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3. Liga: Regensburgs Saisonbilanz

SSV Jahn Regensburg beendet die Saison auf Platz 13 – knapper Abschluss nach wechselhaften Wochen

Der SSV Jahn Regensburg hat die Saison 2025/26 in der 3. Liga auf Rang 13 beendet. Das 0:1 gegen den Tabellenzweiten FC Energie Cottbus am 16. Mai 2026 war ein passender Schlusspunkt einer Spielzeit, in der sich überzeugende Auftritte und Rückschläge regelmäßig abwechselten (DFB-Datencenter, 38. Spieltag).

Nach 38 Spieltagen steht Regensburg bei 49 Punkten. Die Bilanz: 14 Siege, 7 Unentschieden, 17 Niederlagen – bei 54:58 Toren und einer Tordifferenz von −4 (DFB-Datencenter, Abschlusstabelle 2025/26). Punktgleich mit dem Zwölften FC Ingolstadt (ebenfalls 49) blieb der Jahn aufgrund der schlechteren Tordifferenz im Mittelfeld (DFB-Datencenter). In der Schlussphase fehlte die Konstanz: Aus den letzten fünf Ligaspielen holte Regensburg zwei Siege, bei drei Niederlagen.

Platz 13 spiegelt eine wechselhafte Saison

Der Tabellenplatz verdichtet, was die Zahlen über die gesamte Saison erzählen: Regensburg war konkurrenzfähig, aber selten verlässlich genug, um sich nachhaltig nach oben zu schieben. 54 eigene Treffer zeigen, dass die Mannschaft Spiele offensiv öffnen konnte; 58 Gegentore und die negative Tordifferenz stehen zugleich für Phasen, in denen die Stabilität fehlte (DFB-Datencenter).

Auffällig war die Spannweite der Ergebnisse. Der höchste Heimsieg war ein 4:0 gegen den TSV 1860 München, auswärts setzte Regensburg mit dem 5:2 bei Hansa Rostock das deutlichste Ausrufezeichen der Saison. Gleichzeitig finden sich unter den torreichsten Partien auch Niederlagen wie das 3:4 beim FC Erzgebirge Aue und das 2:5 gegen den TSV Havelse. Diese Bandbreite erklärt, warum sich der Jahn zwar immer wieder in einzelne Spiele „hineinspielen“ konnte, daraus aber zu selten einen belastbaren Lauf machte: Gute Phasen wurden nicht konsequent in Serien übersetzt, Rückschläge folgten oft zu schnell.

Zum Abschluss fehlt erneut die Konstanz

Die letzten Wochen machten das Muster noch einmal sichtbar. Auf das 5:2 in Rostock folgte kein nachhaltiger Schub, sondern ein Wechselbad der Ergebnisse. Nach dem Auswärtssieg bei Hansa gewann Regensburg auch zuhause mit 2:1 gegen die TSG Hoffenheim II (02.05.2026), verlor danach jedoch beim SV Waldhof Mannheim und zum Abschluss gegen Energie Cottbus jeweils mit 0:1.

Gerade die beiden späten 0:1-Niederlagen sind in ihrer Art aussagekräftig. Gegen Cottbus – das die Saison als Zweiter mit 72 Punkten abschloss und mit dem Auswärtssieg den Aufstieg absicherte – blieb Regensburg in einem engen Spiel ohne eigenen Treffer (DFB-Datencenter; DFB-Bericht zum 38. Spieltag). Eine Woche zuvor in Mannheim entschied ein einziges Tor die Partie: Das 0:1 am 09.05.2026 fiel durch ein Eigentor von Julian Pollersbeck in der 53. Minute (DFB-Datencenter, 37. Spieltag). Beides zeigt: Regensburg ging in der Endphase nicht regelmäßig unter, fand in knappen Spielen aber zu selten die Effizienz und den Moment, der Ergebnisse kippen lässt.

Ausschläge nach oben gab es, aber kein nachhaltiger Lauf

Dass in dieser Saison mehr drin war als Tabellenplatz 13, belegte vor allem der Auftritt in Rostock. Beim 5:2-Auswärtssieg führte Regensburg bereits zur Pause 3:0 und dominierte die Partie über weite Strecken (DFB-Datencenter, 35. Spieltag). Auch der 2:1-Heimsieg gegen Hoffenheim II war ein wichtiges Signal, weil er unmittelbar auf die 1:3-Niederlage gegen Alemannia Aachen folgte – eine Reaktion, die für intakte Strukturen spricht.

Genau darin liegt jedoch die Kernaussage dieser Saison: Regensburg konnte einzelne starke Spiele liefern, bestätigte sie aber zu selten über mehrere Wochen. Zwei Siege aus den letzten fünf Partien sind kein Einbruch, aber auch kein Schlussspurt. Zusammen mit 17 Niederlagen und der leichten negativen Tordifferenz ergibt sich das Bild einer Mannschaft, die punktuell Qualität zeigte, im Gesamtverlauf jedoch zu schwankend blieb, um sich dauerhaft in Richtung obere Tabellenhälfte zu schieben.

Regensburg beendet die Saison damit in einer stabilen, aber unspektakulären Tabellenregion. Die Bilanz spricht für ein Team, das an guten Tagen überzeugend war – und das in engen Phasen, gerade zum Ende hin, zu oft an Details und mangelnder Konstanz scheiterte.

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