der für Andacht ebenso geeignet ist wie für kulturelle Nutzung. ([tourismus.regensburg.de](https://tourismus.regensburg.de/erleben-entdecken/unesco-welterbe-sehenswuerdigkeiten/dreieinigkeitskirche))
Zu den wichtigen Ausstattungsmerkmalen gehören Altar, Kanzel und Oratorium. Die Gemeinde beschreibt den Altar von 1637 als Träger zentraler Szenen wie Abendmahl und Taufe. Die Kanzel ist mit einer Taube geschmückt, einem Zeichen des Heiligen Geistes. Das Gestühl wiederum spiegelt die damalige Gesellschaftsordnung, weil Bürger, Magistratsmitglieder und Reichstagsgesandte eigene Plätze hatten. Auch Oratorien für hochrangige Personen wurden eingerichtet. Diese Ausstattung ist weit mehr als Dekor: Sie erzählt, wie die Kirche sozial organisiert war und welche Gruppen hier Platz fanden. Besonders interessant ist, dass die Innenrenovierung zwischen 2009 und 2013 diesen historischen Charakter nicht zerstört, sondern gesichert hat. Dabei wurden unter anderem die statische Sicherheit der Emporen, Wasserschäden, Stuck, Farbflächen und die elektrischen Anlagen erneuert. Dadurch bleibt der historische Eindruck erhalten, ohne auf zeitgemäße Sicherheit und Nutzung verzichten zu müssen. Die Dreieinigkeitskirche ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, wie Denkmalschutz und moderne Nutzung zusammengehen können. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/geschichte))
Turm, Öffnungszeiten und Eintritt
Ein Höhepunkt für viele Besucher ist der Nordturm der Dreieinigkeitskirche. Laut Gemeinde bildet er zusammen mit einigen Exponaten auf der Westempore ein kleines Museum zur Geschichte und Bedeutung der Kirche. Im Sommerhalbjahr kann man den achtstöckigen Turm besteigen und vom Umgang aus auf die Regensburger Altstadt, den Dom und weit ins Hinterland blicken. Der Turm ist damit nicht nur Aussichtspunkt, sondern auch Lernort. Wer hinaufsteigt, erlebt die Stadt aus einer Perspektive, die in Regensburg besonders selten ist. Der Blick über Dächer, Türme und Gassen macht deutlich, wie eng die Kirche mit dem Stadtraum verbunden ist. Für viele Gäste ist das Panorama einer der Gründe, die Dreieinigkeitskirche gezielt zu besuchen. Gerade weil der Turm nicht ganzjährig offen ist, hat ein Besuch in der Saison einen besonderen Reiz. Er verbindet Aussicht, Geschichte und das Gefühl, einen Teil der Stadt von oben zu lesen. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Die Öffnungszeiten sind klar geregelt, sollten aber vor dem Besuch dennoch geprüft werden, weil kirchliche Veranstaltungen zu befristeten Schließungen führen können. Laut Gemeinde ist der Turm im Sommerhalbjahr vom letzten März-Wochenende bis zum letzten Oktober-Wochenende geöffnet, üblicherweise dienstags bis sonntags von 12:00 bis 18:00 Uhr. Eine andere aktuelle Gemeindeseite nennt für die Kirche selbst im Sommer Besuchszeiten von Mittwoch bis Sonntag zwischen 12:00 und 18:00 Uhr. Für die Planung ist wichtig: Im Winter ist der Turm geschlossen. Wer also die Aussicht und das kleine Museum erleben möchte, sollte den Besuch bewusst in die warme Jahreszeit legen. Das hilft auch bei der Orientierung in der Altstadt, weil der Weg zum Turm dann oft mit einem entspannten Stadtrundgang verbunden werden kann. Besonders angenehm ist der Besuch an Tagen ohne größere Veranstaltungen, weil der Aufstieg dann ruhiger und die Sicht ungestörter ist. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Auch die Eintrittspreise sind transparent: Der Turm kostet regulär 3 Euro, ermäßigt 2 Euro und für Familien 5 Euro. Der gesamte Eintritt kommt dem Bauunterhalt zugute. Das ist ein wichtiges Detail, weil der Besuch so direkt zur Erhaltung des Denkmals beiträgt. Für Gruppen bietet das Pfarramt auf Anfrage Führungen an, wenn diese rechtzeitig, mindestens eine Woche vorher, vereinbart werden. Dadurch wird aus einer einfachen Turmbesteigung schnell ein kulturhistorischer Rundgang. Gerade Gruppen profitieren davon, weil die Geschichte der Kirche, des Turms und des protestantischen Regensburgs so zusammenhängend erzählt werden kann. Für Einzelbesucher lohnt sich vor allem der Blick auf die Umgebung: Von oben erkennt man, wie eng die Dreieinigkeitskirche mit der Altstadtstruktur verzahnt ist. Der Turm macht damit sichtbar, was die Kirche im Inneren schon architektonisch zeigt: Offenheit, Übersicht und eine starke Verbindung zwischen Bauwerk und Stadt. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/turm-der-dreieinigkeitskirche))
