Georgien im langen 20. Jahrhundert: Ein besonderer Vortrag in Regensburg


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Georgien als lebendiges Mosaik der Geschichte erleben
Wie prägen Politik, Alltag und kulturelle Ausdrucksformen die Geschichte eines Landes? Am Montag, 9. November 2026, lädt Dr. Tamar Qeburia im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa in Regensburg zu einer fundierten Reise durch Georgiens langes 20. Jahrhundert ein. Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr und verbindet historische Einordnung mit einem Blick auf gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen.
Geschichte zwischen Unabhängigkeit und sowjetischer Zeit
Im Mittelpunkt stehen Georgiens kurze Unabhängigkeit von 1918 bis 1921, die anschließende sowjetische Herrschaft und die vielfältigen Formen, in denen Menschen mit imperialen Machtverhältnissen umgingen. Der Vortrag richtet den Blick nicht allein auf politische Ereignisse, sondern auf die Erfahrungen einer Gesellschaft im Wandel.
Wenn Küche, Tanz und Musik Geschichte erzählen
Besonders anschaulich wird das Veranstaltungserlebnis durch die kulturellen Lebensbereiche, die Tamar Qeburia in ihre Betrachtung einbezieht. Küche, Tanz, Musik, Film und städtisches Leben erscheinen als Räume, in denen Identität bewahrt, angepasst und neu verhandelt wurde. So entsteht ein differenziertes Mosaik Georgiens, das historische Entwicklungen mit konkreten Formen des Alltags verbindet.
Ein Abend mit wissenschaftlicher Tiefe
Tamar Qeburia ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung. Sie promovierte in Osteuropäischer Geschichte an der Universität Göttingen und der Ilia-Staatsuniversität in Tiflis. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte des Kaukasus im 19. und 20. Jahrhundert.
Die Veranstaltung gehört zur Reihe mit & über GEORGIEN, die wissenschaftliche Auseinandersetzung, kulturelle Begegnung und europäische Perspektiven miteinander verknüpft. In der Veranstaltungsplanung kooperieren unter anderem das Kulturamt der Stadt Regensburg, das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Orphée Regensburg, die St. Katharinenspitalstiftung, das Vardzia Kulturzentrum und Weinland Georgien.
Fazit: Georgien aus mehreren Perspektiven entdecken
Das Publikum erwartet ein informativer und atmosphärischer Vortragsabend über Geschichte, kulturelle Identität und gesellschaftlichen Wandel. Wer Georgien jenseits vereinfachter Bilder kennenlernen und historische Zusammenhänge besser verstehen möchte, erlebt im IOS einen Abend mit fachlicher Einordnung und neuen Denkanstößen.
Offizielle Kanäle von Ein Mosaik Georgiens im Langen 20. Jahrhundert:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- TikTok: kein offizielles Profil gefunden










