Alcina im Theater am Bismarckplatz: Händels Zauberoper verführt Regensburg


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Wenn Händels Zauberwelt in Regensburg auf die Bühne tritt
Mit Alcina bringt das Theater Regensburg eine Oper auf die Bühne, in der Verführung und Entzauberung, Rausch und Wirklichkeit unbarmherzig aufeinanderprallen. Georg Friedrich Händel formte den Stoff 1735 als Dramma per musica für London; im Zentrum steht eine Frau, die mit magischer Macht Menschen bindet, während ihre eigene Welt bereits zu zerbrechen beginnt. Die Regensburger Produktion setzt diesen Konflikt sichtbar als Musiktheater voller Spannung, Klangfarben und psychologischer Kanten in Szene. ([theaterregensburg.de](https://www.theaterregensburg.de/produktionen/alcina.html))
Eine Oper zwischen Glanz und Abgrund
Händels Alcina gehört zu den großen Barockopern über Täuschung, Begehren und Selbstverlust. Das Theater Regensburg beschreibt die Handlung als Kampf zwischen Rausch und Realität; die Musik entfaltet dabei eine reiche Affektenwelt mit sinnlich-nüchternen Kontrasten. Genau darin liegt die Faszination dieses Bühnenabends: Jede Arie öffnet eine seelische Kammer, jede Szene schärft den Blick auf das, was bleibt, wenn die Illusion fällt. ([theaterregensburg.de](https://www.theaterregensburg.de/produktionen/alcina.html))
Regie mit klarer Handschrift
Die Inszenierung von Manuel Schmitt, ausgestattet von Julia Berndt und musikalisch geleitet von Andreas Kowalewitz, setzt auf eine konsequente Lesart. Die Regensburger Presse spricht von einem kühlen Erlebnisparcours, andere Besprechungen betonen die spröde, aber musikalisch starke Wirkung dieser Deutung. Gerade diese Reibung macht das Bühnenerlebnis reizvoll: Kein dekoratives Barockmuseum, sondern ein präzise gebauter Abend, der Händels Partitur mit theatralischer Gegenwart auflädt. ([theaterregensburg.de](https://www.theaterregensburg.de/produktionen/alcina.html))
Musiktheater im klassizistischen Haus
Am Theater am Bismarckplatz trifft die Oper auf einen traditionsreichen Spielort mit bis zu 520 Plätzen, Drehbühne und moderner Bühnentechnik. Der historische Rangtheater-Raum, 1803/1804 erbaut und mehrfach modernisiert, schafft eine Theateratmosphäre, in der Nähe und Distanz zugleich spürbar werden. Für das Publikum entsteht ein dichtes Wechselspiel aus Akustik, Blickachsen und Lichtstimmung. ([theaterregensburg.de](https://www.theaterregensburg.de/orte/index.html))
Ein Nachmittag voller barocker Spannung
Die Vorstellung am Sonntag, 3. Mai 2026, beginnt um 15:00 Uhr und endet voraussichtlich um 17:45 Uhr. Eine Einführung ist bereits um 14:30 Uhr vorgesehen, im Anschluss gibt es ein Nachgespräch. Die Ticketpreise liegen laut Theater bei 8 bis 52 Euro; für diese Produktion ist der günstigste verfügbare Kartenpreis 8 Euro ausgewiesen. ([theaterregensburg.de](https://www.theaterregensburg.de/produktionen/alcina.html?utm_source=openai))
Fazit: Ein Opernabend für Kopf und Sinne
Alcina verspricht in Regensburg ein intensives Zusammenspiel aus Barockmusik, psychologischer Zuspitzung und starkem Musiktheater. Wer sich auf Händels Klangwelt, auf die feinen Brüche zwischen Verzauberung und Ernüchterung und auf die besondere Theateratmosphäre am Bismarckplatz einlässt, erlebt einen Abend von seltener Dichte. Dieses Bühnenerlebnis gehört live gesehen. ([theaterregensburg.de](https://www.theaterregensburg.de/produktionen/alcina.html))
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- Website: https://www.theaterregensburg.de/
Quellen:
- Theater Regensburg - Alcina
- Theater Regensburg - Barrierefreiheit
- Theater Regensburg - Saalpläne und Preise
- Theater Regensburg - Familienvorstellungen
- Theater Regensburg - Die Theater
- Mittelbayerische Zeitung - Aufwühlend und bewegend
- Bayerische Staatszeitung - Theater Regensburg: Alcina stirbt im Cellokonzert