Bachorgel, Gottesdienste und Konzerte
Die Bachorgel ist eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der Dreieinigkeitskirche. Nach der Innenrenovierung wurde das neue Orgelwerk von Hendrik Ahrend im Frühjahr 2020 eingebaut und am 27. September 2020 feierlich eingeweiht. Die Gesamtkosten betrugen rund 1,3 Millionen Euro, wobei laut Gemeinde noch ein Restbetrag offen ist. Für die Kirche ist die Orgel weit mehr als ein technisches Instrument: Sie ist Ausdruck eines musikalischen Profils, das die Dreieinigkeitskirche als Ort der Kirchenmusik ausweist. Schon im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine Orgel von Franz Jakob Späth. Von diesem älteren Instrument sind heute nur noch das historische Gehäuse und einige Pfeifen erhalten. Mit der neuen Bachorgel wurde also nicht einfach ersetzt, sondern eine historische Linie fortgesetzt und zugleich präzise neu ausgerichtet. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Besonders bemerkenswert sind die klanglichen und baulichen Daten des heutigen Instruments. Die neue Bachorgel verfügt über 30 Register und etwa 2.500 Pfeifen. Sie wurde nach einem thüringisch-mitteldeutschen Vorbild konzipiert, weil die Gemeinde damit die Musik Johann Sebastian Bachs angemessen darstellen wollte. Genau hier zeigt sich der kulturelle Anspruch des Hauses: Die Dreieinigkeitskirche soll nicht nur Kirchenmusik beherbergen, sondern sie in einer Form präsentieren, die dem historischen Repertoire gerecht wird. Der Raum selbst unterstützt das, weil er offen, hoch und klar strukturiert ist. Das schafft Bedingungen, unter denen Orgelklang nicht nur laut, sondern transparent und differenziert wirkt. Die Gemeinde betont außerdem, dass Regensburg als Stadt der Kirchenmusik und großer Orgeln verstanden werden kann. Im Zusammenspiel mit Dom, Alter Kapelle und weiteren Instrumenten entsteht hier ein musikalisches Umfeld, das in Deutschland einzigartig ist. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Die Kirche ist daher regelmäßig Bühne für Gottesdienste und Konzerte. Die Gemeindeseite verweist ausdrücklich auf viele Veranstaltungen, und auf der Orgelebene wird die Bachorgel als Ort für Konzerte und musikalische Programme beschrieben. Das passt zur historischen Identität des Gebäudes, denn der Kirchenraum wurde schon in der Planung so angelegt, dass Wort, Liturgie und Musik gut zusammenwirken können. Auch das ist ein Grund, warum Besucher die Dreieinigkeitskirche oft nicht nur als Sehenswürdigkeit, sondern als lebendigen Kulturort erleben. Die Orgel steht damit im Zentrum eines Nutzungskonzepts, das Tradition und Gegenwart verbindet. Wer eine Aufführung besucht, erlebt die Kirche in ihrer vielleicht eindrucksvollsten Form: als akustisch präzisen Raum, in dem Geschichte nicht stillsteht, sondern klingen darf. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/dreieinigkeitskirche/bachorgel))
Gesandtenfriedhof und das protestantische Erbe
Unmittelbar an der Süd- und Ostseite der Dreieinigkeitskirche liegt der Gesandtenfriedhof, ein Denkmal von europäischem Rang. Er ist die letzte Ruhestätte evangelischer Gesandter, also Botschafter und Abgeordneter der deutschen Reichsterritorien am Reichstag. Diese Versammlungen fanden in Regensburg in den Jahren 1640, 1654 und 1663 statt und gingen später in den sogenannten Immerwährenden Reichstag über, der bis 1806 tagte. Der Friedhof macht diese politische Geschichte sichtbar, denn er bewahrt eine Erinnerung an die Diplomatie des Alten Reiches. Für Besucher ist das besonders eindrucksvoll, weil der Ort nicht abstrakt wirkt, sondern unmittelbar mit der Kirche verbunden ist. Der Friedhof rahmt die Dreieinigkeitskirche und erweitert den Kirchenbesuch um eine historische Tiefendimension. Wer durch das Kirchenschiff weitergeht, tritt in einen Raum ein, in dem religiöse, politische und familiäre Geschichte eng miteinander verflochten sind. