InterCultureLab im Andreasstadel: Zeitgenössische Kunst zwischen Identität und Begegnung


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Drei künstlerische Perspektiven auf Begegnung, Identität und kulturellen Austausch
Vom 6. bis 8. November 2026 verwandelt sich die Stadelgalerie im Künstlerhaus Andreas-Stadel in Regensburg erneut in einen konzentrierten Ort zeitgenössischer Kunst. Im Rahmen der Ausstellungsreihe Stadel temporär präsentieren Fatemeh Shiri, Mahla Atarhayetehrani und Lena Frauenknecht ihre künstlerischen Positionen im Umfeld des InterCultureLab.
Kunst als Raum zwischen den Kulturen
Das InterCultureLab versteht künstlerische Zusammenarbeit als lebendigen Prozess des Austauschs, der Teilhabe und der kulturellen Vernetzung. Im Zentrum stehen Fragen nach Identität, Erinnerung, Sprache, Zugehörigkeit und gesellschaftlichem Miteinander. Die Ausstellung macht sichtbar, wie unterschiedliche Biografien und Wahrnehmungen in der zeitgenössischen Kunst aufeinandertreffen und neue Perspektiven eröffnen.
Fatemeh Shiri: Malerei und Objektkunst
Fatemeh Shiri stammt aus dem Iran und arbeitet in den Bereichen Malerei und Objektkunst. Ihre künstlerische Praxis kreist um Identität, Erinnerung, Freiheit, Emotionen und kulturelle Erfahrungen. Materialien, Formen und persönliche Bildsprache verbinden sich zu einer ästhetischen Untersuchung individueller und gemeinschaftlicher Lebenswelten. Shiri nutzt Kunst als Möglichkeit, Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Mahla Atarhayetehrani: Zwischen Fotorealismus und Surrealismus
Mahla Atarhayetehrani ist Malerin, Illustratorin und Medienwissenschaftlerin. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Fotorealismus, Hyperrealismus, Surrealismus und Fantasy. Ölmalerei, Kohlezeichnung, Farbstifte und Mixed Media ermöglichen ihr eine präzise ebenso wie imaginative Bildsprache. Technische Genauigkeit trifft auf emotionale Tiefe und eröffnet Räume, in denen Wirklichkeit, Erinnerung und innere Vorstellung ineinandergreifen.
Lena Frauenknecht und das Tandemprinzip
Lena D. Frauenknecht ist als Tandempartnerin von Mahla Atarhayetehrani Teil des InterCultureLab-Programms. Das einjährige Tandemformat verbindet Kunstschaffende mit Migrationsbiografie mit etablierten Akteurinnen und Akteuren der Regensburger Kunst- und Kulturszene. Gemeinsames Entwickeln, Erproben und Reflektieren bildet dabei die Grundlage für neue künstlerische Impulse.
Die besondere Atmosphäre der Stadelgalerie
Die Ausstellungsreihe Stadel temporär setzt auf kurze, konzentrierte Präsentationszeiträume und wechselnde künstlerische Positionen. Im historischen Künstlerhaus Andreas-Stadel begegnen sich charaktervolle Architektur und zeitgenössische Kunst. Die begrenzte Laufzeit intensiviert die Werkbetrachtung: Farben, Linien, Oberflächen und Materialien treten in unmittelbare Beziehung zur Raumwirkung.
Die Eröffnung findet am Freitag, 6. November 2026, um 18 Uhr statt. Am Samstag und Sonntag ist die Ausstellung jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind vor Ort und stehen für Gespräche zur Verfügung. So entsteht ein unmittelbares Kunsterlebnis, das ästhetische Erfahrung mit kultureller Bildung und persönlicher Begegnung verbindet.
Fazit: Zeitgenössische Kunst unmittelbar erleben
Die Ausstellung von Fatemeh Shiri, Mahla Atarhayetehrani und Lena Frauenknecht verspricht eine vielschichtige Werkbetrachtung über Identität, kulturelle Erfahrung und künstlerischen Dialog. Wer internationale Perspektiven, Malerei, Objektkunst und die lebendige Regensburger Kunstszene entdecken möchte, sollte dieses besondere Ausstellungswochenende im Andreasstadel unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von InterCultureLab und Künstlerhaus Andreas-Stadel:
- Instagram: https://www.instagram.com/sinamediran
- Website: https://www.kuenstlerhaus-andreasstadel.de/
- Weitere offizielle Profile: kein offizielles Profil gefunden










