Petra Bartoli y Eckert liest in Regensburg über Sterben und Abschied


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Über das Sterben sprechen, damit das Leben sichtbar bleibt
Am Mittwoch, 11. November 2026, liest Petra Bartoli y Eckert in der Zentralbücherei Regensburg aus ihrem Buch Reden wir übers Sterben. Die Veranstaltung findet im kleinen Veranstaltungsraum Wohnzimmer des Thon-Dittmer-Palais statt und widmet sich einem Thema, das gesellschaftlich häufig verdrängt wird: dem Tod und unserem persönlichen Umgang mit Endlichkeit.
Eine literarische Annäherung an ein Tabuthema
Petra Bartoli y Eckert verbindet in ihrem erzählenden Sachbuch persönliche Erfahrung, Recherche und Begegnungen. Ausgangspunkt war der Tod ihres Vaters, der die Autorin unmittelbar mit Abschied, Trauer und der eigenen Vergänglichkeit konfrontierte. Aus dieser Erfahrung entstand der Entschluss, über das Sterben zu sprechen und dem Thema seinen Platz im Leben zurückzugeben.
Unterwegs zwischen München und St. Gallen
Für ihr Buch machte sich die Autorin zu Fuß auf den Weg von München bis St. Gallen. Dabei begegnete sie Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise mit Tod und Sterben verbunden sind: einer Bestatterin, einem Sargmaler, einer Trauerrednerin, einem Freitodbegleiter und dem Kabarettisten Gerhard Polt. Diese Gespräche bilden ein vielstimmiges Panorama menschlicher Erfahrungen und erweitern den Blick auf ein Thema, das selten eindimensional bleibt.
Sprache gegen Angst und Sprachlosigkeit
Die literarische Qualität von Reden wir übers Sterben liegt in der Verbindung von Beobachtung, Dialog und persönlicher Reflexion. Bartoli y Eckert schreibt nicht abstrakt über den Tod, sondern nähert sich ihm über konkrete Lebensgeschichten, Wege und Begegnungen. Ihre Sprache schafft einen zugänglichen Raum für Nachdenken, Erinnerung und Austausch.
Damit steht die Lesung zugleich im kulturellen Diskurs über Trauer, Sterbebegleitung und gesellschaftliche Sprachlosigkeit. Das Genre des erzählenden Sachbuchs erlaubt eine informative und persönliche Perspektive: Fakten und Erfahrungen treten in einen Dialog, ohne das Thema zu vereinfachen.
Eine Autorin mit vielseitigem literarischem Profil
Petra Bartoli y Eckert wurde 1974 in der Nähe von Regensburg geboren, studierte Sozialpädagogik und arbeitete viele Jahre mit Kindern und Jugendlichen. Seit 2008 ist sie als freie Autorin tätig. Ihr Werk umfasst Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher, Vorlesegeschichten, Rundfunktexte und Drehbücher. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die Auszeichnung Autorin des Jahres 2011, den SOS-Kinderliteraturpreis 2012 sowie den Leserpreis des Buchsommers Sachsen 2024 für Hinter den Sternen ganz nah.
Fazit: Ein literarisches Erlebnis mit persönlicher Resonanz
Die Lesung in der Zentralbücherei verspricht eine konzentrierte Autor-Begegnung über Abschied, Erinnerung und die Kunst, schwierige Fragen in Worte zu fassen. Die intime Lesungs-Atmosphäre im Wohnzimmer des Thon-Dittmer-Palais lädt dazu ein, zuzuhören, mitzudenken und das Gespräch über das Sterben als Teil des Lebens neu zu entdecken. Der Eintritt ist frei.
Offizielle Kanäle von Petra Bartoli y Eckert:
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- Verlag: https://volkverlag.de/