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Erhalten sind heute 24 meterhohe Wanddenkmäler und 32 Grabplatten. Die Beschreibungen der Gemeinde zeigen, dass es sich nicht um schlichte Grabzeichen handelt, sondern um repräsentative Erinnerungsorte mit lebensgroßen Standfiguren, Harnischen, Büsten, Totenköpfen und Engeln. Gerade diese Bildsprache macht den Gesandtenfriedhof einzigartig. Er ist nicht nur Friedhof, sondern ein steinernes Archiv politischer Macht, sozialer Stellung und persönlicher Schicksale. Die erhaltenen Denkmäler stammen aus der Zeit von 1633 bis 1805; das letzte Begräbnis fand 1805 statt. Schon 1835 wurde die Brunnenanlage abgebaut. Seit 2023 läuft eine umfassende Sanierung, die bis 2027 dauern soll und rund 2,6 Millionen Euro kostet. Die Maßnahme wird unter anderem als Beitrag zum Erhalt eines national wertvollen Kulturdenkmals verstanden. Für die Gemeinde und die Stadt ist das ein wichtiges Signal, weil es den historischen Ort langfristig sichert. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Auch touristisch ist der Gesandtenfriedhof von hoher Bedeutung. Die Gemeinde bietet auf Anfrage Führungen über den Friedhof und die Kirche an. Damit wird aus einem stillen Erinnerungsort ein erschlossener Lernort, an dem Besucher die Geschichte der protestantischen Minderheit in Regensburg nachvollziehen können. Dass der Friedhof die Kirche auf Süd- und Ostseite rahmt, ist dabei mehr als ein schönes Bild: Es zeigt, wie eng sakraler Raum und städtische Repräsentation zusammengehörten. Die Dreieinigkeitskirche ist also nicht isoliert zu betrachten, sondern als Mittelpunkt eines größeren historischen Ensembles. Wer die Stadtgeschichte verstehen möchte, findet hier einen Schlüsselort. Gerade im Zusammenspiel mit Turm und Orgel entsteht ein vielseitiges Bild von Regensburg, das weit über die reine Architekturbetrachtung hinausgeht. ([neupfarr-dreieinigkeitskirche.de](https://www.neupfarr-dreieinigkeitskirche.de/unsere-kirchen/gesandtenfriedhof))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit in der Altstadt
Die Dreieinigkeitskirche liegt sehr zentral in der Regensburger Altstadt und ist damit grundsätzlich gut zu Fuß erreichbar. Für Besucher mit Auto ist vor allem wichtig, dass die Stadt Regensburg die Altstadtparkhäuser weiterhin zugänglich hält. Genannt werden dabei insbesondere die Parkhäuser am Dachauplatz, Arnulfsplatz, Petersweg und Bismarckplatz. Das Parkhaus Dachauplatz ist 24 Stunden geöffnet, liegt in der Umweltzone und bietet eine direkte, zentrale Option für Altstadtbesuche. Wer also die Kirche, den Turm und den Gesandtenfriedhof an einem Tag erleben möchte, findet dort eine praktische Ausgangsbasis. Da die Altstadt derzeit schrittweise verkehrsberuhigt wird, ist es sinnvoll, die Anreise nicht spontan, sondern mit etwas Vorlauf zu planen. Für viele Gäste ist ohnehin der Fußweg durch die Altstadt Teil des Erlebnisses, weil die Umgebung mit ihren Gassen und historischen Fassaden bereits auf den Kirchenbesuch einstimmt. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/verkehrsberuhigung-altstadt))
Auch zur Barrierefreiheit gibt es konkrete Hinweise. In einem Regensburger Barrierefrei-Ratgeber ist für die Dreieinigkeitskirche ein Stufe am Westportal vermerkt; bei Bedarf kann eine mobile Rampe genutzt werden. Das ist für Besucher mit eingeschränkter Mobilität eine wichtige Information, weil sich der Zugang so besser einschätzen lässt. Gleichzeitig sollte man wissen, dass der historische Bau naturgemäß nicht vollständig barrierefrei wie ein modernes Veranstaltungsgebäude ist. Gerade deshalb ist es hilfreich, vor dem Besuch die aktuelle Situation zu prüfen, insbesondere wenn eine Gruppe oder eine Person mit speziellen Mobilitätsbedürfnissen anreist. Das Pfarramt ist über die Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche in der Pfarrergasse 5 erreichbar, und auf Anfrage werden auch Führungen organisiert. Für individuelle Planungen ist das besonders hilfreich, da sich so Besichtigungszeit, Gruppenführung und eventuelle Rampennutzung besser aufeinander abstimmen lassen. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/fm/RBG_INTER1S_VM.a.253.de/r_upload/ratgeber-regensburg-barrierefrei-2019.pdf))
