Die Radikalität der Liebe: Ein Abend über die Bergpredigt in Regensburg


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Die Radikalität der Liebe neu entdecken
Die Bergpredigt gehört zu den eindringlichsten Texten des christlichen Glaubens. Ihr Zentrum bildet das Liebesgebot, das in der Feindesliebe seine äußerste Zuspitzung erhält. Der Vortrag im EmmeramForum lädt dazu ein, Jesu Worte nicht nur als idealistische Utopie, sondern als ernsthafte Herausforderung für das Leben und die kirchliche Verkündigung zu betrachten.
Ein Abend über Glauben, Ethik und gelebte Nächstenliebe
Unter dem Titel Der Kuss von Sevilla oder Die Radikalität der Liebe geht Prof. em. Dr. Michael Stahl der Frage nach, wie realistisch die Forderungen der Bergpredigt sind. Im Mittelpunkt steht die Spannung zwischen dem hohen Anspruch christlicher Spiritualität und den Erfahrungen des menschlichen Alltags. Die Veranstaltung verbindet theologische Reflexion, historische Perspektiven und eine persönliche Auseinandersetzung mit der Frage, was konsequente Liebe bewirken kann.
Der Referent und seine Perspektiven
Prof. em. Dr. Michael Stahl studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg sowie an der Freien Universität Berlin. Nach seiner Promotion und Habilitation in Alter Geschichte lehrte er an der Technischen Universität Berlin, an der Universität Göttingen und an der Technischen Universität Darmstadt. Seine Forschung befasst sich unter anderem mit griechischer Demokratie, dem römischen Weltreich, dem Verhältnis von Kultur und Politik sowie der Rezeption der Antike in der Moderne.
Darüber hinaus arbeitet Michael Stahl zu theologischen Fragen, zur deutschen Literatur und in interkonfessionellen Gesprächskreisen. Seine langjährige wissenschaftliche und religionsbezogene Erfahrung eröffnet einen differenzierten Zugang zur Bergpredigt und ihrer Bedeutung für heutige Glaubensgemeinschaften.
Die Bergpredigt als spirituelle Herausforderung
Die Veranstaltung richtet den Blick auf eine zentrale Frage christlicher Theologie: Formuliert Jesus in der Bergpredigt eine unbedingt verpflichtende, aber unerfüllbare Utopie, oder weist seine Lehre einen realistischen Weg zu einer anderen Haltung gegenüber Mitmenschen und Gegnern? Der Vortrag nimmt die Kritik auf, Jesu Forderungen seien nicht alltagstauglich, und untersucht, ob die Radikalität der Liebe in der kirchlichen Verkündigung zu häufig abgeschwächt wird.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein nachdenklicher Abend mit Raum für Besinnung, geistige Auseinandersetzung und interkonfessionellen Dialog. Das EmmeramForum schafft dafür einen passenden Rahmen: konzentriert, offen und verbunden mit der religiösen Geschichte Regensburgs.
Teilnahme und Atmosphäre
Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 19:00 Uhr und endet voraussichtlich um 21:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind erwünscht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eingeladen sind Gläubige, theologisch Interessierte und alle Menschen, die sich mit Fragen von Liebe, Verantwortung, Frieden und gelebter Nächstenliebe auseinandersetzen möchten.
Ein solches Glaubenserlebnis lebt vom gemeinsamen Zuhören und Nachdenken. Die ruhige Atmosphäre des Vortrags, die geistige Tiefe des Themas und die Begegnung mit anderen Interessierten machen den Abend zu einer besonderen religiösen Erfahrung in Regensburg.
Fazit
Der Kuss von Sevilla oder Die Radikalität der Liebe eröffnet einen intensiven Zugang zur Bergpredigt und zu ihrem Anspruch an das menschliche Zusammenleben. Wer christliche Theologie, Spiritualität und ethische Fragen im offenen Dialog erleben möchte, findet im EmmeramForum einen inspirierenden Abend. Erleben Sie den Vortrag live und entdecken Sie die Kraft einer Liebe, die auch dort nach Wegen sucht, wo Gegensätze und Konflikte beginnen.










