Alcina im Theater Regensburg: Große Opernkunst erobert Regensburg


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Barocke Zaubermacht, moderne Wucht – Händels Alcina entfacht am Bismarckplatz
Ein Bühnenerlebnis zwischen Ekstase und Erwachen: Theater Regensburg zeigt Georg Friedrich Händels Dramma per musica Alcina in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Die Inszenierung von Manuel Schmitt trifft den Nerv unserer Zeit, getragen vom Philharmonischen Orchester Regensburg.
Insel der Verführung – Handlung mit Sog
Bradamante und Melisso suchen Ruggiero und landen im Reich der Zauberin Alcina. Der Verliebte hat im Bann die Vergangenheit vergessen. Zwischen Rausch und Realität beginnt ein Kampf um Erinnerung, Identität und Freiheit – Händels Arien entfalten Affekte in funkelnden Kantilenen, Rezitative treiben die Dramaturgie voran.
Inszenierung mit klarem Zugriff
Regie fokussiert Figurenzeichnung und psychologische Präzision. Das Bühnenbild von Julia Berndt schafft eine changierende Spielfläche zwischen rauschhaftem Traum und nüchterner Wirklichkeit; Licht und Akustik schärfen Kontraste. Die Theateratmosphäre kippt von schillernder Verheißung zu brüchiger Wahrheit – ein präzises Regietheater der Übergänge.
Schauspielkunst und Vokalglanz
Kirsten Labonte als Alcina, Rahel Brede als Ruggiero, Scarlett Pulwey als Morgana und Polina Artsis als Bradamante formen dichte Rollenporträts. Unter der musikalischen Leitung von Andreas Kowalewitz eröffnet das Orchester barocke Farben – Theorbe, Cembalo und Continuo weben ein atmendes Fundament. Die Publikumsreaktion pendelt zwischen gebannter Stille in den Da-capo-Arien und jubelnden Bravorufen.
Dramaturgie mit Tiefenschärfe
Händels Partitur von 1735 – inspiriert durch Ariostos Orlando furioso – kontrastiert sinnliche Verführung und ernüchterndes Erwachen. Die Regie legt diese Reibung frei: ein Spiegel unserer Gegenwart, in der Begehren, Macht und Erinnerung verhandelt werden. Eine Einführung 30 Minuten vor Beginn bietet Kontext zu Werkgeschichte, Affektenlehre und barocker Bühnentradition.
Stimmen der Fans
Die Reaktionen der Theaterliebhaber sind eindeutig: Alcina begeistert das Publikum.
- Instagram: Ein Besucher schreibt: Eine außergewöhnliche Inszenierung, die unter die Haut geht
- Facebook: Eine Theatergängerin meint: Großes Musiktheater mit starker Regie und leuchtenden Arien
- YouTube: Ein Kommentar lautet: Diese Aufführung bleibt wegen ihrer Intensität lange im Ohr
Fazit: Wer Oper als sinnliche Erzählkunst erleben will, findet hier eine intensive Mischung aus vokaler Virtuosität, präziser Regie und berührender Dramaturgie. Live erleben – denn nur im Saal entfaltet Alcina ihre volle Zauberkraft.
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