Wer mit der Bahn oder zu Fuß unterwegs ist, kann die Lage der Kirche in der Altstadt besonders gut ausnutzen. Der Weg vom historischen Zentrum, von den zentralen Parkhäusern oder von einer Stadtrunde führt direkt in ein Umfeld, in dem die Dreieinigkeitskirche mit ihrem Turm und dem Gesandtenfriedhof sofort sichtbar wird. Für Besucher bietet sich deshalb eine Kombination aus Stadtspaziergang und Kirchenbesuch an. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch inhaltlich passend: Die Kirche ist ein Ort, an dem Stadt, Glaube, Musik und Erinnerung eng zusammenfinden. Genau diese Verbindung macht sie zu einem Ziel, das man nicht bloß abhakt, sondern in Ruhe erlebt. Mit der guten Erreichbarkeit, den klaren Öffnungszeiten des Turms und den nahegelegenen Parkmöglichkeiten bleibt die Trinity Church Regensburg sowohl für spontane Gäste als auch für bewusst geplante Kulturtrips attraktiv. ([regensburg.de](https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/verkehrsberuhigung-altstadt))
Quellen:
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Dreieinigkeitskirche
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Geschichte
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Turm der Dreieinigkeitskirche
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Bachorgel
- Ev.-Luth. Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche Regensburg - Gesandtenfriedhof
- Regensburg Tourismus GmbH - Dreieinigkeitskirche
- Stadt Regensburg - Verkehrsberuhigung Altstadt
- Stadt Regensburg - Parkhaus Dachauplatz
- Stadt Regensburg - Barrierefrei durch Regensburg
Bevorstehende Veranstaltungen

Gute Aussichten auf Regensburg: Die ev. Dreieinigkeitskirche mit Turm und Gesandtenfriedhof
Regensburg von oben erleben: Dreieinigkeitskirche, Turmblick und Gesandtenfriedhof in einem Besuch. 28.03.-01.11.2026, Eintritt frei, Turm ab 3 €. #Regensburg

teatro blanco Wandeltheater: Die Dreieinigkeit und die Löcher in der Kirchentür
Ein Abend voller Geschichte und Gänsehaut in Regensburg: teatro blanco spielt in der Dreieinigkeitskirche. Wandeltheater, Kerzenschein, 10 Euro. #Regensburg #Theater

Tage Alter Musik - Vorpremiere
Erleben Sie die Vorpremiere der Tage Alter Musik mit den Regensburger Domspatzen und Musica Florea Prag in der Dreieinigkeitskirche.
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
but. sorryforseen
16. Januar 2024
Die Kirche ist gut gepflegt und bietet eine friedliche Atmosphäre für Besucher. Drinnen gibt es Buntglasfenster, die ein sanftes, farbenfrohes Licht hereinlassen. Die Kirche ist auch bekannt für ihre beeindruckende Orgel, die dem Gesamterlebnis einen majestätischen Touch verleiht, sowie für die Aussicht vom Turm, von der aus man für nur 2,5 € einen einzigartigen Blick auf die Stadt genießen kann. Es gibt auch ein Buch mit Bewertungen in der Kirche, also sei bitte so nett und hinterlasse dort auch eine!
Ria
23. April 2023
Die Kirche wurde von 1627 bis 1631 nach Plänen von Hanns Carl erbaut und war eine der ersten neuen evangelisch-lutherischen Kirchen, die in Bayern gebaut wurden. Die Kirche gilt als das größte neue Kirchengebäude in der damaligen freien Reichsstadt Regensburg. Öffnet nach 12 Uhr.
Mariana Wijayanti
27. September 2017
Evangelische Lutherische Dreifaltigkeitskirche. Der Aufstieg zum Turm kostet 2 € und ist es wert. Die Aussicht vom Glockenturm ist großartig, man sieht alle Patrizierhäuser von Regensburg. Beachte jedoch die Öffnungszeiten, nur ab 12 Uhr mittags geöffnet.
Evgeniia
30. November 2024
Ruhige und angenehme Kirche, man kann nach oben gehen und die Kirche vom zweiten Stock aus betrachten, was ebenfalls schön ist.
Lina Che
6. September 2022
Der Eintritt zum Turm kostet 2,5 €. Perfekter Aussichtspunkt. Man kann den gesamten alten Teil der Stadt sehen.
