Im Spiegel im Theater Regensburg: Französische Klangkunst im Neuhaussaal


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Ein Abend, in dem Musik zu Erinnerung und Gegenwart wird
Im Spiegel im Neuhaussaal des Theater Regensburg versammelt am 20. April 2026 ein fein austariertes Programm um die Welt von Pelléas und Mélisande. Gabriel Fauré, Germaine Tailleferre und Claude Debussy begegnen einander in einem Konzert, das nicht laut auftrumpft, sondern mit Nuancen, Transparenz und klanglicher Spannung berührt.
Ein Stoff voller Schatten und Licht
Die tragische Geschichte von Pelléas und Mélisande bildet den emotionalen Kern dieses Philharmonischen Konzerts. Faurés Schauspielmusik, Tailleferres modern flirrendes Concertino für Harfe und Debussys berühmte Suite öffnen drei unterschiedliche Perspektiven auf denselben literarischen Kosmos. So entsteht ein Bühnenerlebnis im Kopf: nicht als szenische Handlung, sondern als Musiktheater der inneren Bilder.
Wenn Orchesterfarben erzählen
Das Philharmonische Orchester Regensburg setzt im klassizistischen Ambiente des Neuhaussaals auf jene feinen Abstufungen, die große Partituren lebendig machen. Transparente Linien, schwebende Harmonik und leuchtende Klangfarben formen eine Theateratmosphäre, in der jede Phrase wie ein kurzer Lichtwechsel wirkt. Besonders reizvoll: der Kontrast zwischen Debussys impressionistischer Dichte und Tailleferres klarer, moderner Handschrift.
Regie der Ohren, Dramaturgie der Erinnerung
Unter der Leitung von Daniel Huppert entfaltet sich ein Programm, das musikalische Dramaturgie ernst nimmt. Die Reihung der Werke ist kein bloßes Nebeneinander, sondern ein konzentrierter Dialog über Liebe, Verlust und Verwandlung. Gerade darin liegt die Stärke dieses Abends: Er verlangt Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einer seltenen Intensität des Hörens.
Der Neuhaussaal als Resonanzraum
Der Neuhaussaal gilt als festlicher Konzertsaal mit hervorragender Akustik und Platz für bis zu 400 Besucher*innen. Hier trägt die Musik weit, ohne ihre Konturen zu verlieren. Getränke und kleine Snacks im Foyer, die Möglichkeit zur Pausenreservierung und die gute Anbindung des Hauses machen den Besuch angenehm und unkompliziert.
Fazit
Im Spiegel verspricht einen konzentrierten Konzertabend zwischen französischer Klangpoesie und dramatischer Tiefe. Wer feine Orchesterfarben, musikalische Dramaturgie und ein anspruchsvolles Hörerlebnis schätzt, sollte diese Aufführung live erleben.
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